NR. 635

November 2011

"Traarer Blättchen"

mit freundlicher Unterstützung der Druckerei HERMANN PANICZEK, Krefeld-Traar, Bärenstr.34 ( 02151/560672; FAX: 564247)
 




Der Glaube

ist kein Gesetzbuch,
um andere zu richten,
sondern ein Wegweiser,
um einander
zu führen.

Die Hoffnung
ist keine Insel,
um nur für sich zu leben,
sondern ein Boot,
um einander
zu retten.

Die Liebe
ist kein Lasso,
um andere einzufangen,
sondern ein Mantel,
um einander
zu wärmen.

Gerhard Eberts


Der November

Alles in unserem Leben hat zwei Seiten. Wie bei einer Medaille hat alles seine zwei Gesichter.
Jeder Tag unseres Lebens kennt auch die Nacht, das Hell und das Dunkel.
Zum Lachen gehört das Weinen, zur Freude gehört die Trauer, zum Leben gehört das Sterben.
Zur Gemeinschaft und Gemeinsamkeit gehören auch das Alleinsein und die Einsamkeit.
Zum Friedhof, dem Ort der Verstorbenen mit seinen stillen Gräbern gehört für Christen immer die Hoffnung auf ewiges Leben bei Gott.
So hat der Monat November auch seine zwei Seiten, Trauer um unsere Lieben, die in den Gräbern liegen, aber Lichter auf den Gräbern.
Wir dürfen die Gräber pflegen und mit Blumen, Kränzen und Lichtern schmücken, um unseren Toten zu zeigen, dass wir sie noch immer gern haben, uns sogar auf das Wiedersehen freuen. Das erfüllt uns mit Zufriedenheit und lässt uns ihre Nähe spüren.
Im letzten Brief an seinen Vater schrieb Wolfgang Amadeus Mozart, der uns so viele fröhliche Musiken hinterlassen hat: „Da der Tod der wahre Endzweck des Lebens ist, so habe ich mich seit ein paar Jahren mit diesem wahren besten Freund der Menschen so bekannt gemacht, dass sein Bild nichts Schreckliches mehr für mich hat, sondern recht viel Beruhigendes und Tröstendes. Der Tod ist der Schlüssel zur wahren Glückseligkeit.“
Keiner von uns kann leugnen, dass das Tor dunkel ist, durch das unser Toten hindurchgegangen sind. Doch wir ahnen, ja wir wissen, dass es jenseits des dunklen Tores eine andere Lebensform gibt.
Wir stehen mit denen, die uns durch das dunkle Tor vorausgegangen sind in Verbindung. Wir dürfen ihre Nähe nicht übersehen und überhören, denn sie sind uns allzeit nahe. Wie wohltuend.
Zu den hellen Seiten des tristen Novembers zählen die Feste der Heiligen, die wir jetzt feiern. Zum Beispiel der heilige Martin von Tours und die heilige Elisabeth von Thüringen. Von beiden Heiligen wird erzählt, dass sie armen und bedürftigen Menschen geholfen haben. Um St. Martin zu gedenken, ziehen die Kinder mit bunten, leuchtenden Laternen mit dem Martinszug. Vielerorts wird ein großes Feuer angezündet und die Szene der Mantelteilung gespielt. Mit einer Martinstüte werden die Kinder beschenkt. In manchen Gegenden werden auch fröhliche Bräuche zum 11.11. gepflegt.
Für mich sind lange Winterabende, die mit dem November kommen, stets ein Geschenk. Im Hof und im Garten wird weniger getan, das Wachstum hat sich zurückgenommen und es wird draußen zeitiger dunkel. Der Wohnraum ist gut geheizt und nach dem Abendessen findet man sich dort zusammen. Gewiss, heute bestimmt das Fernsehprogramm häufig den Verlauf des Abends, aber es sitzt doch meist ein viertel Stündchen oder auch mehr zum Erzählen drin.
Manchmal bleibt noch Zeit zum Lesen der Zeitung oder eines Buches.
In aller Regel klingt der Abend ruhig aus, so dass die Hetze des Alltags nicht mit in die Nachtruhe genommen wird.

Ursula Versteegen



die Traarer Schreinerei !

Abfall

Gelbe Tonne
Bezirk 10; Bezirk 13
Do, 03.11.; Mo, 07.11.
Do, 17.11.; Mo. 21.11.

Blaue Tonne
Bezirk 10; Bezirk 13
Do, 24.11.; Di, 29.11.

Braune Tonne
Bezirk „D“ / Traar
Fr, 04.11.
Do, 17.11.

Bitte beachten! Aufgrund des Feiertags „Allerheiligen“ am Dienstag, den 1. November, erfolgt die Abfuhr des Mülls einen Tag später bis einschließlich 05.11.2011.


Volkstrauertag 2011

In Traar ist es Tradition, in jedem Jahr das Gedenken an die Opfer von Krieg, Verfolgung und Terror im Rahmen einer Messe und einer kleinen Feierstunde auf dem Traarer Soldatenfriedhof aufrecht zu erhalten. Die von der Freiwilligen Feuerwehr Traar organisierte und begleitete Veranstaltung ist damit ein fester Bestandteil des Traarer Orts- und Vereinslebens. Unter Begleitung der Fahnenabordnungen der Traarer Vereine und mit musikalischer Untermahlung der Orchestervereinigung und des Männergesangvereins Traar wird in diesem Jahr der CDU-Bezirksvertreter Gregor Grosche die Ansprache halten und anschließend die Kranzniederlegung begleiten.
Die Messe findet um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef statt.
Nach der Messe (gegen 11.00 Uhr): Ansprache und Kranzniederlegung auf dem Traarer Friedhof / Soldatenfriedhof. (Wir bitten die Vereine auf diesem Wege zur Entsendung ihrer Fahnenabordnungen). Wir freuen uns über Ihre zahlreiche Teilnahme, damit der Gedanken des Volkstrauertages auch weiterhin in unserer Werteordnung fest verankert bleibt.

Marc Blondin, Bürgerverein Traar; Klaus-Dieter Bolze, Freiwillige Feuerwehr Traar

Aufstellung des Traarer Veranstaltungskalenders 2012

Hiermit laden wir alle Vereinsvorsitzenden und Leiter/innen unserer
Traarer Einrichtungen und Institutionen am Mittwoch, 23. November 2011, 19.30 Uhr in das Flugplatz-Restaurant Egelsberg, Lilienthalweg 12
zu einer Besprechung ein.
Wir wären Ihnen sehr verbunden, wenn Sie uns eine kurze Rückmeldung hinsichtlich Ihrer Teilnahme / Verhinderung mit einer kurzen E-Mail an bv@krefeld-traar.de oder telefonisch Telefon KR 56 49 41 (bitte Nachricht auf Anrufbeantworter hinterlassen) zukommen lassen würden.
Sollten Sie an dem Treffen nicht teilnehmen können, bitten wir um frühzeitige schriftliche Übermittlung Ihrer Termine – ebenso bitten wir um Nachricht, wenn sich Ansprechpartner/innen in der Leitung Ihres Vereins / Ihrer Einrichtung / Institution geändert haben.
Über zahlreiche Teilnehmer/innen würden wir uns sehr freuen.

Marc Blondin, 1. Vorsitzender

Bürgerversammlung
des Bürgervereins
Krefeld-Traar e.V.

Einladung

Hiermit laden wir alle Mitglieder
zu einer außerordentlichen Bürgerversammlung ein.
Donnerstag, 17. November 2011
20.00 Uhr
Pfarrheim St. Josef Traar

Tagesordnung

1 Begrüßung
2 Bebauungsplan Am Festplatz Traar
3 Tiefengeothermie und die Auswirkungen auf Traar
4 Verschiedenes

Der Vorstand
gez.
Marc Blondin, 1. Vorsitzender

Zählt der Bürgerwille nichts?

Aus dem Protokoll der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Traar am Mittwoch, dem 25. April 2007, Pfarrheim St. Josef Traar, Moerser Landstraße 419 :
„Die Mitgliederversammlung erteilt dem Vorstand des Bürgervereins Traar den Auftrag, sich grundsätzlich dafür einzusetzen, dass keinerlei Änderung der bisherigen Nutzung der Fläche nördlich des Festplatzes erfolgen wird.
Sollte dies nicht durchzusetzen sein, ist in jedem Fall eine Wohnbebauung und ein großflächiger Einzelhandel auf der Fläche nördlich des Festplatzes zu vermeiden.“

Entgegen dieser Willensbekundung ist im Zusammenhang mit der Aufstellung eines Bebauungsplanes zur Absicherung des Traarer Festplatzes mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP gegen den Widerstand von CDU und UWG in der Sitzung des Rates der Stadt Krefeld vom 18. Oktober der Einleitende Beschluss mit dem Ziel gefasst worden, die nördliche Ackerfläche mit in das Verfahren einzubeziehen, um dort einen Nahversorger anzusiedeln. Der Bürgerverein Traar hat bis zuletzt versucht, eine Beschlussfassung mit Rücksichtnahme auf die einberufene außerordentliche Bürgerversammlung zu verhindern, unter anderem mit folgendem Schreiben ,das der Stellvertretende Vorsitzende Walter Kienen in Abstimmung mit dem Vorsitzenden Marc Blondin den Ratsfraktionen im Vorfeld der oben erwähnten Ratssitzung zukommen ließ und hier zu Ihrer Information in Auszügen abgedruckt wird:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Der Bürgerverein Traar wäre Ihnen sehr dankbar, wenn es Ihnen möglich wäre, auf die Vertagung des Tagesordnungspunktes Bebauungsplan Nr. 721 - Am Festplatz Traar – hinzuwirken.
Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass der Bürgerverein Traar aufgrund des für die Bürgerschaft sehr wichtigen Themas am 17.11. zu einer Bürgerversammlung eingeladen hat, um die derzeitige gültige Beschlusslage der Mitgliederversammlung ( siehe oben)… einer erneuten Diskussion zu unterwerfen und im Ergebnis zu einer Bekräftigung des existierenden Beschlusses zu gelangen oder zu einer Neupositionierung zu finden.
Ich würde es aus der Sicht der Bürger Traars als sehr befremdlich empfinden, wenn es dem Rat der Stadt Krefeld nicht möglich wäre, eine Entscheidung zu vertagen, um eine aktuelle Positionierung der Traarer Bürgerschaft zu ermöglichen.(…)

Walter Kienen
Stellvertretender Vorsitzender Bürgerverein Traar e.V.

