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Das Lied von der großen Eile
Schnell weg da, weg da, weg!
Mach' Platz, sonst gibt's noch Streit,
wir sind spät dran und haben keine Zeit!
Schnell weg da, weg da, weg,
es tut uns furchtbar Leid,
wir schaffen 's kaum, der Weg ist ja noch weit!
Wir müssen rennen, springen, fliegen, tauchen,
hinfall´n und gleich wieder aufsteh´n,
wir dürfen keine Zeit verlieren,
können hier nicht steh´n, wir müssen geh´n,
ein ander´ Mal sehr gern,
dann setzen wir uns hin
und reden über Lotto und die Welt.
Na denn, mach's gut, bis bald,
es hat jetzt keinen Sinn,
wir müssen dringend los, denn Zeit ist Geld!
Wir haben kein Minütchen, kein Sekündchen mehr,
wir müssen uns beeilen!
Komm' leg' dazu noch einen Zahn,
es ist für uns die höchste Eisenbahn!
Schnell weg da, weg da, weg ...H.v. Veen
Es war im März 1997, als ich an einem Sonntagmittag völlig ohne Vorwarnung von einem Herzinfarkt heimgesucht wurde.
Sechs Wochen später konnte ich das Krankenhaus verlassen und eine vierwöchige Rehabilitationsmaßnahme antreten. Von dort wurde ich dann als geheilt entlassen. Die Förderleistung meines Herzens war zwar deutlich eingeschränkt, aber ich hätte ein relativ normales Leben führen können, wäre da nicht die ständige Angst vor einem erneuten Infarkt in meinem Kopf gewesen. Jeder unrhythmische Herzschlag, jedes mühsamere Luftholen versetzte mich damals in Panik.
Um jederzeit und schnell Hilfe holen zu können, kaufte ich mir deshalb ein damals noch relativ seltenes Mobiltelefon , sprich Handy, mit einer besonderen Nottaste, die mich mit nur einem Knopfdruck in Sekundenschnelle mit einer Notrufzentrale verbinden konnte. So fühlte ich mich sicherer.
Heute, knapp 15 Jahre später, sind diese Kleintelefone das Normalste auf der Welt.
In Deutschland leben derzeit etwa 82 Millionen Menschen, und einer Statistik zufolge besitzen diese 82 Millionen insgesamt etwa 90 Millionen Handys, vom Säugling bis zum Greis hat also jeder -statistisch gesehen- mehr als ein Gerät .Die Auswüchse dieser Manie sind uns allen bekannt: Ob im Supermarkt, im Bus, beim Spazierengehen, im Wartezimmer eines Arztes, im Restaurant, sogar in der Kirche, bei Beerdigungen und, und, und
überall verfolgen uns die mehr oder weniger melodischen Klingeltöne eines Mobiltelefons, oft mit der welterschütternden Information des Anrufenden: Ich bin gerade in
.
Die funkgestützte Möglichkeit zu telefonieren, die ich 1997 krankheitsbedingt als sehr wohltuend empfand, ist mir heute oftmals ein Ärgernis. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch! Es gibt sicherlich viele sehr vernünftige Gründe, ein Handy zu besitzen und zu nutzen.
Es gibt aber genauso viele Gelegenheiten, bei denen sich die Benutzung aus meiner Sicht als ziemlich sinnfrei darstellt. Wenn ich mit meiner Frau in einem Restaurant beim Essen sitze, möchte ich nicht von einem lauthals telefonierenden Mitgast darüber informiert werden, dass er gerade seinen Freund getroffen hat.
Sind wir wirklich alle so wichtig, dass wir jederzeit und überall zu erreichen sein müssen? Glauben wir, etwas Wichtiges zu verpassen, wenn wir einmal nicht sofort erreichbar sind? Das zumindest zeitweise Abschalten des Handys entschleunigt unser Leben und nimmt ihm einen Teil seiner Hektik. Probieren wir es doch einmal!
