NR. 641

-Mai- 2012-

"Traarer Blättchen"

mit freundlicher Unterstützung der Druckerei HERMANN PANICZEK, Krefeld-Traar, Bärenstr.34 ( 02151/560672; FAX: 564247)
 


Ist der April vorbei, folgt der Tanz in den Mai.

Alte Bauernregel


Frühling auf Vorschuss

Im Grünen ist's noch gar nicht grün.
Das Gras steht ungekämmt im Wald,
als sei es tausend Jahre alt.
Hier also, denkt man, sollen bald
die Glockenblumen blüh'n?

Die Blätter sind im Dienst ergraut
und rascheln dort und rascheln hier,
als raschle Butterbrotpapier.
Der Wind spielt über'm Wald Klavier,
mal leise und mal laut.

Doch wer das Leben kennt, der kennt's.
Und sicher wird's in diesem Jahr
so, wie's in andern Jahren war.
Im Walde sitzt ein Ehepaar
und wartet auf den Lenz.

Man soll die beiden drum nicht schelten,
sie lieben die Natur
und sitzen gern in Wald und Flur.
Man kann's ganz gut verstehen, nur:
Sie werden sich erkälten.

Erich Kästner


Sich verlassen

Während ich mir Gedanken über den Artikel für die Maiausgabe von "Rund um den Egelsberg" mache, erlebe ich durch die Fensterscheibe gut geschützt, was sich draußen tut.
Mal ist es trocken, das Wetter, mal nass; mal ist er wolkig, der Himmel, mal klar; mal ist sie frisch und kalt, die Luft, mal angenehm temperiert, kann ich mir jedenfalls so vorstellen, wenn ich die Wärme der Sonne spüre.

Ja, so ist es im Frühling, gerade vom April kennt man diese ständigen launenhaften Wechsel in der Natur. Man kann sich noch nicht so recht auf die Beständigkeit der Witterung verlassen, oder man verlässt sich auf den beständigen Wechsel.
Wird der Wonnemonat Mai wohl seinem Namen gerecht werden und unsere Erwartungen an den Frühling erfüllen?

Auch bei uns selbst erleben wir Wechsel in unserer Stimmung, mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt; mal bereit Bäume auszureißen, mal zu müde sich vom Sessel zu erheben.

In einer festen Beziehung vertraut einer dem anderen. Man kann sich auf einander verlassen, das gibt Sicherheit im Miteinander. Doch auch hier haben wir keine Garantie für Verlässlichkeit.
Eine Beziehung oder Freundschaft kann auseinanderbrechen, wenn einer den anderen im Stich lässt, ihn verlässt.

In der Therapie bei psychisch Kranken wird die Arbeit mit dem klar berechenbaren Computer
als eine hilfreiche Maßnahme eingesetzt, denn ein Computer kennt nur ein klares Ja oder Nein auf den Input. "Worauf du dich verlassen kannst." Dies lässt sich schwerlich auf unser alltägliches Leben übertragen. Schön wäre es schon, wenn wir immer klare Antworten bekämen. Ist das nützlich für uns? - Nein. Ist das gesund für uns? - Ja. Solche Antworten sind verständlich und wir können uns danach richten, uns darauf verlassen.
"Was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen. "Das war zu den Zeiten von Faust vielleicht noch möglich. Doch heute würde ich mich nicht mehr voll und ganz darauf verlassen.

Können wir zum Beispiel den Bio-Zeichen auf unseren Nahrungsmitteln noch vertrauen? Es wird uns versprochen, dass Produkte die mit Bio ausgezeichnet sind aus garantiert biologischem Anbau stammen. Sie sollen ohne Schadstoffe sein und darum besonders gesund, was einen höheren Preis rechtfertigen soll.

Aber kann man sich darauf verlassen?
Vor Ostern schreckte uns in den Medien die Skandalmeldung über die mit dioxinähnlichem PCB belasteten Bio-Eier auf. Ostern ohne Ostereier?

Gut, dass es auch eine frohe und verlässliche Osterbotschaft gibt.

Ursula Versteegen



Abfall

Gelbe Tonne
Bezirk 10; Bezirk 13
Do, 10.05.; Mo, 14.05.
Fr, 25.05.; Mi, 30.05.

Blaue Tonne
Bezirk 10; Bezirk 13

Fr, 18.05.; Mi, 23.05.

Braune Tonne
Bezirk „D“ / Traar

Fr, 04.05.
Fr, 18.05.

BITTE BEACHTEN!
Wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt am Do, 17.05., erfolgt die Müllabfuhr einen Tag später bis einschl. 19.05.
Wegen des Feiertags Pfingstmontag, 28.05., erfolgt die Müllabfuhr einen Tag später bis einschl. 02.06.



die Traarer Schreinerei !

Bericht über die Mitgliederversammlung des Bürgervereins Traar

Am 22. März 2012 fand die diesjährige Mitgliederversammlung im Pfarrheim St. Josef statt. Vorsitzender Marc Blondin begrüßte zunächst die erschienenen Mitglieder und bat dann um ein stilles Gebet für die Verstorbenen des Bürgervereins. Insbesondere wurde Rolf Eisenmann uns Dr. Fritz Mechthold, der lange Jahre im Vorstand des Bürgervereins mitgewirkt hatte, gedacht. In seinem Jahresbericht ging der Vorsitzende nochmals auf die Veranstaltungen des Bürgervereins ein. Insbesondere hob er den Bauernmarkt im September 2011 hervor, der erstmals seit vielen Jahren wieder auf dem Festplatz stattfand. Zahlreiche Besucher, wunderschön dekorierte Verkaufs- und Verzehrstände sowie strahlendes Spätsommerwetter trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei. Für 2012 kündigte Marc Blondin die Teilsanierung des Kinderspielplatzes Preußischer Hut an. Hier wolle man erreichen, das die Spielwiese durch das Aufstellen zweier kleiner Tore auch wieder als solche erkennbar werde und nicht als Hundewiese diene. Umgesetzt werden soll auch nach jahrelangen Diskussionen der Neubau des Umkleide- und Sanitärtraktes auf der Bezirkssportanlage Buscher Holzweg. Umgesetzt werden soll die Instandsetzung des 1995 errichteten Zunftbaums auf dem Festplatz. Die fünf fehlenden Schilder werden ersetzt.