Die Vertagung wurde von der CDU beantragt, aber von den oben genannten Fraktionen abgelehnt. Es erschließt sich uns nicht, warum diese Entscheidung so übers Knie gebrochen werden musste. Die Ablehnung der Vertagung wurde unter anderem damit begründet, dass man das Verfahren zur Absicherung des Festplatzes nicht verzögern wolle. Der Bürgerverein Traar hat aber immer deutlich gemacht, das ein reines Bebauungsplanverfahren für den Festplatz wesentlich zielführender gewesen wäre. Man musste doch nicht die nördliche Ackerfläche in dieses Verfahren mit einbeziehen! Hier spielen ganz offensichtlich andere Interessen eine übergeordnete Rolle.

Folgende Gegenargumente wurden außer Acht gelassen:
- Erhaltenswürdigkeit der Ackerfläche aus ökologischen Gesichtspunkten, Landschaftsschutzgebiet, Regionaler Grünzug
- Ortsprägende Fläche, Erhalt der Sichtachse zur historischen Anlage Haus Traar
- Auch diese Fläche gehört nicht zum Zentrenkonzept (Argument gegen Buscher Holzweg/Moerser Landstraße). Das Konzept müsste erst um die Ackerfläche erweitert werden.
- Erhöhtes Verkehrsaufkommen im gesamten Ortskernbereich
- Existenzgefährdung des Wochenmarktes

Liebe Traarer Bürgerinnen und Bürger!
Sie sehen also, dass reichlich Diskussionsbedarf vorhanden ist. Bis vor wenigen Wochen konnten wir nicht absehen, dass über die wichtige Frage der Ansiedlung eines großflächigen Einzelhandels im Schweinsgalopp entschieden wird. Wir wollen daher einen Handlungsauftrag von Ihnen. Sollen wir uns weiterhin – dies ist die Position des Vorstands des Bürgervereins Traar – mit aller Kraft gegen eine Bebauung der Ackerfläche stemmen oder ist die Ansiedlung eines Nahversorgers an dieser Stelle von Ihnen gewollt? Wobei zu befürchten ist, dass der vorhandene Lebensmittelmarkt, dessen Inhaber erster Ansprechpartner des Bürgervereins im Falle eines Neubaus ist, nicht zum Zuge kommen wird. Nutzen Sie die Bürgerversammlung am 17. November zum Meinungsaustausch. Auch wenn der einleitende Beschluss gefasst wurde, ohne auf diesen Abend Rücksicht zu nehmen, gibt es im Rahmen der öffentlichen Bürgerbeteiligung immer noch die Möglichkeit, Einspruch zu erheben. In diesem Sinne würde ich mich freuen, Sie möglichst zahlreich am 17. November begrüßen zu dürfen!

Marc Blondin
1. Vorsitzender Bürgerverein


Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

wie bekannt, befasst sich der Bürgerverein Traar bereits seit geraumer Zeit mit den Themen „Auswirkungen von Bergbauaktivitäten, Fracking und Tiefengeothermie in Traar“ und bemüht sich neben der Gewinnung eines Überblicks über die derzeitige und sich gegebenenfalls ergebende Situation auf Traarer Gebiet um Kontaktaufnahme mit Entscheidungsträgern.
Dabei ist es Ziel des Bürgervereins, das Zusammenspiel der verschiedenen Abbauformen zu beleuchten und ihre Verträglichkeit mit den Interessen der Traarer Bürgerschaft einer kritischen aber fairen Wertung zu unterziehen, um negative Auswirkungen auf Traar nach Möglichkeit bereits im Ansatz zu verhindern.
Um Ihnen einen Einstieg in die recht komplexe Materie zu ermöglichen, war Herr Dr. Wilhelm Rauch aus Traar, der sich als interessierter Bürger wie auch der Bürgerverein intensiv mit den bereits eingetretenen bzw. möglicherweise zukünftig zu erwartenden Auswirkungen von Bergbauaktivitäten, Fracking und Tiefengeothermie in Traar beschäftigt, so freundlich, die Gesamtthematik einmal mit möglichst wenigen technischen Fachausdrücken zu beschreiben bzw. zu veranschaulichen.
Der Bürgerverein wird im Rahmen einer außerordentlichen Bürgerversammlung weiter über diese Thematik berichten und wird über die bereits besuchten Fachveranstaltungen, über Kontakte mit Interessenvertretern und über den regen Austausch mit dem Regierungspräsidenten in Arnsberg, der zuständigen Genehmigungsbehörde für alle erwähnten Abbauformen, berichten. Darüber hinaus werden wir uns bemühen, Fachleute für diese Sonderveranstaltung zu gewinnen, zu der wir rechtzeitig einladen werden.
Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich für den nachstehenden Artikel unseres Traarer Mitbürgers, den wir ungekürzt übernommen haben.

Ihr Bürgerverein

„Auswirkungen des Krefelder Frackings und der Tiefengeothermie auf Traar

1. Einführung
Energie – das Elexier unserer Welt.
Energie wird überall dort benötigt, wo Prozesse angeregt und in Gang gesetzt werden sollen, die nicht spontan ablaufen. Diesen Grundzusammenhang hat sich der Mensch in seiner Kulturgeschichte zunutze gemacht. Die zivilisatorische Gestaltung der Welt, beginnend in der Steinzeit bis zur Moderne, geschah ausnahmslos durch fortwährende Nutzung von Energie, die der Mensch einsetzte.
Die preiswerte und kontinuierliche Verfügbarkeit von Energie ist neben dem Vorhandensein von landwirtschaftlich nutzbaren Flächen eine der Grundvoraussetzungen für die Bildung von Siedlungen. Dabei handelte es sich bei den ersten menschlich nutzbaren Energiequellen um Wasser, Luft (Wind) und Feuer.
Schon bei der Betrachtung der Gewinnung von Feuer erkennt man, dass sehr sorgsam vorgegangen werden muss, wenn die Umwelt nicht geschädigt werden soll. Die erste Energiequelle stellte Holz dar, das in Form von Wäldern zur Verfügung stand und verbrannt werden konnte. Sah man diese Energiequelle zunächst noch als unendlich verfügbar an, so führte die Zunahme der menschlichen Population in vielen Gegenden zu irreversiblen Rodungsschäden, die die Suche nach alternativen Energiequellen notwendig machte.
Dort, wo Wälder im Laufe der Zeit abgeholzt wurden oder erst gar nicht vorhanden waren, konnte man in einigen Gegenden auf eine andere Energiequelle zugreifen, die anfangs sogar an der Oberfläche zugänglich war: Kohle.
Die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts einsetzende industrielle Revolution wäre ohne die Verfügbarkeit von Kohle nicht möglich gewesen. Da Steinkohle nicht überall oberflächlich abgebaut werden konnte, ging man bergmännisch in die Tiefe, so auch unter uns in Traar. Zusätzlich zur Kohle wurde ab der Mitte des letzten Jahrhunderts Erdöl und Erdgas als Energieträger wichtiger. Jedoch wurden die Abbaumethoden zur Gewinnung dieser Energieträger immer aufwendiger.
Industrie und mit ihr der Wohlstand entwickelte sich überall dort, wo eine gute Infrastruktur (z. B. Flüsse) und preiswerte verfügbare Energie (z. B. Wasserkraft, Stein- oder Braunkohle) sowie Rohstoffe (z. B. Kupfer- oder Eisenerze) vorhanden waren. Auch unser Bundesland Nordrhein-Westfalen ist nicht wegen seiner ausgezeichneten Natur, sondern seiner Industrie das bevölkerungsreichste deutsche Bundesland.
Der zunehmende Energiebedarf und die mit der Verbrennung fossiler Rohstoffe verbundene Umwelteinwirkung führten zur Suche nach neuen Formen der Energie, die man im letzten Jahrhundert in der Kernspaltung fand. Diese mutete als Lösung aller Energieprobleme an, und zunächst klingt es auch sehr faszinierend, wenn man sieht, dass 1 kg Uran (Isotop 235) denselben nutzbaren Energiegehalt wie 2 700 000 kg Kohle besitzt. So überdeckte eine anfängliche Begeisterung für diese Art der Energiegewinnung deren möglichen Risiken. Erst in jüngster Zeit wurde verdeutlicht, dass die hiermit verbundenen Restrisiken bereits zu Beginn der hierfür berechneten Zeitspanne, also in unserer Gegenwart, nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch eintreten können. Diese Erkenntnis beschleunigte den deutschen Ausstieg aus der energetischen Nutzung der Kernspaltung, weshalb wir nun – wie schon früher in unserer Kulturgeschichte - erneut nach weiteren Formen der Energiegewinnung suchen müssen.
In dem Bewusstsein über die Chancen und Risiken, die jede Form der Energiegewinnung in sich birgt, auch wenn sie in der Startphase noch so vielversprechend erscheint, sollte man heutzutage nicht dieselben Fehler wie in der Vergangenheit begehen und mögliche Risiken schon zu Beginn der Projektierung erkennen und vermeiden!
Deshalb muss eine Energieversorgung, die nachhaltig und zukunftsorientiert ausgerichtet ist, nach heutigen Maßstäben folgenden Kriterien genügen:
- sie sollte jederzeit ausreichend verfügbar sein (sog. Grundlastfähigkeit)
- sie sollte preiswert erworben werden können und darf kein Luxusgut sein
- sie darf nicht zerstörerisch auf Mensch und Umwelt wirken, und zwar weder im Störfall noch im Regelbetrieb.
Gemessen an diesen Kriterien verbleiben nur sehr wenige dauerhaft tragfähige Lösungen: Wind- und Sonnenenergie stehen ohne Speicher nicht kontinuierlich und beliebig zur Verfügung, der Abbau von Braun- und Steinkohle beeinflusst die Umwelt negativ, und deren Vorräte sind ähnlich wie bei Erdöl und Erdgas begrenzt. Weiterhin kann speziell der Untertageabbau von Steinkohle zu großen Schäden an der Erdoberfläche und damit auch zu Immobilienschäden führen, wie auch wir in Traar in den letzten Jahrzehnten erfahren mussten.