Wissen Sie übrigens, woher der Begriff Handy stammt? Der schwäbische Kabarettist M. Riechling hat ihn folgendermaßen erklärt:
In Reutlingen hockt ein Schwab´ in seiner Stammkneipe und trinkt sein Viertele Endersbacher Sonnenbühl. Plötzlich kommt sein Freund herein und legt ein Mobilfon auf den Tisch. Der Zecher schaut einen Moment ratlos und sagt dann: Du, die hen´die Schnur vergesse!
Rainer Maria Quack
Mitgliederbefragung zur
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Gelbe Tonne
Bezirk 10; Bezirk 13
Fr, 10.02.; Di, 14.02.
Fr, 27.02.; Mi, 29.02.
Blaue Tonne
Bezirk 10; Bezirk 13
Fr, 17.02.; Do, 23.02.
Braune Tonne
Bezirk D / Traar
Do, 09.02.
Fr, 24.02.
Bitte beachten Sie: Am 20. Februar ist Rosenmontag. Die Abholung
des Restmülls erfolgt einen Tag später bis einschließlich 25.02.
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Am Sonntag, 22.Januar fand der Neujahrsempfang des Bürgervereins statt. Dieser hat eine recht junge Tradition, er wurde erst zum zweiten Mal durchgeführt. Zweck dieser Veranstaltung ist es, den Vertretern der Traarer Vereine und Institutionen einmal Danke für ihr gesellschaftliches Engagement zu sagen. Dieses Dankeschön geht aber gleichzeitig an alle Traarer Bürgerinnen und Bürger, die sich im Kleinen wie im Großen, in vorderster Linie oder im Stillen für den Bürgerverein und die Belange Traars im Allgemeinen einsetzen und ihre kostbare Zeit zur Verfügung stellen. Im Anschluss an die Neujahrsansprache des Bürgervereinsvorsitzenden Marc Blondin, die wir im folgenden in Auszügen veröffentlichen, gab es die Gelegenheit, das neue Jahr im geschmackvoll dekorierten großen Saal des Pfarrheims St. Josef in lockeren Gesprächen einzuläuten. Eine kleine Stärkung in flüssiger und fester Form durfte auch nicht fehlen.

Meine Damen und Herren, liebe Traarer Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Et Lej-we is von Aanfang bis zöm Schluss en Ri-es, die jeder maache muss(Anmerkung des Verfassers: Bitte erheben Sie keinen Anspruch auf Richtigkeit!) -
Wenn Sie diesen Satz verinnerlichen, werden Ihnen jetzt möglicherweise zwei Dinge durch den Kopf spuken: zum Einen mögen Sie denken, dass der Marc Blondin zwar ein lieber und netter Traarer Jung ist, dem sein Heimatort sehr am Herzen liegt, der aber seine Zuhörer ( bzw. Leser ) gewöhnlich nicht mit philosophischen Lehrsätzen bombardiert. Zweitens werden nicht nur die Freunde der heimischen Mundart spontan erkannt haben, dass der Satz nicht in waschechtem Krefelder oder gar Traarer Platt vorgetragen wurde. Beide Einschätzungen sind völlig zutreffend. Ich habe quasi als Motto unserer Veranstaltung eine kleine Anleihe in der Domstadt Köln gemacht, denn die Session ist ja schließlich in vollem Gange. Niemand Geringeres als die Kölsche Kultband De Höhner hat den Satz von der langen Reise durch das Leben in einem ihrer vielen erfolgreichen Songs platziert.
Wenn eine Reise so lang ist wie ein ganzes Menschenleben und wenn die Entwicklung eines Ortes wie Traar so viele Jahrhunderte überdauert und sich doch immer wieder neu erfindet, dann sucht man nach kleinen Nischen, in denen man kurz innehalten kann, um durchzuatmen, um nachzuvollziehen, woher man kommt, wo man steht, wohin man möchte und welcher Weg zum Erreichen dieses Zieles wohl der passendste sein könnte. Denn nicht immer ist der kürzeste Weg auch der beste und schnellste und manchmal wundert man sich bei der Rückbetrachtung auf die bisherige Wegstrecke, wie viele Kurven man durchwandert hat, um Hindernissen und Gefahren auszuweichen.