Zur Diskussion über die Ansiedlung eines Nahversorgers auf der nördlichen Ackerfläche neben dem Festplatz Traar gab es auch an diesem Abend keinen einzigen befürwortenden Beitrag. Der Bürgerverein bleibt daher bei seiner ablehnenden Haltung bezüglich einer Bebauung dieser Fläche. Neben der Verkehrsproblematik befürchtet der Bürgerverein, dass durch die Ansiedlung eines so genannten Vollsortimenters die Existenz der Traarer Einzelhändler gefährdet wird. Es soll beantragt werden, das Verfahren zur Absicherung des Festplatzes separat und zügig durchzuführen. Der einleitende Beschluss auf der Ackerfläche soll nicht weiter umgesetzt werden. Stattdessen werden weiterhin Alternativflächen zwecks einer möglichen Ansiedlung eines Supermarktes beprüft. Da auch die Fläche vor der Grundschule am Buscher Holzweg ebenso wie die Fläche am Festplatz im Rahmen der Mitgliederbefragung nur geringe Zustimmung erfuhr, kommt sie wohl ebenfalls nicht in Frage. Der Vorsitzende erläuterte, dass der Bürgerverein davon ausgehe, dass der Inhaber des Edeka-Marktes das Geschäft in Traar nicht ohne Not schließen werde. Panikmache sei fehl am Platze. Es werde genügend Zeit geben, einen Standort zu suchen, es sei denn, die Politik mache zuvor entgegen dem Willen des Bürgervereins Nägel mit Köpfen.

Zum Rathaus Traar führte Marc Blondin für den Vorstand aus, dass dringender Sanierungsbedarf bestehe. Der Bürgerverein wird vor dem Hintergrund des 100-jährigen Bestehens im Jahre 2014/15 eine Instandsetzung und zunächst ein Nutzungskonzept einfordern, mit dem Ziel, das Rathaus in städtischer Hand zu erhalten. Auch sollen Bezirksverwaltung und Polizei das Rathaus weiterhin nutzen sowie im bereits sanierten Trausaal Trauungen durchgeführt werden. Dies dient der Sicherung der heutigen Serviceangebote für die Traarer Bevölkerung. Aus diesem Grunde hat der Bürgerverein mit Hilfe des ortsansässigen Handwerks in einer Art Vorausleistung die Toilettenanlage im rückwärtigen Teil des Rathauses herrichten lassen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ergänzend erklärte der Vorsitzende, dass sich der Vorstand seit langer Zeit bemüht, einen Raum im Rathaus offiziell anzumieten, um dort ein Bürgerbüro einrichten zu können. Die diesbezüglichen Verhandlungen mit der Stadt Krefeld sind jedoch im Hinblick auf Regelungen im abzuschließenden Mietvertrag ins Stocken geraten. Dennoch sei man zuversichtlich, eine zeitnahe und den beidseitigen Interessen gerecht werdende Regelung zu finden.

Bezüglich der notwendigen Sanierung der Egelsbergmühle verwies Marc Blondin ebenfalls auf laufende Gespräche mit der Stadtverwaltung. Er regte eine Unterstützung der Sanierungsbemühungen des Fördervereins durch eine mögliche Kooperation zwischen Bürgerverein und Bürgerschützenverein an, um durch das Zusammenwirken der beiden größten Traarer Vereine, die sich beide der Heimat- und Brauchtumspflege verschrieben haben, eine Sanierung der Mühle, des Traarer Wahrzeichens, zu erreichen. Ein erhebliches finanzielles Engagement müsse allerdings mit der unmittelbaren Einbindung in Entscheidungsprozesse verbunden sein.

Der 1. Kassierer Stefan Mosch verlas anschließend seinen Kassenbericht. Da es keinen Grund zur Beanstandung gab, schlug Kassenprüfer Ralf Schneiders der Versammlung die Entlastung des Kassierers und des gesamten Vorstandes vor. Diesem Vorschlag wurde gefolgt.

Folgende Vorstandswahlen wurden durchgeführt. Die Vorschläge des Vorstands fanden ausnahmslos Zustimmung durch die Versammlung:

2. Vorsitzender: Walter Kienen
1. Kassierer: Stefan Mosch
2. Schriftführerin: Heike Schicks
Beisitzer: Susanne Fassbender, Stefan Molls, Karl-Heinz Schulte-Bockholt
Neu im Vorstand als Beisitzer: Michael Kreuz

Herzlichen Glückwunsch und gutes Gelingen!

Die fristgerechten Anträge der Herren Knuffmann und Kreifels wurden ausführlich diskutiert. Die Anliegen von Michael Knuffmann bezüglich der Aufstellung von Hundekotstationen und der Beseitigung bzw. Entschärfung von verkehrsgefährdenden Stellen an der Grundschule und auf dem Egelsberg werden an die Stadt Krefeld weitergeleitet.

Herr Kreifels regte eine Testphase bezüglich zusätzlicher Parkmöglichkeiten rund um das Traarer Rathaus an. Nach eingehender Diskussion wurde von den anwesenden Mitgliedern die Einführung von alternierendem Parken (Schrägparkbuchten) vor dem Rathaus einhergehend mit einem Halteverbot auf der dem Rathaus gegenüber liegenden Seite der Kemmerhofstraße favorisiert. Auch dieser Themenkomplex soll an die Stadt herangetragen werden.