2. Geothermie
Unter diesen Gesichtspunkten erscheint die Nutzung einer Energiequelle als die Lösung vieler Probleme, die zunächst sehr verführerisch klingt: die Erdwärme, auch Geothermie genannt, eine ständig zur Verfügung stehende Energie, die unter dem Aspekt der Versorgungssicherheit sogar grundlastfähig ist.
Diese Energieform entsteht zu ca. 50 % durch den Wärmestrom, der vom flüssigen Erdinneren zum Erdmantel fließt, und zu den anderen 50 % aus natürlichen radioaktiven Zerfallsprozessen, die im Erdmantel ablaufen und Energie freisetzen. In der Summe werden an der Erdoberfläche ca. 0.07 W/m_ abgegeben.
Die Nutzung der Geothermie kann oberflächennah (bis 500 m Tiefe) oder in großer Tiefe (bis zu 5 000 m Tiefe) erfolgen.
Grundlage für deren Nutzung ist die Tatsache, dass der geothermische Gradient (Temperaturzunahme pro Meter Erdtiefe) etwa 3 °C/100 m Tiefe beträgt, so dass also in 5 000 m Tiefe eine um 150 °C höhere Temperatur als auf der Erdoberfläche herrscht. Jedoch kann dieser Gradient großen lokalen Abweichungen unterliegen, was einen maßgeblichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens hat.

3. Oberflächennahe Geothermie
Die oberflächennahe Nutzung ist vielfach bekannt und wird auch in unserer Nachbarschaft erfolgreich und ohne Gefährdung von Mensch und Umwelt betrieben. Hierzu wird ein im Kreislauf geschlossenes koaxiales Rohrsystem (Erdwärmesonde) meistens bis zu 100 m tief ins Erdreich gebracht, durch das ein spezielles Wärmeträgersystem (Flüssigkeit) mittels einer Pumpe zirkuliert. Über die Kontaktfläche des im Erdreich befindlichen Außenmantels des Rohres mit der Erde wird die im äußeren Rohr von oben nach unten strömende und zunächst kalte Flüssigkeit erwärmt und vom unteren Fußpunkt des Rohrsystems an im inneren Rohr nach oben gepumpt. An der Erdoberfläche wird der Flüssigkeit die Wärme über ein Wärmetauschersystem (Wärmepumpe) zu Nutzzwecken (Heizung und Warmwasserbereitung) entnommen. Die dadurch erkaltete Flüssigkeit wird durch das äußere Rohr wieder in die Tiefe gepumpt, wo sie erneut erwärmt wird.
Bei dieser Technik hat die im Rohrsystem zirkulierende Flüssigkeit keinen direkten Kontakt zum Erdreich oder zum Grundwasser und verursacht auch keine seismischen Spannungen im Untergrund.

4. Tiefengeothermie
Bei der Tiefengeothermie handelt es sich um ein vollständig anderes Verfahren, das der allgemeinen Öffentlichkeit weniger bekannt und zudem technisch sehr aufwendig ist.
Je nach der Beschaffenheit des Untergrunds gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten der tiefengeothermischen Energienutzung:
- Nutzung warmer unterirdischer Wasserströme (Aquifere) (hydrothermale Tiefengeothermie) oder
- Einpressen von Kaltwasser bis zur Erwärmung desselben im Untergrund mit anschließender Förderung und Nutzung des erwärmten Wassers (Hot-Dry-Rock- oder Hydraulic Fracturing bzw. Hot-Fractured-Rock-Verfahren, HDR-Verfahren), wobei das Kaltwasser einen direkten Kontakt mit dem Erdreich und ggf. dem Grundwasser hat.
Bei beiden tiefengeothermischen Verfahren werden mindestens zwei Bohrungen mit einem Durchmesser von jeweils ca. 60 cm benötigt, die voneinander mehrere Dekameter Abstand haben sollten: durch die erste Bohrung wird Kaltwasser in den Untergrund geleitet, durch die zweite Bohrung wird das in der Tiefe erwärmte Wasser nach oben gefördert. Das warme Wasser, welches hochmineralisiert – also salzhaltig - ist und auch radioaktiv sein kann, wird an der Oberfläche durch Wärmetauscher geleitet, und die gewonnene Energie kann zu Heizzwecken oder über die Dampfphase zur Stromerzeugung genutzt werden.
In Abhängigkeit des Untergrundes wird bei exzessiver Nutzung der Erdwärme in Tiefengeothermiekraftwerken mehr Wärmeenergie aus der Erdkruste entnommen als natürlich nachströmen kann, so dass die in der Erdkruste gespeicherte Energie abgebaut wird. Die Nutzungsdauer eines Kraftwerks wird also durch die Höhe des entnommenen Wärmestroms limitiert. Bei moderatem Kraftwerksbetrieb kann sich das Wärmereservoir durch den natürlichen Wärmestrom nach einiger Zeit erneuern, was aber zu Lasten der Wirtschaftlichkeit geht und damit zur Kostensteigerung für die gewonnene Energie führt.

5. Fracking
Das HDR-Verfahren, das die Grundlage eines in Krefeld geplanten geothermischen Kraftwerksbau darstellt, erfordert die künstliche Schaffung einer großen Kontaktoberfläche zwischen Kaltwasser und heißem Untergrund, um einen optimalen Wärmeaustausch zu ermöglichen. Dieses wird durch „Hydraulic Fracturing“, auch Fracking genannt, dadurch erreicht, dass man durch Einpressen eines Fracfluids (Flüssigkeit mit verschiedenen Zusätzen) in eine Bohrung im Untergrund künstliche Risse sprengt. Mit diesem Verfahren kann auch Erdgas aus unterirdischen Schichten gefördert werden, wie es derzeit im Ruhrgebiet oder im Münsterland geplant ist („unkonventionelle Erdgasförderung“).
Als Fracfluid wird primär Wasser benutzt, dem bis zu 20 % Sand beigemischt wird, der sich in die erzeugten Risse lagert und deren Schließen verhindern soll. Zusätzlich sind bis zu einer Konzentration von 2 % Additive erforderlich, die verschiedene Funktionen erfüllen und je nach Zusammensetzung toxisch, karzinogen oder mutagen (d.h. giftig, krebserzeugend oder erbgutverändernd) sein können: z. B. Korrosionsschutzmitteln für den Schutz der Anlagen, Biozide zur Verhinderung der Bildung von Bakterienkolonien etc.
Fracking kann direkte Auswirkungen auf die Umwelt in der Form haben, dass die im Fracfluid vorhandenen Additive aus den Gesteinsrissen ins Grundwasser übergehen können. Dieses ist einer der Gründe, warum die Wasserversorger im Ruhrgebiet und im Münsterland das Fracking zur Erdgasförderung sehr skeptisch beurteilen. Auch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat jüngst im Mai 2011 auf die mit Fracking verbundenen Gefahren hingewiesen. Die nordrheinwestfälische Landesregierung hat im Juni 2011 ein halbjähriges Moratorium zum Fracking ausgesprochen, d.h. in dieser Zeit darf das Verfahren nicht angewendet werden.
Auch außerhalb Deutschlands gibt es große Bedenken gegen das Fracking. So beauftragte z. B. der US-Kongress im November 2010 die Environmental Protection Agency (EPA) mit einer Neubewertung der potentiellen Kontamination von Grund- und Trinkwasser durch Fracking. Die Ergebnisse dieser Studie werden nicht vor 2012 erwartet.
Ein weiteres Risiko besteht darin, dass durch das HDR-Verfahren (Fracking) auch beim sachgerechten Regelbetrieb, also nicht nur bei Störfällen, Erdbeben ausgelöst werden können, die innerhalb eines Radius bis zu 8 km um das Epizentrum (Bohrloch) Auswirkungen haben. Weil die Bohrung über die Tiefe nicht genau senkrecht getrieben werden kann, sollte ein Sicherheitsabstand von 20 km zum Bohrloch eingehalten werden.
In diesem Zusammenhang ist das Tiefengeothermieprojekt „Deep Heat Mining“ in Basel das Bekannteste. Dort wurde am 06. Dezember 2006 mit dem Einpressen von Kaltwasser begonnen. In der Nacht zum 07. Dezember 2006 löste dieser Vorgang ein Beben mit einer Stärke von 2.9 (Richter-Skala) hervor. Der Injektionsdruck wurde daraufhin verringert, um schwerere Beben zu verhindern. Dennoch wurden Basel und Südbaden am 08. Dezember 2006 mit einem Beben der Stärke 3.4 erschüttert, dem ein erstes Nachbeben eine Woche später mit einer Stärke von 2.5 folgte. Am 06. Januar 2007 erlebt Basel ein weiteres Nachbeben mit einer Stärke von 3.1 und am 15. Januar 2007 ein Beben in Höhe von 3.3. Dann wurde das Projekt gestoppt.
Das Vorhaben in Basel wurde keineswegs leichtsinnig angegangen. Nach einer zuvor vorgenommenen Risikoabschätzung erwartete man durchaus Beben bis zu einer Stärke von 2.9, war dann aber über die unvorhergesehene Stärke und Häufigkeit insbesondere auch nach Reduzierung des Injektionsdruckes überrascht.
Letztendlich traten in der dortigen Region Schäden in Höhe von mehreren Millionen Schweizer Franken (SFr) auf, die pragmatisch reguliert wurden.
Eine daraufhin angefertigte Risikoanalyse ergab, dass bei einem Regelbetrieb der Tiefengeothermie in Basel mit 200 Beben bis zu einer Stärke von 4.5 zu rechnen gewesen wäre. Alleine für die Aufbauphase hätte man eine weitere Schadensumme von 40 Mio. SFr kalkulieren müssen, mit einer Wahrscheinlichkeit von 15 % sogar eine Schadensumme von 600 Mio. SFr. Danach wären im Regelbetrieb zusätzlich jährliche Schäden in Höhe von 6 Mio. Franken angefallen.
Die Schweizer hielten es deshalb für nicht angemessen, eine Anlage zu errichten, die sowohl im Aufbau wie im sachgerechten Regelbetrieb Schäden verursacht, und bei der „nur“ noch die Schadensumme eine nicht zu beeinflussende variable Größe darstellt.
Ein weiteres tiefengeothermisches Projekt findet sich z. B. in Landau in der Pfalz, wo ebenfalls Erdbeben mit einer Stärke um die 2.5 auftraten.
Geologen des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) kommen nach Erfahrungen in den USA zu dem Schluss, dass mit jeder Art von Fracking seismische Erschütterungen ausgelöst werden, und dass dieses sehr gefährlich werden kann, wenn es in der Nähe einer Stadt betrieben wird. Deshalb forscht man dort bereits nach neueren Methoden, die seismische Erschütterungen vermeiden sollen.