Welcher Anlass könnte für eine solche schöpferische Pause willkommener sein, als der Wechsel von einem Jahr in das andere. Gerade noch rechtzeitig, bevor 2012 so richtig Fahrt aufnimmt, welcher Rahmen böte sich für eine gemeinsame Standortsuche besser an, als dieser Neujahrsempfang! (
)
Meine Aufgabe als Vorsitzender des Bürgervereins Traar, die ich im vergangenen Jahr von meinem Vorgänger Andreas Heinrich übernommen habe, erlaubt mir nicht nur tiefe Einblicke in das vielfältige Geschehen, dass sich vor unserer Haustüre abspielt. Ich habe auch die Gelegenheit zum Dialog mit Menschen aus anderen Krefelder Stadtteilen und nutze die Gelegenheit gerne, dort Anschauungsunterricht zu nehmen und gegebenenfalls gute Ideen in unsere Arbeit einzubauen. Was mir in diesen Gesprächen immer wieder auffällt, ist die große Wertschätzung und das Erstaunen, dass unserem monatlichen Bür-gerblättchen Rund um den Egelsberg entgegen gebracht wird. Dieses Blättchen, ist nicht nur das Organ, mit dem sich die Traarer Bürgerinnen und Bürger Gehör verschaffen, es ist vielmehr auch ein Spiegelbild und eine Visitenkarte unseres Heimatortes. Die vielen Seiten immer wieder mit Leben zu füllen, ist einerseits eine ständige Herausforderung, aber auf der anderen Seite auch eine Bestätigung des intensiven und impulsiven Lebens hier in Traar. Nach Themen muss man nicht lange suchen, denn immer wieder werden dem Bürgerverein Text- und Bildbeiträge angetragen und auch die Traarer Geschäftswelt nutzt diese Plattform gerne als Werbeträger. Am Ende eines Jahres kommt man nicht daran vorbei, sich die Ausgaben der letzten 12 Monate noch einmal vor Augen zu führen. So kann viel von dem Geschehen, das man womöglich bereits wieder verdrängt hat, zu neuem Leben erwachen!
Aus der Berichterstattung der letzten 12 Monate nun in loser und wertfreier Reihenfolge ein paar Schlaglichter, die mit dem zurückliegenden Jahr verbunden bleiben:

Wir haben zu Pfingsten ein wunderbares und strahlendes Schützenfest erlebt. Unser Ort war prächtig geschmückt, als sich die Schützengruppen in ihren farbenfrohen Uniformen unter den Augen Tausender Besucher und zu Ehren unseres Königspaares Ulrich I. und Petra I. durch die Straßen bewegten und das Königliche Haus im Festzelt hochleben lie-ßen. Getreu der Politik der kleinen Schritte wurde die Zeit zwischen den Festen immerhin schon von fünf auf vier, also um 20 % verkürzt!
Zugegeben, nach allem, was man so hört: Mehr würde Traar wohl nicht verkraften, da es aufgrund immer schärferer Lärmschutzverordnungen zu erhöhten Konfliktpotentialen zwischen aktiven Traarer Schützen und des sich nach Nachtruhe sehnenden Teils der Einwohnerschaft kommen kann. Unbestritten ist aber, dass das Schützenfest in Traar eine lange Tradition hat. Ich bringe daher meine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Ausübung des Festes nicht zu stark reglementiert wird und dass beide Seiten füreinander Verständnis aufbringen, wenn alle vier Jahre zu Pfingsten gefeiert wird.
Wir haben einmal mehr im September zusammen mit der Ortsbauernschaft einen Traarer Bauernmarkt veranstaltet, der ein ungemein positives Echo gefunden und unseren Ort in ein wunderbares Licht gesetzt hat. Die vielfältigen Angebote auf dem Festplatz zogen bei herrlichem Spätsommerwetter mehrere tausend Besucher an. Alle fleißigen Hände sind für die Zeit und die Arbeit, die sie in dieses Fest investiert und mit dem sie das enorme Traarer Leistungsspektrum dargestellt haben, in vollem Umfang entschädigt worden.
Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? In Traar, meine Damen und Herren, gibt es auf diese Frage nur eine Antwort: Niemand! Jedenfalls dann nicht, wenn es sich um einen der berühmtesten und durch alle Generationen und Vertreter der Kunstrichtungen anerkannten Traarer Bürger handelt, nämlich Will Cassel. Ihm wurde im vergangenen Jahr das Stadtsiegel der Stadt Krefeld überreicht und diese Ehrung war mehr als überfällig. Ebenso wie Ulla Bienert in ihrem Textbeitrag bei Rund um den Egelsberg möchte auch ich mich in der Deutung der Casselschen Kunst zurückhalten, nicht weil ich sie skeptisch sehe, ganz im Gegenteil: Ulla Bienert hat es auf den Punkt gebracht: Der Mensch Will Cassel und seine Kunst sind in höchstem Maße authentisch. Oder wie der unvergessene Ehrenvorsitzende des Bürgervereins, Bernd Giesbertz es ausdrückte: Will Cassel hält für uns alle die Tür zu Poesie und Phantasie einen Spalt breit offen. Die Ehre der Auszeich-nung für Will Cassel ist auch eine Ehre für uns Traarer, die allesamt stolz auf ihren Mit-bürger sind, denn durch ihn ist auch das Tor zur Welt der Künste und zur Welt jenseits des rationalen Verstandes und der Nüchternheit einen Spalt offen oder sogar noch mehr.
Für viele von uns, liebe Traarerinnen und Traarer, hat das Jahr 2011 auch einige Probleme hervorgebracht, die manche in tiefer Sorge um den Wert und den Fortbestand ihres persönlichen Besitzes und ihrer Gesundheit versetzt haben. Der Bürgerverein Traar hat sich daher den Fragen gewidmet, die sich aus den Themen Nutzung von Tiefengeothermie und Entwicklung des Grundwasserstandes ergeben haben. Unser Mitbürger Dr. Wilhelm Rauch hat sich dankenswerterweise sehr ausführlich und fachlich äußerst fundiert zu den Möglichkeiten und Risiken der Geothermie geäußert und Vertreter der Umweltverwaltung waren bei uns in Traar und anderen betroffenen Krefelder Stadtteilen unterwegs, um dort über das Thema Grundwasser und die Perspektiven zu sprechen, die wir durch den Klimawandel und eine ganze Reihe natürlicher und künstlich geschaffener Phänomene zu erwarten haben. (
)
Als Vorsitzender des Bürgervereins Traar habe ich zu diesen Themenfeldern einen sehr engen Kontakt und lasse mich vor allem durch die Fachleute der Verwaltung regelmäßig und umfassend über die Entwicklungen informieren. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Verwaltung die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt und allen Ten-denzen entgegentreten wird, die Nachteile und Gefahren für die Menschen in Traar und Umgebung erzeugen könnten. Das Thema der Geothermie ruht zurzeit, weil die Landes-regierung zunächst alle Maßnahmen zur mechanischen Tiefenerforschung bis zur Vorlage einer umfassenden Risikoanalyse gestoppt und entsprechende Antragsverfahren für nicht entscheidungsfähig erklärt hat. Das Grundwasser hat uns auch wegen des sehr trockenen Novembers - bisher weitestgehend verschont, Entwarnung auch das muss ich ehrlich betonen - kann aber nach wie vor nicht gegeben werden.
Hand aufs Herz, meine Damen und Herren: Wer von Ihnen hat bei den Themen Schüt-zenfest und Bauernmarkt nicht unseren Festplatz an der Moerser Landstraße vor Augen gehabt und sich gefragt, wie es damit wohl weitergehen mag ? Es sei mir an dieser Stelle gestattet, meinen persönlichen Standpunkt sowie meine Einschätzung der Lage zu äußern:
1. Die planungsrechtliche Sicherung unseres Festplatzes genießt absolute Priorität, damit die derzeitige Durchführung von Veranstaltungen auch in Zukunft ohne jegliche Einschränkung gesichert ist. Dies ist durch alle Ratsfraktionen hindurch Konsens.