Abschließend wurde der Themenbereich Tiefengeothermie und Fracking unkonventioneller Erdgasvorkommen erörtert. Der 2. Vorsitzende, Walter Kienen, berichtete über die negativen Auswirkungen, die eine Genehmigung einer oder beider Energiegewinnungsformen für Traar haben kann. Er führte aus, dass der Bürgerverein Traar vor dem Hintergrund der sowohl beim Regierungspräsidenten in Arnsberg als zuständige Bergbaubehörde für die Genehmigung solcher Maßnahmen als auch beim Landesumweltministerium die vorhandenen Bedenken vorgetragen hat.

Aufnahmeantrag


Bürgerforum in Chempark Uerdingen

Der Chempark Uerdingen – namentlich die Firma Currenta – möchte in Zukunft in einen regelmäßigen Dialog mit Mitgliedern der benachbarten Bürgervereine eintreten. Aus diesem Grund wird am Mittwoch , den 30. Mai 2012 um 18 Uhr ein Bürgerforum im Bay-Treff, Duisburger Straße 42, stattfinden. In einem lockeren Dialog werden anstehende Projekte des Chemparks vorgestellt und Fragen aus der Bürgerschaft beantwortet. Der Leiter des Chemparks, Herr Dr. Stefan Dresely- im übrigen ein Traarer Bürger – wird einige einleitende Worte sprechen. Nach unseren Informationen sind neben dem Bürgerverein Traar auch die Bürgervereine aus Verberg, Uerdingen, Gartenstadt, Elfrath, Oppum und Linn eingeladen worden. Die Teilnahme ist jedem Mitglied eines dieser Vereine möglich. Um vorher eine Größenordnung zu kennen, bittet die Firma Currenta um eine Rückmeldung bezüglich der Teilnehmerzahl. Falls Ihr Interesse geweckt wurde, melden Sie sich bitte bis zum 15. Mai beim 1. Vorsitzenden Marc Blondin entweder telefonisch unter 56 49 41 oder per E-Mail unter bv@krefeld-traar.de an.

Baumaßnahme Sportplatz Buscher Holzweg

Wie bereits in der letzten Ausgabe von „Rund um den Egelsberg“ berichtet, haben inzwischen die Bauarbeiten auf der Bezirkssportanlage Buscher Holzweg begonnen. In den kommenden Monaten wollen wir Sie möglichst aktuell über den Fortgang der Arbeiten informieren. In der ersten Aprilwoche wurde der Abriss des alten und in die Jahre gekommenen Umkleide- und Sanitärtraktes durchgeführt. Umkleide- und Toilettencontainer wurden in der Zwischenzeit aufgestellt. Die Abrissarbeiten wurden von den Vereinen FC und TV Traar mit einigen Bildern festgehalten. Da wir uns alle in Traar über die Verwirklichung der Maßnahme freuen, möchten wir an dieser Stelle einige Fotos veröffentlichen. Anfang Mai rückt die Firma an, die mit dem Gießen der Bodenplatte für den Neubau beauftragt wurde. Etwa zeitgleich beginnen die Rückbauarbeiten der alten Heizungsanlage. Für die Übergangszeit wurde im hinteren Bereich der Turnhalle eine Umkleidemöglichkeit geschaffen, um eine Nutzung der Sporthalle für den Schul – und Vereinssport zu gewährleisten. Die Pläne für das neue Umkleide- und Sanitärgebäude wollen wir Ihnen nicht vorenthalten und werden diese in einer der kommenden Ausgaben veröffentlichen.


Landtagswahl am 13. Mai 2012

Am Sonntag, den 13. Mai 2012 wird ein neuer nordrhein-westfälischer Landtag gewählt. Die Wahllokale sind von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Ihr Wahllokal finden Sie auf der zugestellten Wahlbenachrichtigung. Mit dieser können Sie auch Briefwahl beantragen. In der Vergangenheit zeichnete sich Traar immer durch ein hohe Wahlbeteiligung aus. Bitte machen Sie auch diesmal von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Nur so können Sie aktiv an der Zusammensetzung des neuen Landtages mitwirken.


MännerparadiesMundartkreis im Bürgerverein

Osere Wäscheständer hat sech en Bieen jebroeke. Jenau en dä Knick, wo mer dä janze Aparello tesameklappt. En Löetstell woer uttrieenjejange. Jrad en dä Moment, wo men Frau die naate Wäsch am op am hange woer. Wann och sons?

Nou ben ech selvs kenne jruote Wirksbaas. Ech han et och net suo met et Prakesiere. Äver bes dat ech ene Buselöres feng, dä suojet repariere kann, send wir en paar Dag älder. On ierlech jeseit, suo nöe es dat Deng joe och net miehr. Wat soll dä janze Uosel, vandag jövt et vüel schüendere Modelle, dat könnt ihr mech jlöeve. Also jout, ech sett mech en dä Auto on fahr noe dä Boumaat. Ens kieeke, wat die doe für Ständere hant.

Ech wieet net, ob öch Frollü dat bekennt es, äver für os Keärls, doe es sone Boumaat wie en Stöck van dän Hieemel, dat kann ech öch vertälle. En Paradies für Männers!
Wat die doe alles hant. – Joe jout, dat mierschde kann ech net jebrueke. Met men twiee lenke Häng wüeß ech och verhaups net, wie, wo on wat mer doemet dieet. Äver allieen dat bluoße Bekieeke van all die Saakes, dat mäkt os Kerls all jerejeld Freud!

Asuo, joe-, doe fällt mech en: Ech bruuk och noch en paar Staake, für öm die Ruose en mene Jaad huoch te benge. Die han ech flott jefounge. Dä Laade es äver och verdöllt jout sortiert!
Joe leck mech noe Viersche - wat es dat? Op en „Aktionspodest“ stieht en funkelniejelnarelnöeje Schörreskaar. Silverjlänzend, dä Rahm ruot jeklüerd, feuerverzinkt on met ene Volljummiriep als Rad. Be dä Pries neähm ech die met. Doe betalls’te sons bestemmt minstens tieen Euro of wat wieet ech noch miehr für. Neä, die Kaar kann ech net stohn loete – dröm: Her met dat Schnäppke!