6. Auswirkungen auf Traar
Bereits im August 2008 wurde von Herrn Wolfgang K. Hoever für das Projekt „salvea – Lust auf grüne Energie“ bei der zuständigen Bergbehörde, der Bezirksregierung Arnsberg, ein Antrag auf Erteilung der Erlaubnis nach § 7 des Bundesberggesetzes zur Aufsuchung bergfreier Bodenschätze, unter die die Tiefengeothermie fällt, für den Großraum Krefeld gestellt.
Die Stadtverwaltung Krefeld erhob in einer Stellungnahme vom 18. März 2009 keine Bedenken gegen eine Aufsuchungserlaubnis. Somit wurde der Antrag am 18. Mai 2009 durch die Bezirksregierung Arnsberg genehmigt. Die Aufsuchungserlaubnis gilt für ein Gebiet in der Größe von 357 km_, welches neben dem vollständigen Krefelder Stadtgebiet auch Randbereiche der Kreise Mönchengladbach, Viersen und Neuss berührt. Im Rahmen dieser Erlaubnis dürfen zunächst Untersuchungen durchgeführt werden, die der Erkundung des Potentials der Geothermie dienen. Nach weiteren Einzelschritten mündet das Genehmigungsverfahren in der Zulassung eines Betriebsplanes zur Errichtung und Führung des Aufsuchungs- und Gewinnungsbetriebes für die nächsten 50 Jahre. Das gesamte Verfahren unterliegt dem übergeordneten Bergrecht, welches direkte Beteiligungen der Kommunen nicht vorsieht. Erst die Errichtung eines überirdischen Kraftwerks unterliegt dem üblichen Genehmigungsverfahren.
Letztendlich soll in Krefeld ein tiefengeothermisches Kraftwerk errichtet werden, welches auf dem HDR-Verfahren unter Anwendung des oben beschriebenen Fracking basiert. Die damit verbundenen Risiken sind der Stadtverwaltung Krefeld bekannt.
Deshalb wird das Projekt vom Geologischen Landesamt und der Fachhochschule Krefeld begleitet. In einer öffentlichen Vorstellung des Projektes, die am 28. März 2011 im Audimax der Fachhochschule Krefeld stattfand, wurde von Seiten der Beteiligten – potentieller Betreiber sowie Geologisches Landesamt - sogar explizit eingeräumt, dass dieses Projekt Beschädigungen an Immobilien verursachen wird, wenngleich nur von sogenannten Putzrissen ausgegangen wird.
Allerdings blieb unberücksichtigt, dass vor dem Hintergrund des steigenden Grundwasserspiegels in Krefeld und zahlreicher existierender Grundwasserwannen auch kleine Risse zu kostspieligen Gebäudeschäden führen können. Das geologische Landesamt wies zwar darauf hin, dass sich Krefeld in einem erdbebengefährdeten Gebiet befände und das Projekt bei Überschreitung eines noch zu definierenden Schwellenwertes für seismische Bewegungen gestoppt werden könnte, blieb aber die Antwort schuldig, warum in Basel selbst bei Reduzierung des Injektionsdruckes weitere Erdbeben mit zum Teil zunehmender Stärke auftraten, die über den kalkulierten Grenzwerten lagen.
Vollständig übersehen wird jedoch die besondere Situation in Traar und Teilen von Verberg, wo es Hohlräume aus der Zeit des Steinkohle-Untertagebergbaus gibt. Hier können schon kleinere Erschütterungen zu unkalkulierbaren Bewegungen im Untergrund führen, die dann größere Gebäudeschäden auslösen. Ein Beispiel für die Unberechenbarkeit des hiesigen Untergrundes war ein Bergschlag, der jüngst am 20. Juli 2011 im Großraum Moers auftrat und nach offiziellen Angaben des geologischen Dienstes NRW trotz seiner Stärke von nur 2.2 zu zitternden Möbelstücken, klirrendem Geschirr, knarrenden Balken und Putzrissen führte. Die Erstellung eines Gutachtens über die Einflüsse der geplanten tiefengeothermischen Aktivität auf den (stillgelegten) Untertagebergbau wurde bislang dennoch nicht als notwendig für weitere Genehmigungen angesehen. Vergleichbare Gutachten gibt es nicht, da man die Konstellation Tiefengeothermie mit gleichzeitigem Untertagebergbau in Krefeld zum ersten Mal vorfindet.
Auch juristische Aspekte sind nicht uninteressant. Im Gegensatz zum Untertagebergbau, bei dem der Betreiber nachweisen muss, dass Schäden an der Oberfläche nicht durch ihn verursacht werden, gilt bei durch Tiefengeothermie verursachten Schäden, dass die Beweislast beim Geschädigten liegt. Dieser muss individuell aufzeigen, dass der erlittene Schaden durch die Tiefengeothermie verursacht wurde. Für uns Traarer Bürger besteht hier die Gefahr, in der Beweisführung zur Ursachenfindung zwischen die Fronten von Untertagebergbau und Tiefengeothermie zu geraten. Weil die durch Tiefengeothermie hervorgerufenen Schäden auf künstlich erzeugte Beben zurückgehen, tritt keine Elementarschadenversicherung zur Begleichung der Schäden ein.
Während sich im Ruhrgebiet und im Münsterland im Rahmen einer Risikoabwägung bereits beinahe alle Parteien und Umweltverbände gegen die Anwendung von Fracking ausgesprochen haben, wird das tiefengeothermische Fracking-Projekt in Krefeld von Seiten der Umweltverbände und einigen im Krefelder Stadtrat vertretenen Parteien befürwortet. Aktuell bewerten lediglich die Krefelder FDP und die CDU dieses Projekt vor dem Hintergrund der jüngsten Erkenntnisse sachlich und neutral. Dabei wies sogar der zuständige Regierungspräsident in einer am 26. September 2011 stattgefundenen öffentlichen Anhörung darauf hin, dass man nicht zwischen „gutem Fracking“ (Tiefengeothermie) und „schlechtem Fracking“ (unkonventionelle Erdgasförderung) unterscheiden könne, weil das Verfahren identisch sei.

7. Fazit
So löblich der Grundansatz ist, nach neuen Möglichkeiten einer grundlastfähigen Energiequelle zu suchen, die in unserer Industriegesellschaft dringend benötigt wird, so desillusionierend ist es ebenso, dass das in Krefeld geplante tiefengeothermische Projekt unter diesen hier geschilderten Umständen keinesfalls die Anforderungen erfüllt, die man heute an eine nachhaltige und umweltverträgliche Energieversorgung stellt.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass jede Form der Energienutzung sowohl positive wie auch negative Facetten hat, mit denen man sich rechtzeitig konstruktiv befassen sollte, um Überraschungen zu vermeiden. Unter anderen Konstellationen als den in Krefeld vorliegenden mag das Projekt sicherlich eine Möglichkeit der Energiegewinnung darstellen.
In der Kombination mit den speziellen Altlasten aus dem Untertagebergbau, wie wir ihn in Traar vorfinden, ist es für Krefeld jedoch ungeeignet. Für uns Traarer Bürger würde eine Fortführung dieses Projektes ohne eine Risikoanalyse über dessen Einfluss auf den Untertagebergbau und der darüber liegenden Traarer Oberfläche bedeuten, mit der ständigen Gefahr von Erdbeben und Gebäudeschäden leben zu müssen, deren Regulierung wegen des sehr schwierigen Beweisverfahrens unbefriedigend wäre.“