Aha! Doe vüere, doe send Wäscheständere satt!
Ech hoel mech ieene be de Bahn. Dä es jout, dä jefällt mech. Doemet ben ech dann vellets fief Meter wieer jekuome. Jenau bes an die Stell, wo die ut lauter Bohrmaschine, Stichsäeje und Akkuschruver ene rejelreite Tourel opjebout hant.
Nou mot mer wieete, dat men Bohrmaschin all üever twentig Joehr alt es on net miehr emmer janz ronk loupe dieet. On dä nöddije Kawupptich, öm dur dicke Beton te kuome, dä hät die och net miehr.
Ech stell dä Wäscheständer op Sie an die Wank. Met dat Handy roup ech be men bets Däuter aan. Die wieete nie, wat die dä Pap op de Jeburtsdag schenke küeße. On son Bohrmaschin, dat wöer doch jet!

Met men nöeje Schörreskaar vüereweg, die Ruosestaake quer doedrüever jeleit on die Bohrmaschin onger dän Ärm jieht et an die Kass. Flott noch betale, alles enlaane on op Huus aan. Doe dä Auto jeparkt, noch en paar Schrett bes an die Dür…..:

„Hallo Werner, bis du et? Dann tu doch ersmal die nassen Sachen auf dä neue Wäschestä….“

Oh wieeh!!! –

Schörreskaar, Ruosestaake on Bohrmaschin en dä Huusflur avjestellt. „Moment, Moment“, jeroupe. Dann wie ene jeöelde Bletz terück noe dä Boumaat jefahre.
Jatt sei Dank: Dä Wäscheständer stieht noch haarjenau an die Wank, wo ech dä avjestellt hat!

Werner Chargé



Klettersaison auf dem Egelsberg wird am 11. Mai durch Ex-Königin Marion Figulla eröffnet

Liebe Eltern, liebe Kinder,
liebe Schützen, liebe Traarerinnen und Traarer,

wie Sie bereits in der letzten Ausgabe unseres Traarer Blättchens „Rund um den Egelsberg“ lesen konnten, können wir mit Fertigstellung der Kletterwand für alle Traarer Kinder auf dem Gelände der Kinder- und Familienhilfe Bruckhausen die Umsetzung des bereits im Jahre 2003 angestrebten integrativen Projektes für die Kinder unseres Ortes vermelden. Damit geht der Wunsch meines leider viel zu früh verstorbenen Ehemannes Wilfried in Erfüllung, der die Idee zu einem solchen Projekt gemeinsam mit seinen damaligen Ministern und dem damaligen Bürgervereinsvorsitzenden Andreas Heinrich entwickelte. Endlich schließt sich der Kreis, und man kann mit Fug und Recht behaupten, dass was lange währt, (doch) endlich gut wird.

Die offizielle Inbetriebnahme der Kletterwand – auch mit einem kleinem Kletterwettbewerb – wird am

Freitag, 11. Mai 2012, um 16 Uhr

stattfinden. Gemeinsam mit meinem Königshaus des Jahres 2003 und dem Projektteam würde ich mich sehr freuen, wenn Sie alle und natürlich zahlreiche Kinder meiner Einladung nach Bruckhausen folgen würden, denn schließlich soll die Anlage, die wir freundlicherweise auf dem Gelände des Kinderheims aufstellen durften, zukünftig allen Kindern des Ortes zur Verfügung stehen.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Alois Poen und Andreas Heinrich, die mich bei der Umsetzung freundschaftlich unterstützten. Mein Dank geht auch an Karl Pickartz, der als Leiter der Kinder- und Familienhilfe Bruckhausen die Fläche zur Verfügung stellte und die Koordinierung vor Ort übernahm. Weiterhin bedanke ich mich herzlich bei Jan Koskowski, der mit seinem Garten- und Landschaftsbaubetrieb zu besten Konditionen tätig wurde und natürlich dem Bürgerverein Traar und dem Förderverein Bruckhausen, die halfen, eine „Finanzierungslücke“ zu schließen.

Ich freue mich sehr auf Ihr Kommen und verbleibe mit lieben Grüßen
Ihre Marion Figulla

Kitsch, Kunst und Co. ....

beim Garagen-Trödel auf der Rather Straße !!!
Am Samstag, den 12.Mai 2012 veranstaltet die Nach-barschaftsgemeinschaft Rather Straße 37-43 einen privaten Trödelmarkt. Vor den jeweiligen Garagen wird in der Zeit von 10-16 Uhr ein vielfältiges Ange-bot präsentiert. Antiquarische, druckfrische, dekora-tive, nützliche, praktische sowie stylische Dinge las-sen an den vier Ständen jedes Trödlerherz höher schlagen.
Lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen!
Hinweis: Ein Teilerlös fließt in das soziale Projekt des Bürgervereins zur Förderung der Mama-Elisabeth-Schule in Kinshasa.



Aus der Arbeit der KAB

„Aktuelle Fragen aus dem Steuerrecht“ war dasThema am 20. März 2012 zu dem die KAB ins Gemeindeheim St. Josef eingeladen hatte. Die Referentinnen Ulrike Martin und Julia Falk informierten die interessierten Zuhörer insbesondere über Änderungen der Gesetzgebung und der Rechtsprechung auf dem Gebiet der Einkommen- und Lohnsteuer ab 2011 und 2012. Viele Fragen zur Besteuerung der Kapitaleinkünfte und Altersbezüge sowie zum Abzug von Versicherungsleistungen wurden eingehend besprochen. Auf geänderte Vordrucke wurde ebenfalls hingewiesen. Lebhafte Diskussionen mit den Teilnehmern zeugten von deren Interesse. Am Ende galt den Referentinnen ein herzliches Dankeschön.

K.M.