Dr. Wilhelm Rauch



Traarer Bauernmarkt war großer Erfolg

Wie schon in der letzten Ausgabe von „Rund um den Egelsberg“ kurz berichtet, ist der Bauernmarkt, der am 25. September auf dem Festplatz stattfand, bei den Beschickern und den zahlreichen Besuchern sehr gut angekommen. Einen großen Beitrag zum Gelingen des Marktes leistete das wunderschöne Spätsommerwetter. Die Beschicker hatten sich auch diesmal viel Arbeit mit der Präsentation ihrer Stände gemacht und diese herbstlich geschmückt. Die Qualität der angebotenen Waren hob sich wohltuend von den Konkurrenzveranstaltungen ab, so dass der Traarer Bauernmarkt diesen Namen wirklich verdiente. Dies wurde auch in der lokalen Presse hervorgehoben.
Zahlreiche Ehrengäste und Besucher wurden um 11 Uhr zum offiziellen Startschuss vom Vorsitzenden der Ortsbauernschaft, Karl-Heinz Schulte-Bockholt und vom 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Traar, Marc Blondin begrüßt. Anschließend eröffnete der Schirmherr, Oberbürgermeister Gregor Kathstede, das Markttreiben. Musikalisch untermalt wurde der Festakt durch das Jagdbläsercorps der Kreisjägerschaft Krefeld.
Bei einem gemeinsamen Rundgang über den Festplatz konnten sich Oberbürgermeister und weitere geladene Gäste einen guten Überblick über die Vielfalt der angebotenen Waren machen. Über den Markt verteilt gab es zudem reichlich Kulinarisches, damit das leibliche Wohl nicht zu kurz kam. Die Marktbesucher hatten die Wahl unter anderem zwischen Reibekuchen, Bratwürstchen, Spanferkel und Wildspezialitäten. Zur Abrundung bot sich der Stand der Traarer Landfrauen an, die allerhand Kuchen und guten Kaffee anboten. In der Mitte des Platzes konnten die Besucher unter der Überdachung eine Pause einlegen und den Darbietungen der Orchestervereinigung Traar lauschen. Die evangelische Kinder- und Familienhilfe hatte eigens ihre Ponys aus dem Bruckhausenpark zum Festplatz gelotst, damit die Kinder ausreiten konnten. Weitere Attraktionen vor allem für die Kleinen waren ein Falkner mit seinen Greifvögeln und frisch geschlüpfte Küken. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Geflügelzuchtvereins zeichneten für diese „Punktlandung“ verantwortlich und wurden für ihre Leistung mit einem Sonderpreis des Bürgervereins ausgezeichnet. Weitere Prämierungen gab es für die Gestaltung der Stände und die Präsentation der Beschicker.

Hier nun im Einzelnen die Preisträger:

Kategorie Handwerk/Kunsthandwerk
1. Preis: Helmut Schneider, Fischräucherei
platziert : Karl-Heinz Schulte-Bockholt, Apfelsaftpresse
Georg Achten, Kürbislädchen und Kinderstand zum Bemalen der Kürbisse

Kategorie Landwirtschaft
1. Preis: Bernd Schumacher, Äpfel und Apfelprodukte
platziert : Hermann-Josef Plückers, Reibekuchenstand
Marianne und Franz Bienen, Brotaufstrich, Sonnenblumen, Ziergräser

Kategorie Gärtnerei/Floristik
1. Preis: Andreas Knoblich, Gärtnermeister, Floristik
platziert: Klaus Hüskes, Blumen

Darüber hinaus führte der Bürgerverein auch zum diesjährigen Bauernmarkt einen Foto- und Malwettbewerb durch. Ein großes Dankeschön geht an alle Teilnehmer. Die gesammelten werke konnten an drei Stellwänden vor dem Informationsstand des Bürgervereins bewundert werden. Die Gewinner wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Malwettbewerb Kinder:
1. Platz: Franziska Krick
2. Platz: Tobias Dehmer
3. Platz: Josia Dieko

Jugendliche:
1. Platz: Laura Eumes

Erwachsene:
1. Platz: Frau Schoder
2. Platz: Herr Donatz

Fotowettbewerb
1. Platz: Herr Knops
2. Platz: Frau Helms
3. Platz: Herr Ackermann

Herzlichen Glückwunsch!
Die Teilnehmer, die ihre Einsendungen gerne zurückerhalten wollen, beziehungsweise diejenigen, die ihre Urkunden noch nicht erhalten haben, weil sie zum Zeitpunkt der Bekanntgabe nicht mehr am Ort des Geschehens waren, können sich im Laufe des Monats November an den Bürgervereinsvorsitzenden Marc Blondin, Am Schwarzkamp 1a, Tel. 564941, wenden.

Bruckhausen auf dem „Traarer Bauernmarkt“

Am Sonntag, den 25. September 2011, fand der &Mac226;Traarer Bauernmarkt’ statt.
Dort waren wir, das „Bruckhausen Team“, mit den Ponys Snowy, Basta, Thora und Michel vertreten.
An diesem sonnigen schönen Tag kamen ganz viele Kinder mit ihren Eltern an unseren Stand und wollten auf den Ponys geführt werden.
Wir Kinder von Bruckhausen und Kata und Pauline haben fleißig mitgearbeitet, da die Ponys ordentlich geputzt und gestriegelt werden mussten, bevor es zum Festplatz nach Traar ging. Margot hat alles begutachtet und stets eine helfende Hand parat gehabt!
Nach dem Putzen sind sie gesattelt und getrenst worden.
Als wir damit fertig waren, haben wir die Ponys 2 Runden auf unserem Reitplatz geführt, bevor wir aufgesessen sind. Dann sind wir mit ihnen 10 Runden im Schritt geritten, um sie aufzuwärmen und auf das Kommende vorzubereiten.
Sobald wir mit der Prozedur fertig waren, sind wir von Bruckhausen zum Traarer Festplatz geritten, wo für uns ein Areal abgetrennt war, damit die Pferde im Rund geführt werden konnten. Nachdem sich die Pferde wegen dem lauten Motor von einem alten Trecker doll erschreckt haben und gestiegen sind, ist alles prima gelaufen.
Auch Petrus war auf unserer Seite und ließ die Sonne noch einmal kräftig strahlen, so dass wir mit einem rundum guten Gefühl den Tag genießen konnten. Für mich war es eine gelungene Aktion, weil es mir zeigte, dass man mir zutraut, Verantwortung im Umgang mit den Pferden zu übernehmen.
Dieser Tag war ein schöner gelungener Tag mit vielen Spenden der Besucher, die stets eine willkommene Gabe für unsere Pferde sind.

Vielen Dank dafür!
von Laura, 11 Jahre



2. Runde der diesjährige Spendenaktion des Bürgervereins
Milchgeld für Kinshasa-Kinder

Seit nun einem Jahr läuft der Unterricht an der Mama-Elisabeth-Schule in Kinshasa. Die 100 Schulbänke, die allesamt von Traarer Paten gespendet wurden, werden von inzwischen 165 Kindern, die in zwei Schichten unterrichtet werden, genutzt.
Die Schule umfasst sechs Jahrgangsstufen. Im 1.Schuljahr, in dem den Kindern die Grundfertigkeiten Rechnen, Schreiben und Lesen vermittelt werden, sind mit 50 Kindern die meisten Schüler. Sie sind im Alter von 5-9 Jahren. Die Zuordnung in die jeweiligen Klassenstufen ist vom Entwicklungsstand der Kinder abhängig. So beträgt die Altersspanne in den einzelnen Jahrgängen manchmal drei bis vier Jahre. In den höheren Jahrgangsstufen werden die Grundfertigkeiten vertieft (Grammatik, Rechtschreibung, Ausdruck) und der Unterricht durch weitere Fächer ergänzt (Musik, Sport, Handarbeit, Religion). Für den Unterricht stehen neben den drei für die Schule verantwortlichen Ordensschwestern noch weitere Lehrer zur Verfügung. Wie bereits zu Beginn erwähnt werden die Kinder in zwei Schichten unterrichtet. Dazwischen liegen jeweils Pausen, in denen die Kinder Frühstück bzw. ein Mittagessen bekommen.

Days Breakfast Lunch
Monday: Coco and bread Watsi and stew
Tuesday: Rice and stew Yam and garden egg stew
Wednesday: Tom Brown and bread Jollof rice and chicken
Thursday: Coco and bread Plantain/Yam and kontomere
Friday: Rice and stew

Zur Erklärung: stew(Eintopf), yam(Süßkartoffel), kontomere(Ragout), rice(Reis), Jollof rice(Reiseintopf), chicken(Hühnchen), garden egg(Tomate), plantain (Kochbanane)
In einem kürzlich geführten Gespräch mit Erzbischof Dr. Leon Kalenga, dem Gründer der in seiner Heimatstadt entstandenen Schule, war zu erfahren, dass es immer wieder zu Engpässen bei der Finanzierung der Pausenversorgung kommt.
Und genau diese finanziellen Engpässe möchte der Bürgerverein Traar zum Anlass nehmen, um auch in diesem Jahr eine Spendenaktion zugunsten der von ihm unterstützten Schule durchzuführen. In Anlehnung an vergangene Zeiten, in denen noch an den Schulen klassen- und wochenweise für die Flasche Milch oder Kakao, die es als Pausengetränk gab, Geld eingesammelt wurde, möchten wir unsere neuerliche Spendenaktion mit folgendem Motto überschreiben:
„Milchgeld für Kinshasa-Kinder“
Für eine Spende in Höhe von 40 Euro wäre die Versorgung für ein Kind für einen Monat gesichert. Bis kurz vor Weihnachten möchten wir nun „Milchgeld“ sammeln und uns freuen, wenn Sie mit einer Spende in beliebiger Höhe diese Aktion mittragen.
Der zusammengekommene Betrag wird dann sozusagen als „Traarer Weihnachtsgeschenk“ kurz vor dem Fest an die Mama-Elisabeth-Schule weitergeleitet.
Für Ihre Spende benutzen Sie bitte das Spendenkonto des Bürgervereins, Stichwort „Milchgeld“:
Bürgerverein Traar, Sparkasse Krefeld, Kto.Nr. 49011117, BLZ 320500

Ulla Bienert

Erinnerungen an Rolf Eisenmann

Rolf Eisenmann lebt nicht mehr. Er verstarb Donnerstag, den 29. September, im Beisein seiner Frau an den Folgen eines heimtückischen Krebsleidens.
Uns, die wir bereits seit geraumer Zeit von seiner schweren, unheilbaren Krankheit wussten, traf die Nachricht von seinem Tod dennoch hart.

Rolfs Tod reißt in vielfacher Hinsicht große Lücken: zuerst sicherlich bei seiner Familie, die ein Zentrum seines Lebens bildete. Dann aber auch im Bereich seines nachbarlichen Umfeldes. Er war über Jahrzehnte der Spiritus Rektor und Macher in der Nachbarschaft am Egelsberg.
Er organisierte, half, wo immer er konnte, gab guten Rat und technische Hilfe aus der Fülle seines Wissens.

Er engagierte sich darüber hinaus im Männergesangverein Traar 1850, dessen Vorsitzender er lange Jahre war.

Auch die Belange des Bürgervereins waren ihm stets wichtig. Rund 30 Jahre hat er als Mitglied des Egelsberg -Trios viele seiner Veranstaltungen mit Akkordeonspiel und Gesang unterstützt.

Rolf Eisenmann wird uns allen fehlen: der Familie, dem Trio, das es nun nicht mehr gibt, seinen Freunden, der Nachbarschaft am Egelsberg. Doch wer in unserer Erinnerung und unseren Herzen verankert ist wie er, bleibt irgendwie bei uns.

Traar ist ein wenig ärmer geworden.

Dr. Klaus-U. Düwell, Rainer Maria Quack


Mundartkreis im Bürgerverein

An de Müehle

An ene schüene Sonndagmorje, medden em Suomer, als die Nazis jrad et Rejement üevernoehme hadde, koem ech och noch doebee. De Hevamm woer al wier weg, mar de SA-Männekes liepe van et Dörp langes oser Hüske noe de Müehle. Sie hadde brune Uniforme on jruote Stieewele aan. Vader seit, die heie uutjesieehn, wie en Jieet die en ene Ömmer stung.
Dat mot wahl bee mech avjefärvt han, net dat Bruun van die Uniforme, äver dä Treck noe die Müehle.
Suo es et te verstoehn, dat die Müehle en min Leäve emmer en Roll spelde. Besongersch en de irschde Johre.

Met osere Kengerwaarel hät Muoder mech jewiss männig Kiehr noe de Müehle eropjefahre. Für en et Dörp met dä Klieene jett te stronze, wie Mötterkes dat ärg jeär dont, woer dä Kengerwaarel net te jebruuke. Schließlich woer Vader al enije Johre erwerbslos on et soet bluoß ene jebruckde draan. Mech woer dat ejal, ech hat min Freud, wenn ech die Müehleflüjels ronkluope soch.
Met die Möllersfrau, die Nieswand Lip, koss Muoder et jut, die hat immer jett für der te duon. Lip passde dann op mech op on ech kreäg en Körschke van en Schiev witte Weck, dat ech met min Bälderkes jemäcklig opzubbelde. Wenn wir dann wier noe Huus jinge, hat Muoder en dä Kengerwaarel en janz Dieel Naturalien für de Huushalt on dat koem ühr en dän knappen Tiet ärg tepass, sou es et mech laater döx vertellt woerde.

Als ech dann jett jrötter woer on ech mech al ens alleen op de Berg noe de Müehle doeduor jemeit hat, woere die Nieswand net miehr doe. Dä nöie Möller Albus hat für Kenger net vüel üever, hä kieek och immer suo düster dren. Wenn wir os al ens bes an de Müehle jewogt hadde, dann driev dä os jau padop, suo dat wir mar bluoß bes an de Hohlweäg kuome dörfde.
Eijentlich hat dä joe Reit, denn en die Müehleflüjels te kuome hei os net jutjedoen.

Entösche hat de Krieg aanjefange on et koeme immer wennijer Buure met Koere für te mahle, suo dat am Eng die Müehle stell stung. Dä Möller koem bluoß noch av on tu ens noe sin Müehle kieke, hä hat joe nix miehr doedren tu duon. Für ärmen Uosel fing hä dann en Sankskull aan, äver ech mieen ens jehüert te han, dat hä et en et Kreuz hat on dat schwoere Schöppe net koss. Übrijens, Janse Duores hät dat Sankjeschäff met mar ieene Ärm üevernoehme on koem doemet en tietlang juot tereit. Dat es äver en janz angere Jeschichte.

Wir Kenger hadde os Freud doedraan, dat die Mühle döx alleen woer, suo kosse wir doch wennstens en et Krühwerk erömklömme, uohne dat Jemuls van dä Möller. Hä dörfde os äver net doebee drapiere, dann sat et jett av.

Interessant woerd et für os wier, als en de letzde Kriegsdag die Amerikaner met de Artelerie on die Engländer met de Jabos*) Löeker en et Muurwerk jeschoete hadde, weil sech doe deutsche Soldate ene Komandostand enjerecht hadde. Doeduor kosse wir nou en de Müehle eren on os bekieke, wie alles van benne uutsoeh. Wat woer dat en kompleziert Denge: jruote Räer met höltere Täng draan, die op dicke Balke soete on riesenjruote Steen ronkdreihe mosse, wo et Koere drüever liep on janz fien jemahle woerd. Dann jing dat jemahlene Zeug duor enije Sieever on am Eng rappelde uut en Schött schnieewitt Mehl en ene Sack.
Dann woer doe och noch dä Müehlestreck, wo die Koeresäck met noe boeve jetrocke woerde.
Dat alles woer für os klieene Kenger en jruot Wongerwerk für sech.
On dat es et och noch vandag für mech.

Theo Versteegen

*) Jabos = Jagdbomber


Männer – Gesang – Verein Traar 1850

Nachruf Rolf Eisenmann
Der Männer-Gesang-Verein Traar 1850 trauert um seinen 1. Vorsitzenden Rolf Eisenmann. Er verstarb am 29. September 2011 im Alter von 79 Jahren. Eine tückische mit viel Geduld und Fassung ertragene Krankheit hat unseren Freund und Sangesbruder aus unserer Mitte gerissen.
Obwohl Rolf sich genau über die Schwere seiner Krankheit im Klaren war, hat er bis auf die letzten Wochen vor seinem Tode regelmäßig die wöchentlichen Chorproben besucht und seine oft umfangreiche Tätigkeit als Vorsitzender mit äußerster Sorgfalt und viel Geschick verrichtet. Bei allem was er für den MGV getan hat, merkte man ihm an, wie viel ihm an dieser Institution in Traar und für Traar lag, mit welcher Freude er den Verein leitete und mit welcher Lust er seinem wunderbaren Hobby, dem Chorgesang, nachging. Er ist für uns unersetzbar. Wir werden ihn nie vergessen.
Die Trauerfeier zum Tode von Rolf Eisenmann fand am 7. Oktober 2011 um 13 Uhr in der Trauerhalle des Friedhofs in Krefeld-Elfrath statt. Unser Chor sang gemeinsam mit unseren Sangesfreunden aus Verberg und Bockum zu Ehren des Verstorbenen und als Trost für die Hinterbliebenen das „Vater Unser“, und später, Rolf hatte es sich ausdrücklich gewünscht, das „Sanctus“ aus der deutschen Messe von Franz Schubert.
Rolf Eisenmann ist unserem Chor im Jahre 1975, zum Zeitpunkt seines 125-jährigen Bestehens beigetreten und hat sich schnell als ein unverzichtbarer Sänger im Tenor integriert. Da er gern Verantwortung übernahm und von allen Sängern voll akzeptiert wurde, ist er bereits 1984 zum 1.Vorsitzenden vorgeschlagen und einstimmig gewählt worden. Diesen Posten hat er bis zuletzt ausgeübt. Für diese große Leistung ist er auch nach 2o-jähriger Tätigkeit vom Deutschen Sängerbund geehrt worden und auch wir danken ihm ganz herzlich für sein selbstloses Wirken. Außerdem wurde ihm für 25 Jahre Singen in unserem Chor die silberne Ehrennadel des Sängerbundes verliehen.
Aber nicht nur wenn es um Arbeit und Pflichterfüllung ging war Rolf obenan. Auch bei Feiern und Geselligkeiten hat er „seinen Mann gestanden“. Auf internen Veranstaltungen des Vereins ließ Rolf nie Langeweile aufkommen, und wenn ihm die Gesellschaft müde erschien hat er einen Weg gefunden sie wieder aufzumuntern; er hatte dieses besondere Talent.
Unvergessen ist immer noch eine Situation auf einem unserer traditionellen Feste, die wir an den Nieper Kuhlen gefeiert haben. Es ist lange her: Rolf war mit einigen unserer Frauen in ein Ruderboot gestiegen und fuhr mit ihnen über den See. Der Mond schien hell, es war eine wunderschöne Sommernacht. Plötzlich legte Rolf die Ruder beiseite, stand im Kahn auf und sang aus voller Brust den „Postillion von Lonjumeau“. Einfach toll.
Rolf Eisenmann war ein ganz besonderer Mensch, der nicht nur im Berufsleben sondern auch im privaten Bereich immer versucht hat sein Bestes zu geben. Er fehlt uns schon heute.

Männer-Gesang-Verein Traar 1850
9. Oktober 2011

Weihnachten im Schuhkarton

Wir möchten an dieser Stelle kurz an unsere beiden letzten Sammeltermine für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ erinnern.
Wir sammeln noch einmal am 8. 11. und 10. 11. in der Garage des Pfarrhauses St. Josef (An der Elfrather Mühle 270) in der Zeit von 15.00 bis 17.30 Uhr und freuen uns schon auf Ihre Kartons!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Kerstin Wend

In Memoriam Anni Basten

Am 9 April 2011 ist Anni Basten, die Gattin des beliebten Traarer Lehrers Theo Basten, im Seniorenheim "Landhaus Maria Schutz" – bis zuletzt beneidenswerter Weise in geistiger Frische- 98 jährig verstorben. In Ihrem Leben hat sie dem Priesterhilfswerk bis 1992 als Schriftführerin und Kassiererin gedient, mit Ihrem Mann Theo arbeitete Sie für die Traarer Kinder im St Martinskomitee und hat viele Jahre mit St Martin die Tüten gepackt.
Als Beispiel für Ihre Dichtkunst drucken wir ein Gedicht ab, das wir in Ihrem Nachlass gefunden haben und welches Sie zur Einweihung des Priesterdenkmals auf unserem Friedhof am 10 Oktober 1953 verfasst hat :

Unser Priesterkreuz

An der Priestergruft Rand
ließ von geschickter Künstlerhand
unser Pfarrer ein Kreuz erbauen:
Aus rotem Mainsandstein gehauen.
Für die Priester, die in Traar lebten und starben,
die hier für das Reich Gottes warben.
In dem Kreuz als Hochrelief
ein Sämann, in Demut sich beugend tief,
um mit liebevoll gebenden Händen
Samen zu verschwenden.
Glückstrahlend sein Angesicht,
leuchtend voller Zuversicht.
Und Du liest auf dem Kreuze dort:
WIR PRIESTER SÄEN GOTTES WORT !
BETET,
DAS RS IN UNS
UND IN EUCH
FRUCHT WERDE !