Terminvorschau: Einladung zu einer Besichtigung der Firma Teekanne, Düsseldorf

am Dienstag, 05. Juni 2012
Abfahrt 14.00 Uhr ab Dorfplatz mit eigenen PKW`s ( wir bilden Fahrgemeinschaften )

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung
bis zum 30.05.2012 eforderlich ( Tel.: Martin 560629 ).

Dank aus Brasilien

„ Auch jetzt habe ich keine Worte um meine Dankbarkeit Ihnen gegenüber auszudrücken.“ , schreibt Schwester Agnes Knips in ihrem Brief an die KAB-Basargruppe. Schwester Agnes arbeitet für einen Kindergarten in einer Favela (Slum/Armenviertel) bei Sao Paulo in Brasilien. Zurzeit wird der Kindergarten um einen Küchenbereich erweitert, damit auch größere Kinder hier betreut und gefördert werden können.

In der Sozialstation der Favela bietet sie Frauen und Müttern medizinische Beratung und Hilfe an, junge Frauen besuchen Schwangerschaftskurse und erhalten bei regelmäßiger Teilnahme eine Erstlingsausstattung für ihre Kinder.

Wir können uns vorstellen, dass diese schwierige Aufgabe in einer Favela viel Energie, Mut und Durchhaltevermögen erfordert.

Hilfe zur Selbsthilfe, das ist es, was die KAB-Basargruppe bei diesem Projekt in Brasilien mit dem Erlos aus den Basaren leisten möchte.

„Die Sorgen und Nöte in den letzten Monaten haben mich fast erdrückt und da kommt die gute unerwartete Nachricht von Ihnen! ... So danke ich zunächst unserem himmlischen Vater und dem hl. Josef und dann Ihnen allen, die sich an dem so großen Betrag beteiligt haben.“ So schreibt sie weiter in ihrem Brief.

Diesen Dank wollen wir an Euch / Sie alle weitergeben, die auf vielfältige Weise unsere Basararbeit mittragen und als Basarbesucher diese Projekte unterstützen helfen.
Herzlichen Dank!

KAB-Basargruppe, U.Schmitz



Pfarrei St. Christophorus - Gemeinde St. Josef -

Waltraud Prießen, seit 25 Jahren Leiterin des katholischen Kindergartens St. Josef

Am 1. Mai 1987 wurde Frau Waltraud Prießen offiziell die Leitung des katholischen Kindergartens St. Josef in Traar übertragen. Bereits ab August 1985 hatte sie die kommissarische Leitung übernommen, da die damalige Kindergartenleiterin, Schwester Roswitha, schwer erkrankt war.

Nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin mit dem Anerkennungsjahr im Montessori-Kinderhaus St. Hubertus wurde Frau Prießen ab 23. August 1982, also vor knapp 30 Jahren, als Gruppenleiterin in unserem Kinder-garten angestellt. Seitdem engagiert sie sich für unsere Kinder, oder besser gesagt: für „ihre“ Kinder. Sie vermittelt ihnen das nötige Rüstzeug für die Schule und für das Leben. Ihr ist es wichtig, dass die Kinder die Grundbegriffe des christlichen Glaubens erlernen und auch das Jahr hindurch erleben. Sie bindet die Eltern mit ein bei der Entfaltung ihrer Kinder im christlichen Geiste und pflegt mit ihnen einen offenen und vertrauensvollen Kontakt.

Mit ihrem Kindergarten-Team arbeitet sie stets darauf hin, dass die pädagogischen Ziele des katholischen Kindergartens erreicht werden,
z.B. Achtung der menschlichen Grundwerte, Achtung der Eigenart jedes Kindes, Achtung von Solidarität und Gemeinschaft. Sie sorgt dafür, dass die wissenschaftlichen und verwaltungsmäßigen Neuerungen konsequent umgesetzt werden.

Frau Prießen hat zwei große Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen des Kindergartens St. Josef mit geplant und bei der Durchführung aktiv begleitet, und zwar im Jahre 1990/91 und bei der letzten Erweiterung im Jahre 2010. Sie hat ihre Ideen eingebracht und mit ihrem Engagement bei der Umsetzung mitgewirkt.
Heute ist der Kindergarten St. Josef ein Vorzeigeprojekt, das alle Voraus-setzungen zur Betreuung von Kindern von 2 Jahren bis zum Schuleintritt erfüllt. Und da Frau Prießen „ihren“ Kindergarten mit sehr viel Liebe und Umsicht führt, fühlen sich alle Kinder wohl und die Eltern schätzen die Arbeit aller Erzieherinnen.

Die Pfarrei St. Christophorus und ganz besonders die Gemeinde St. Josef gratulieren Frau Waltraud Prießen ganz herzlich zu ihrem 25-jährigen Leiterin-Jubiläum, danken ihr für den selbstlosen Einsatz für den Kindergarten St. Josef und wünschen ihr für die Zukunft Gottes Segen, Wohlergehen und viel Freude mit ihren Mitarbeiterinnen und „ihren“ Kindern.

Caritas-Aktivitäten in der Gemeinde St. Josef

Was wir tun

Gemeindecaritas:
Hilfspakete und Gutscheine an bedürftige Personen aus unserer Gemeinde; Weihnachtspräsente an Bewohner der Ulrich-Lange-Stiftung und des Landhauses Maria Schutz; Weihnachtsgaben an diverse Personengruppen; kleine finanzielle Hilfe für Bittsteller; finanzielle Hilfe in besonderen Situationen; Oster- und Weihnachtsgeschenke an Kranke aus der Gemeinde; kleine Geburtstagspräsente für Jubilare ab 75 Jahre
Kontakt Hella Butz, Tel.: 56 01 29

Notdienst:
5 Damen bieten im Notfall vorübergehende kurzfristige Hilfe (Fahrten zum Arzt, Begleitung bei dringenden Besorgungen.) ehrenamtlich an.
Kontakt Waltraud Walz, Tel.: 56 14 72