Ursula Heynen / Juliane Bodewig

St. Martin 2011 in Traar

Die Vorbereitungen für den diesjährigen Martinszug sind noch in vollem Gange und St. Martin zieht in wenigen Tagen wieder durch Traar.
Wir danken an dieser Stelle wieder ganz herzlich allen Spendern für ihre Großzügigkeit und den vielen ehrenamtlichen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz.
Am 13.11.2011 wird St. Martin mit seinen Herolden wieder durch Traar ziehen. Wir freuen uns, wenn wieder viele Kinder und Erwachsene St. Martin mit ihren bunten Lichtern begleiten.
Der Zugweg sieht wie folgt aus:
Die Kinder stellen sich am Sonntag, den 13.11.2011 ab 17.00 Uhr nach Klassen geordnet auf dem Kirchplatz auf. Wenn dann St. Martin mit seinen Herolden am Kirchplatz eingetroffen ist und ein Gedicht vorgetragen wurde, setzt sich der Zug um 17.15 Uhr unter Kirchenglockengeläut in Bewegung.
Wir ziehen dann An der Elfrather Mühle auf die Moerser Landstraße, von dort in den Töschepad, über die Trautstraße in die Bärenstraße. Über die Heinrich-Doergens-Sraße geht es dann zum Buscher Holzweg. Von dort aus zieht der Zug über die Bärenstraße durch die Hasenheide zur Kemmerhofstraße. Diese geht es weiter zurück bis zur Moerser Landstraße und von dort zum Festplatz. Hier wird dann am großen Martinsfeuer die Bettlerszene gespielt.
Wir bitten die Anwohner und Besucher wie bereits in den Vorjahren möglichst nicht auf den Straßen des Zugwegs zu parken, insbesondere dort, wo es ohnehin sehr eng ist.
Außerdem freuen sich alle wieder ganz besonders, wenn der Zugweg wieder schön geschmückt und beleuchtet wird. Selbst einige kleine Lämpchen können da schon Wunder wirken, aber es darf natürlich auch gerne mehr sein.
Außerdem bitten wir folgende Hinweise zu beachten:
Die Kinder des Kindergartens und der Schule gehen klassenweise geschlossen im Zug. Die Kindergartenkinder bitten wir durch nicht mehr als eine Person zu begleiten, da sonst die mühevoll gebastelten Laternen zwischen all den Erwachsenen für die Besucher am Zugweg und die Kinder selbst nicht zu sehen sind. Außerdem kann dies dazu führen, dass sich etliche Erwachsene zwischen den Kindergarten- und Krabbelgruppenkindern und den Schulklassen einreihen.
Die Schulkinder werden von Lehrern und weiteren zuvor ausgesuchten Begleitpersonen begleitet, die die Aufsicht übernehmen. Lassen Sie daher bitte Ihre Kinder alleine im Klassenverband mitgehen, denn dann singt es sich auch besser!
Außerdem wird der gesamte Zug von verschiedenen Schützengruppen und Helfern des TV Traar begleitet und durch Pechfackeln beleuchtet.
Alle übrigen Gruppen oder Familien, die sonst mitziehen möchten, sind herzlich eingeladen, sich nach den Schulklassen anzuschließen.
Am Feuer werden zwei große Kreise gebildet. Die Kinder werden in den Innenkreis geführt, damit sie die beste Sicht auf das Feuer und die Mantelteilung haben und die Erwachsenen können im Außenkreis stehen, um zuzuschauen.
Im Pfarrheim erhalten die Kinder die Martinstüten und können St. Martin und den Armen Mann aus der Nähe bestaunen und begrüßen.
Hierzu erlauben wir uns den Hinweis, dass ein langes Anstehen an der Seitentür des Pfarrheims eigentlich nicht nötig ist, da die Tütenausgabe ohnehin sehr zügig durchgeführt wird. Genießen Sie lieber den Martinszug oder einen gemütlichen Glühwein in geselliger Runde auf dem Kirchplatz.
Im Anschluss an den Zug bietet die Martinsklause im Pfarrheim wieder einem kleinen Imbiss zur Stärkung.
Nun bleibt uns nur noch, den Kindern Freude beim Basteln und viel Erfolg beim Fackelwettbewerb zu wünschen, der auch in diesem Jahr durchgeführt wird! Wir hoffen, dass auch viele ältere Kinder Laternen mitbringen, um Traar zu beleuchten, auch wenn sie nicht mehr die hiesige Grundschule besuchen.
Ergänzend möchten wir darauf hinweisen, dass auch die Körperbehindertenschule Luiter Weg am Dienstag, den 15.11.2011 um 17.00 einen zusätzlichen Martinzug veranstaltet zu dem ebenfalls eingeladen wird.
Die Abschlussversammlung des Martinskomitees findet in diesem Jahr entgegen der Information in der Oktoberausgabe am Donnerstag, den 24.11.2011 statt. Der Termin wurde wegen der außerordentlichen Versammlung des Bürgervereins verschoben, da ja alle die Möglichkeit haben sollen, beide Veranstaltungen zu besuchen.

Ulrike Martin
Schriftführerin

50 Jahre ehrenamtlich im „Dienst“ für St.Martin

Es ist Herbst, die Blätter fallen und es wird kühler und dunkler. Es naht die Zeit der Laternenumzüge und Martinslieder. Hier in Traar erleben wir eine Tradition, die man, so glaube ich, nur noch seltenantrifft. In der Vorbereitung gehen viele fleißige Sammler von Haus zu Haus, um Spenden zu erbitten, damit die Kinder aus der Hand des St.Martin und seiner Herolde eine Tüte, gut gefüllt mit Leckereien,Äpfeln und Nüssen erhalten können. Zudem kann der Umzug mit reichlich Musikkapellen bestückt werden, die die Kinder mit Ihren
selbstgebastelten und bunt leuchtenden Laternen in den Händen beim Singen der Martinslieder unterstützen. So, oder ähnlich wird
noch an manchen Orten an den heiligen Martin erinnert.
Wenn ich aber eines unmittelbar mit der Tradition des St.Martin hier bei uns in Traar verbinde, ist es die Stimme von Werner Chargé.
So, wie mir wird es sicher vielen Menschen ergehen, die hier in Traar aufgewachsen sind, denn seit nun mehr 50 Jahren werden die Einleitung sowie die Martinsszene von Werner Chargé gesprochen. Er leiht St.Martin nicht nur seine Stimme, sondern ist auch bei der Organisation mehr als aktiv.
Auf diesem Wege möchte ich Dir lieber Werner, im Namen des gesamten Martinskomitees von Herzen danken und hoffe, dass Du noch lange im Team aktiv bleibst.

Stefan Mosch
1.Vorsitzender
Martinskomitee Traar

Alle Jahre wieder……
- Weihnachtsbasar bei der Traarer KAB

Bereits zum 41. Mal veranstaltet die KAB-Basargruppe der Gemeinde St. Josef ihren Weih-nachtsbasar. Der findet in diesem Jahr am 1. Adventswochenende statt.
-Freitag, 25.11.2011 und Samstag, 26.11.2011 im Traarer Pfarrheim-
Am Freitag ist die Basarzeit zwischen 17:00 und 21:00 Uhr.
Dann wird uns der Kinderchor der Gemeinde auf die Advents- und Weihnachtszeit einstim-men. Im Basarangebot finden sich Adventsgestecke, Kränze und Weihnachtsdekorationen, selbstgemachte Marmeladen, Plätzchen, Gewürze und Rumtöpfe. Das „Egelsbergdröppke“ wird ebenso wenig fehlen, wie die beliebten Holunderprodukte, handwerklich Gefertigtes und viele nette Geschenkideen. Auch gibt es wieder die von unserer Traarer „Frau Wolle“ nach Omas Überlieferung handgestrickten Wintersocken. Dazu noch Tischdecken, sonstige Texti-lien sowie Seidentücher und einen gut sortierten Schnäppchen-Trödelmarkt. Sozusagen als „Krönung“ werden wir an Ort und Stelle den leckeren original Traarer Pottweck backen und frisch aus dem Backofen verkaufen. Basarpfanne und Getränke stehen zu kleinen Preisen be-reit.
Samstag öffnen die Basartore bereits um 15:00 Uhr.
Die Traarer Orchestervereinigung wird adventliche Weisen spielen. Im Pfarrheim wartet bis ca. 18:00 Uhr das bereits erwähnte Angebot auf hoffentlich zahlreiche Besucher und viele Käufer. Zusätzlich bieten wir am Samstag allen Erwachsenen und Kindern die Möglichkeit, kreativ zu werden und z.B. Ketten, Armbänder oder Schlüsselanhänger selber zu gestalten.
Zum Verweilen und Genießen ist eine Cafeteria eingerichtet. Neben Kaffee und Kuchen wer-den dann auch die beliebten Traarer Püfferkes gereicht.

Liebe Traarerinnen und Traarer,
Sie alle sind zum Besuch des Weihnachtsbasars der KAB eingeladen und herzlich willkommen! Bringen Sie Ihre Familie, Freunde, Nachbarn usw. mit. Statt vorweihnachtlicher Ein-kaufshektik genießen Sie bei uns adventliche Stimmung unter freundlichen Menschen in ge-mütlicher Atmosphäre. Machen Sie von dem vielfältigen Angebot reichlich Gebrauch und unterstützen Sie mit Ihrem Kauf die sozialen Projekte der KAB-Basargruppe in Brasilien, die Shanty Leprahilfe in Nepal und den Kath. Kindergarten St. Josef Traar.
Wir freuen uns auf Sie!