Krankenbesuchsdienst:
5 Ehrenamtliche besuchen Pfarrangehörige, sofern ein Krankenhausaufenthalt bekannt und ein Besuch erwünscht ist, im Krankenhaus oder zu Hause
Kontakt Helga Nagel, Tel.: 56 14 80

Geburtstagsbesuche:
Besuche der Senioren mit Überreichung der Glückwunschkarte und ggf. kleinem Geschenk
Kontakt Ulrike Giesberts Tel. 56 66 00, Gemeindebüro, Christina Lenz Tel. 56 05 56

Ehrenamtliche Dienste im Seniorenheim Landhaus Maria Schutz:
Besuche, Besorgungen, Hol- und Bringdienste zu hausinternen Feiern und zur Hl. Messe oder zu Andachten (montags, 15:15 Uhr)
Kontakt Helga Nagel, Tel.: 56 14 80

Wie wir uns finanzieren:
durch die Caritas-Kollekte im September; durch Spenden; durch die Sommer- und Winter-Haussammlung
Diese Gelder sind ausschließlich für Belange unserer Gemeinde St. Josef bestimmt.

Was können Sie tun?
Wir brauchen immer wieder in allen Bereichen Verstärkung.
Aus Altersgründen müssen leider einige Helferinnen ihren Einsatz verringern oder aufgeben. Es werden daher immer wieder neue Helfer benötigt. Wir freuen uns, wenn Sie zu unserem ehrenamtlichen Team mit dazu stoßen.

Wir brauchen Ihre offenen Augen und Ohren.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass jemand aus unserer Gemeinde Hilfe braucht, lassen Sie es uns bitte wissen.

Ihre Spenden nehmen wir auch gerne im Gemeindebüro an oder unter der untenstehenden Bankverbindung!
Sparkasse Krefeld Konto 49002173 BLZ 32050000

Kontakt:
Hella Butz Tel. 56 01 29
Gemeindebüro, Christina Lenz Tel. 56 05 56

Besuchen Sie uns doch im Internet auf unserer neuen Seite unter www.st-christophorus-krefeld.de

Wir weisen auf die Caritas-Sommersammlung von St. Josef vom 19.05. bis 09. 06. hin zeitgleich mit der Sammlung der evangelischen Thomas-Kirche für die Diakonie.Das diesjährige Motto lautet: 'Von Mensch zu Mensch.Gott wurde Mensch und wohnte unter uns.'



Jubiläumsklassentreffen des Jahrgangs 1947/48 der katholischen Volksschule 60 in Traar am 24. März 2012

Früher gab es mehrere Cliquen in unserer Klasse, viel Neid und Streitereien. Heute ist alles anders.

Alle fünf Jahre treffen wir uns ehemaligen Schüler der katholischen Volksschule 60 in Traar. Am 24.März 2012 trafen wir uns, auf den Tag genau, 50 Jahre nach unserer Schulentlassung in der Gaststätte Haus Ritte.

Nach langer Vorbereitung und mit großer Spannung fieberte ich diesem besonderen Abend entgegen. Auch bei den anderen „Ehemaligen“ war die Freude über das Wiedersehen groß. Bei den Treffen sind immer „Jungen“ und „Mädchen“ gemeinsam anwesend, obwohl wir in den letzten drei Schuljahren in getrennten Klassen unterrichtet wurden. Zur Schulklasse gehörten damals unter anderem Anneliese Voetter ( Versteegen ), Ingrid Peters ( Greven ), Elisabeth Schmitz ( Ewalds ), Hans Burchartz, Hans Mosch, Heribert August, um hier nur ein paar zu nennen.

Nach der Begrüßung habe ich mich bei allen für die Treue bedankt. In den all den Jahren, in denen ich diese Treffen organisiert habe, spürte ich große Dankbarkeit. Alle sind der Meinung, wenn ich diese Treffen nicht organisieren würde, gäbe es keine Klassentreffen. Das macht mich stolz.
Anschließend wurde fröhlich gefeiert, viel gelacht und aus der Schulzeit erzählt. „Weißt Du noch?“ Über Ungerechtigkeiten, die wir als Kinder damals erlebt haben, können wir uns heute noch aufregen!

Ab der 6. Klasse wurden Jungen und Mädchen getrennt. Die Jungs fuhren auf Klassenfahrt nach Herongen, die Mädchen durften nicht! Den einzigen Klassenausflug, den wir Mädchen hatten, ging nach Altenaar in die Jugendherberge.

Dennoch waren wir eine sehr lebhafte Klasse und haben viel Quatsch gemacht. Für unartige Schüler gab es Strafarbeiten oder Nachsitzen. Fürs Schwätzen im Unterricht, unsauber geschriebenes, wenn die Jungs beim Singen brummten, gab es Hiebe mit dem Stock.

Auch der Schwimmunterricht wurde bei Unartigkeit durch Sport ersetzt. Als dieser dann für uns Mädchen einfach ein Jahr verschoben wurde, sind wir aus Protest ausgerissen und auf den Egelsberg gegangen. Als Strafe mussten wir Mädchen dann 100 x den Satz „Ich darf die Schule nicht unberechtigt verlassen“ schreiben.

Eine andere Trennung, die zu unserem Alltag gehörte, war diejenige der Konfession. Auch wenn man sich den Schulhof mit der evangelischen Volksschule teilte, durften wir mit den evangelischen Kindern nicht spielen. Ebenso waren Jungen und Mädchen in den Pausen grundsätzlich getrennt.

Heute ist dies nicht mehr üblich.

Am Jubiläumsabend wurden noch viele Anekdoten aus der Schulzeit erzählt und darüber gelacht. Es ist schön zu sehen, dass eine Schulklasse in all den Jahren so zusammengewachsen ist und sich jedesmal aufs Neue über ein Klassentreffen freut.

Es war schon etwas Besonderes und ein schöner gelungener Abend. Jeder freut sich heute schon auf das nächste Wiedersehen.

Ilse Hackspiel ( Molling )


TC Traar

Am 24.03.2012 zeigten die Mitglieder des TCT, dass sie nicht nur feiern und Tennis spielen können, sondern auch kräftig zupacken. Es fanden sich ca. 40 Mitglieder ein, die unter der Anleitung des
Platzwarts die Anlage für die Sommersaison vorbereiteten. An dieser Stelle allen fleißigen Helfern "Herzlichen Dank".
Die Firma Keilhau hat dafür gesorgt, dass die Plätze in hervorragendem Zustand sind, und somit hätte am 07.04.2012 zur Saisoneröffnung auch schon gespielt werden können. Leider hatte der Wettergott aber kein Einsehen, denn es war viel zu kalt, und daher fanden auch nur wenige Mitglieder den Weg zu unserer Anlage.In seiner Begrüßungsrede berichtete unser Vorsitzender, Horst Wetzel, stolz, dass der TCT weiterhin einen Zuwachs an Mitgliedern verzeichnen kann.
Unsere diesjährige Medensaison findet vom 01.05.2012 - 03.07.2012 statt. Im Erwachsenenbereich treten 16 Mannschaften an, und die Jugendwartin, Elsa Kern, freut sich über die Teilnahme von 7 Medenmannschaften. Am Jugendtraining nehmen in diesem Sommer 145 Kinder und Jugendliche teil. Die Tennisschule Dunja und Jens Janssen leitet das Training und wird aber sicherlich noch das eine oder andere Event für unseren Nachwuchs anbieten.
Am 28.05.2012 findet unser beliebtes "Bändchenturnier" statt. Dieses Turnier ist besonders für Neumitglieder geeignet, um Kontakte zu knüpfen oder den geeigneten Tennispartner zu finden. Also, machen Sie mit!

Marita von Royen

TV Traar 1910 e.V.

Die TT-Abteilung des TV Traar hat ein sehr erfolgreiches TT-Jahr 2011/12 hinter sich gebracht.
Der Verein kann insgesamt vier Herren,- eine Damenmannschaft sowie drei Jugendmannschaften aufbieten.
Die 1.Herren-Mannschaft sorgte sogar für einen richtigen Paukenschlag .Sie schaffte ungeschlagen den Aufstieg in die Kreisliga. Die lang ersehnte Rückkehr in diese Spielklasse wurde damit nach vier Jahren erreicht. Und auch alle anderen Mannschaften behaupteten sich in ihren Klassen. Keine Mannschaft ist abgestiegen und alle haben ihr Ziel in der 2.Kreisklasse erreicht, wobei die 2. Herrenmannschaft sogar noch in der Relegation um den Aufstieg in die 1.Kreisklasse spielt. Auch unsere Mädels gaben sich in der Bezirksklasse wieder alle Mühe. Personell wird es in der kommenden Saison voraussichtlich die ein oder andere Verstärkung geben.
Unsere 1.Jugend-Mannschaft hat nach dem Aufstieg in der letzten Saison in die Bezirksklasse wohl für die größte Sensation gesorgt. Sie erreichte einen hervorragenden zweiten Platz und spielt nun sogar noch in der Relegation um den Aufstieg in die Bezirksliga! Das hat es in 41 Jahren seit der Gründung der Tischtennisabteilung hier in Traar noch nie gegeben!
Zu den erreichten Erfolgen gratuliert der Verein ganz herzlich!
Im TV Traar 1910 e.V. wird das Miteinander noch groß geschrieben, hier steht der familiäre Aspekt immer im Vordergrund. Die Erfolge sprechen für sich. Wir sind eine große Familie geworden, und freuen uns sehr über derartigen Zuwachs hier bei uns im Verein. Bei uns ist jeder herzlich willkommen. Zum Aufbau einer Tischtennis-Schülermannschaft suchen wir noch Kinder ab acht Jahren. Das Training findet immer freitags ab 16.30 Uhr in der Sporthalle Buscher Holzweg statt. Einfach mal reinschnuppern! Tischtennis ist eine Sportart für jedermann, ob jung oder alt, klein oder groß.der Spaß an Sport und Bewegung steht dabei im Vordergrund.

Der Vorstand des TV Traar ist überglücklich, dass endlich die Umbauarbeiten auf der Sportanlage Buscher Holzweg begonnen haben. Wir freuen uns schon, wenn in einigen Monaten unsere Halle einen neuen Umkleidetrakt und Sanitäranlagen vorweisen kann. Vielleicht ist dies ein zusätzlicher Anreiz für die Traarerinnen und Traarer, sich uns anzuschließen.

Wir wünschen unseren Mitgliedern und allen Traarer Bürgerinnen und Bürgern einen schönen und sonnigen Mai!

Marcus Benger

Wenn Geschichte wieder fliegen lernt

Die beiden langjährigen Vereinsmitglieder und Werkstattleiter des Aero Club Bayer Uerdingen, Heinz Dobelmann (57) und Stefan Kremer (43) stehen nach zweieinhalb Jahren sorgfältiger Arbeit vor Vollendung eines Segelflug-Oldtimers: Am vergangenen Wochenende erfolgte die Wiederzulassung ihres Doppelraab VI aus dem Jahr 1967.


v.l.n.r. Stefan Kremer, Heinz Dobelmann und Testpilot Manfred Schumacher sind nach dem geglückten Abnahmeflug sichtlich zufrieden

Das gelbe Segelflugzeug ist somit der einzige flugfähige Doppelraab VI deutschlandweit und zugleich eine der ungewöhnlichsten Nachkriegskonstruktionen im Flugzeugbau. Obwohl hauptsächlich für die Schulung entwickelt, teilt sich der hinten sitzende Fluglehrer den einzigen, auf dem Vordersitz angebrachten Steuerknüppel mit seinem Flugschüler. Auf diese Weise war es möglich, auf ein aufwendiges und somit teures Doppelsteuer zu verzichten. Der Rumpf besteht aus Stahlrohr, bespannt mit Stoff und die Tragflächen sowie Ruder sind aus Holz gefertigt. Bei einer Spannweite von 13,4 Metern bringt der historische Segler gerade einmal 192 Kilogramm auf die Waage. Moderne Segelflugzeuge wiegen heutzutage mehr als das Doppelte.
Auch das Cockpit wurde in seiner Ursprünglichkeit bewahrt. Als originalgetreue Instrumente sind nur Höhenmesser, Fahrtmesser und Variometer sowie ein Wendezeiger eingebaut. Zusätzlich steht dem Piloten ein Funkgerät zur Verfügung.