Ihre KAB-Basargruppe St. Josef, Krefeld-Traar

KAB-Basargruppe sucht Persianer

Fast jeder kennt sie die Schafe der KAB-Basargruppe (und wer sie nicht kennt, sollte unbedingt den Weihnachts-Basar besuchen!!). Wir sind auf der Suche nach getragenen Persianermänteln, -jacken, um schöne Persianerschafe zu fertigen.
Haben Sie einen Persianermantel oder Jacke, den Sie an uns abgeben möchten, dann rufen Sie bitte an Tel.: 560935.

Einladung zur Jahreshauptversammlung Kindergartenjahr 2011/2012

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit laden wir Sie gem. § 7 der Vereinssatzung recht herzlich zu unserer Jahreshauptver-sammlung ein.
Termin: 21.11.2011
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Katholischer Kindergarten St. Josef
Am Egelsberg 29
47802 Krefeld
Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Berichte
a) der Vorstandsvorsitzenden
b) der Kassiererin
c) der Kassenprüfer
3. Aussprache und Entlastung
4. Wahlen zum Vorstand
a) Vorsitzende/r
b) Stellvertretende/r Vorsitzende/r
c) Kassierer/in
d) Schriftführer/in
5. Wahl des/der Kassenprüfers/in
6. Geplante Aktivitäten 2011/2012
7. Verschiedenes

Über die Teilnahme möglichst vieler Mitglieder würden wir uns sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen und im Namen des Vorstands, Melanie Stockmar, Vorsitzende


Preisskat in Traar

Am Freitag, den 04. November 2011, veranstaltet der Skatclub «Blanke Ousels» (Präsident: Bernd Kuhn) ein Skatturnier für Jung und Alt im Cafe Ewalds Moerser Landstr. 409.
Der Beginn ist um 19 Uhr, das Startgeld beträgt 5 Euro.
Es winken schöne Preise.
Also, alle Mann und Frauen ran, wenn es wieder heißt:
18... 20... nur nicht passen.

Egelsberg-Cup 2011

Liebe Traarer Golf-Freunde,
am 7. Oktober 2011 fand in diesem Jahr der beliebte Egelsberg-Cup 2011 statt.

Über 60 Spieler, die in Traar leben oder eng mit Traar verbunden sind, haben hier alles gegeben, um die begehrten Plätze zu erringen.

Die Veranstaltung wurde traditionell im Golf- und Country-Club Elfrather Mühle ausgetragen und endete nach einem gemeinsamen Abendessen in geselliger Runde in der Mühle.
Auf unserer Homepage www.egelsberg-cup.de können Sie die Ergebnisse des Turniers, Bilder und alles weitere einsehen.

Nach einem leicht regnerischen Turniertag bedanken sich die Organisatoren bei den hochmotivierten und sympathischen Spielern und deren Partnern, den Sponsoren und allen, die dieses Turnier tatkräftig unterstützt haben.

Viele Grüße und auf ein Neues in 2012.
Arnhold August und Heinz Sprankmanns

„100 Starts an 3 Tagen in Goch-Asperden“

Das spektakuläre Flugplatzfest auf dem Krefelder Egelsberg ist nun schon ein paar Wochen her und die Piloten des Vereins für Segelflug e. V. (VfS Krefeld) widmen sich wieder ausgiebig ihrem Lieblingshobby, dem lautlosen Segelfliegen. Die herrlichen Spätsommer-Wetterlagen der letzten Wochenenden boten dabei insbesondere für die Flugausbildung beste Bedingungen.
Und weil das Fliegen gemeinsam mit Freunden noch mehr Spaß macht, ging es vom 1. bis zum 3. Oktober zu einem Kurzfluglager zum Flugplatz Goch-Asperden. Spontan hatten sich die Flieger vom VfS Krefeld mit den Freunden des Luftsportvereins Goch e. V. (LSV Goch) zu diesem Besuch verabredet. Schnell waren dann vier Segler auf dem Egelsberg verpackt, nach Goch gefahren und dort ab Samstagmittag am nördlichen Niederrhein in der Luft zu sehen.
Gemeinsames Fliegen bis zum Sonnenuntergang war dann an allen drei Tagen angesagt. Fast 30 VfS-Flugschüler und -Piloten nutzen die hervorragenden Bedingungen auf dem Fluggelände in Asperden und konnten insgesamt rund 100 mal an der Winde „in die Luft gehen“.
Viele neue Flugerfahrungen und die in der Ausbildung geforderten Starts und Landungen auf fremden Flugplätzen konnten sich die mitgereisten Flugschüler in ihren Ausbildungsnachweisen von den Fluglehren abzeichnen lassen. Außerdem absolvierten gleich mehrer ihre Umschulungen auf den Leistungssegler vom Typ „Discus CS“. Mit seiner fliegerischen „C“-Prüfung gelang dem Moerser Nachwuchspiloten Patrick König zum Abschluss dann noch einer seiner letzten Bedingungen für den Luftfahrerschein. Fliegerisch steht also fest: Ein voller Erfolg!
Abendliches Grillen oder eine großen Gyros-Pfanne sorgten jeweils für das notwendige leibliche Wohl der Teilnehmer/-innen und den gemütlichen Rahmen des gelungenen Treffens
zwischen beiden Vereinen.
Gemeinsames Fazit: Dieser Besuch war eine absolut runde Sache und der Gegenbesuch des LSV Goch ist für das Frühjahr 2012 fest geplant!

Übrigens: Segelfliegen lernen kann fast jede/-r.
Der VfS Krefeld bietet dazu als familienfreundlicher und kostengünstiger Verein mit den Startarten Winde und Flugzeugschlepp hervorragende Bedingungen. Außerdem steht ein leistungsstarkes Sportflugzeug und bald ein neues Ultraleichflugzeug bereit. Schnupperkurse lassen sich individuell verabreden. Weitere Informationen gibt es bei Ansgar Heitkamp (02151/565494) oder Thomas Wiehle (02845/4223 bzw. 0170/2348179) oder per Internet (www.vfs-krefeld.de) bzw. E-Mail (vfs-krefeld@t-online.de).

TV Traar 1910 e. V.

Karate
Der TV Traar bietet im Rahmen eines Förderprogramms „Sportvereine im Ganztag“ des Landes-Sportbundes NRW kostenlos Karatetraining für Kinder der Grundschule Buscher Holzweg an. Flyer wurden durch die Grundschule bereits verteilt. Das Training findet ab dem 11. November 2011 jeden Freitag von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr in der Sporthalle Buscher Holzweg statt. Montags, von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr, ist Karatetraining für Vereinskinder ab 6 Jahre, es sind noch Plätze frei.
Trainer sind Uwe Esser 3. Dan. und Frank Köhler 2. Dan.
Tischtennis
In der Tischtennisabteilung läuft es zur Zeit sehr gut. Der Verein nimmt mit vier Herren-, einer Damen- und drei Jugend- mannschaften an den Meisterschaftsspielen teil. Mit Platz eins der
1. Herrenmannschaft (1. Kreisklasse) und Platz zwei der
1. Jugendmannschaft (Bezirksklasse) haben die Spieler des TV Traar im Moment alle Erwartungen übertroffen. Auch die anderen Herren- und Jugendmannschaften nehmen einen zufriedenstellenden Platz ein, lediglich bei den Damen könnte es noch einen kleinen Schub nach vorne geben.
Der TV Traar braucht sich gegenüber anderen Krefelder Vereinen nicht mehr zu verstecken. Das Wichtigst aber, worauf wir auch großen Wert legen ist der familiäre Zusammenhalt der gesamten Abteilung. Wer Lust hat Tischtennis zu spielen ist zum kostenlosen Probetraining herzlich willkommen in der Sporthalle Buscher Holzweg:
Montags und donnerstags von 18,30 Uhr bis 22.00 Uhr für Jugendliche und Erwachsene.
Freitags von 16,30 Uhr bis 18,00 Uhr für Schüler und Jugendliche, von 18.00 Uhr bis 22,00 Uhr für Erwachsene.
Monatsbeitrag: Erwachsene 7,50 EUR, Jugendliche 5,00 EUR.

TC Traar

Unser beliebter "Flowers Cup" fand am 24.09.2011 bei herrlichem Wetter statt. Über 20 Damen spielten in wechsenden Doppelpaarungen gegeneinander, wobei bei allem Ehrgeiz der Spaßfaktor im Vordergrund stand. Zur Pause hatte unsere Gastronomin eine Kaffeetafel hergerichtet mit vorzüglichem Kuchen, und danach ging es dann in die zweite Runde. Die Veranstaltung klang gegen Abend aus, und die Damen waren sich alle einig, im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.
In der nächsten Ausgabe berichte ich dann über unser "Special Event", dass in diesem Jahr von unseren Damen 40/2 organisiert wurde.
Nicht vergessen; am 26.11.2011 wird endlich wieder auf unserer legendären "Trofana Alm" gefeiert, getanzt und gelacht. Wir bitten jetzt schon die Nachbarn um ihr Verständnis, falls es etwas lauter werden sollte ..........

Marita von Royen



Familiennachrichten

Im November werden 80 Jahre und älter:
Engels Johanna; Maria-Sohmann-Straße 45; 04. 11. 1929; 82
Zurek Adelgunde; Preußischer Hut 6; 19. 11. 1926; 85
Pennartz Gertrud; Moerser Landstraße 246; 20. 11. 1922; 89
Müntefering. Prof. Karl-Heinz; Moerser Landstraße 296b; 27. 11. 1923; 88

Herzlichen Glückwunsch!

Danke
Für die Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zu meinem 85. Geburtstag möchte ich mich herzlich bedanken.
Anneliese Simons
Winkelsweg 17



Werbebanner auf www.krefeld-traar.de