Letzte Startvorbereitungen

Stefan Kremer entdeckte den Oldtimer bereits im Jahr 2009 auf dem Segelfluggelände Wanlo in einer Halle. Abgestellt in einer Ecke, wartend auf eine umfassende Restaurierung (im Fachjargon „Grundüberholung“ genannt). Der Besitzer hatte weder Lust noch Zeit die mühsamen Reparaturarbeiten selbst durchzuführen. Das Versprechen von Stefan Kremer, den Segler wieder in die Luft zu bringen, überzeugte den damaligen Besitzer. Da der Stellplatz geräumt werden musste, verschenkte er das stillgelegte Flugzeug.
Dobelmann und Kremer investierten beide mehr als 450 Arbeitsstunden um den Segler wieder flugklar zu machen. Neben Beruf und Familie verbrachten Sie viele Wochenenden in der Vereinswerkstatt. Für ihr eigentliches Hobby, dem Segelfliegen blieb dabei kaum noch Zeit. Ihre Pilotenlizenzen wurden ungültig.


Nostalgisches Schleppgespann beim Start: Doppelraab VI hinter dem Oldtimer Piper PA 18

Am 19. August 2011 erfolgte dann endlich der Abnahmeflug vor einem technischen Prüfer. Der erfahrene Fluglehrer Manfred Schumacher absolvierte den 20minütigen Testflug. „Ich war damals nicht nervös, da ich weiß wie gewissenhaft unsere beiden Werkstattleiter arbeiten. Neugierig war ich aber schon, denn bis dato hatte ich nur einen Start auf einem Grunau Baby, einem vergleichbar alten Flugzeug“. Gestartet wurde am Egelsberg im Flugzeugschlepp: Mit einer Piper PA 18, Baujahr 1954, wurde schnell das passende Oldtimer-Schleppflugzeug gefunden. In 700 Metern trennte Schumacher die Seilverbindung zwischen den Flugzeugen und begann mit der Überprüfung des Flugverhaltens. Ungewohnt war für ihn dabei die niedrige Fluggeschwindigkeit von weniger als 50 Stundenkilometern. Nach erfolgter Landung bescheinigte auch der Prüfer den einwandfreien Zustand.


Der Segler erhebt sich hinter dem Schleppflugzeug majestätisch in die Luft

Nach siebenmonatiger Wartezeit erhielten Heinz Dobelmann und Stefan Kremer die langersehnte Freigabe vom Luftfahrtbundesamt (LBA) aus Braunschweig. Die Wiederzulassung als Amateurbau wurde unter der Kennung „D-7095“ ohne Beanstandungen genehmigt.
Für die Beiden war es gleichzeitig das Startsignal. Sie begannen nun endlich wieder ihre Pilotenlizenz zu reaktivieren: Gesetzlich vorgeschriebenen sind 25 Segelflugstarts in den letzten zwei Jahren.
Stefan Kremer freut sich nun bereits auf den ersten Start mit dem „neuen“ Flugzeug. Er sei zwar noch nichts Vergleichbares geflogen, jedoch wird Manfred Schumacher als Einweiser zur Verfügung stehen. Die Freude auf ein wahrhaft nostalgisches Fluggefühl steht ihm bereits jetzt ins Gesicht geschrieben.

Info-Box I: Der Münchner Gewerbelehrer Fritz Raab (1909-1989) hat den Doppelraab um 1949/50 entwickelt. Insgesamt wurden ca. 400 Exemplare gebaut. Davon entstanden 100 Segler im Eigenbau durch Vereine. Die restlichen 300 Exemplare wurden bei Wolf Hirth in Kirchheim/Teck gefertigt.
Doppelraab VI
Erstflug: 1951; Spannweite 13,4 m; Gleitzahl 20 bei 55 km/h; Geringstes Sinken 0,85 m/s bei 50 km/h; Leergewicht 192 kg

Info-Box II: Der Aero Club Bayer Uerdingen e.V. ist mit mehr als 230 Mitgliedern einer der aktivsten Luftsportvereine in Nordrhein-Westfalen. Für nur 99,- Euro bietet der Verein eine Schnuppermitgliedschaft inkl. 5 Segelflugstarts für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren.
Nähere Informationen zur Flugausbildung gibt es bei Frank Werthebach, Tel. 0178/ 2095708 oder per Email an segelfliegen@acbayer.de.


Familiennachrichten Mai 2012

Im Monat Mai werden 80 Jahre und älter:
Lassek Gisela; Am Schwarzkamp 4; 03. 05. 1926; 86
Detges Wilhelm; Im Heggelsfeld 25; 04. 05. 1929; 83
Bohlmann Margarete; Kullpfad 114; 09. 05. 1921; 91
Schlobben Käthe; Nieper Straße 273; 11. 05. 1926; 86
Lechner Berend; Maria-Sohmann-Straße 45; 12. 05. 1927; 85
Prill Ursula; Buscher Holzweg 18c; 21. 05. 1931; 81
Fritsch Ernst Hans; Bruchhöfe 82; 23. 05. 1931; 81
Hofmann Erika; Buscher Holzweg 18b; 30. 05. 1931; 81
Potthast Ursula; Am Schwarzkamp 22; 31. 05. 1924; 88

Herzlichen Glückwunsch!



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