2. Für eine Bebauung der landwirtschaftlichen Fläche nördlich des Festplatzes gab es auf der außerordentlichen Bürgerversammlung kein auch nur annähernd mehr-heitsfähiges Votum. Ich setze mich für den Erhalt der landwirtschaftlichen Nut-zung und des traditionellen, ländlich geprägten Landschaftsbildes ein. Dies deckt sich mit der aktuellen Position des Bürgervereins, der allein durch seine Satzung der Landschafts- und Heimatpflege verpflichtet ist.
Fraglos muss es im Interesse des Bürgervereins sein, die Nahversorgung sicherzustellen. Wir haben daher bezüglich der Ansiedlung beziehungsweise des Standorts eines Super-marktes eine Befragung unserer Mitglieder gestartet, die noch bis zum Ende dieses Mo-nats dauern wird. Die Resonanz das darf ich hier mal vorab mitteilen ist hervorragend. Bisher liegen gut 800 Rückmeldungen vor. Falls Sie noch nicht darunter sind, darf ich Sie herzlich bitten, sich noch an dieser Umfrage zu beteiligen. Noch sind einige Tage Zeit. Werben Sie auch unter den Bürgervereinsmitgliedern aus Ihrem Familien- und Freundeskreis für diese Gelegenheit der Meinungsäußerung! Seien Sie versichert: wir haben keinen Anschauungsunterricht bei Herrn Minister Rösler genommen und werden die Befragung somit erst nach Ablauf des 31. Januar auswerten und kommentieren. Für uns wird das Ergebnis der Maßstab unserer zukünftigen Positionierung in dieser Frage sein. Das haben wir immer gesagt. Wir erreichen mit der Befragung mehr als die Hälfte der Traarer Haushalte. Es kann daher keinen vernünftigen Zweifel daran geben, dass diese Befragung repräsentativ sein wird.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt in diesem Jahr wird die Sanierung unserer Bezirks-sportanlage am Buscher Holzweg sein, die wir bereits seit einigen Jahren gemeinsam mit TV und FC Traar mit Energie vorantreiben. Eigentlich wollte ich schon längst Vollzug melden, doch immer wieder sind uns Stolpersteine in den Weg gelegt worden. Das Klagen über die vielen Missstände, mit denen wir dort zu kämpfen haben, muss jetzt vorbei sein. Der erbärmliche Zustand der Anlage hat sich hoffentlich in den Köpfen aller Ver-antwortlichen festgesetzt und es sollten ohne dass ich zuviel verspreche in den nächsten Monaten endlich Taten folgen. (
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Meine Begrüßung zum heutigen Neujahrsempfang habe ich mit einer Zeile aus einem Liedtext der Höhner begonnen und ich möchte sie damit auch zum Ende führen:
Et Lewwe litt vum Anfang bes zum Eng janz allein in Dinne Häng. Will sagen: jeder ist seines Glückes Schmied und jeder hat die Aufgabe, sein Leben, das ihm von Gott ge-schenkt wurde, verantwortungsvoll zu gestalten und auszufüllen. In einem muss ich und müssen wir als Bürgerverein den Höhnern jedoch widersprechen: das Leben liegt nicht oder zumindest nicht nur in den eigenen Händen, denn ohne die Gemeinschaft, in der wir leben, ist unser Dasein öde und ohne die Hilfe seiner Mitmenschen kann niemand wirklich auskommen. Nur: Die Voraussetzungen dafür, dass wir ein funktionierendes und geachtetes Mitglied der Gemeinschaft sind, müssen wir selbst schaffen. Wenn die Aus-prägung dieses Zusammenlebens und des Miteinanders ein Gradmesser für die Qualität unserer Gemeinschaft ist, dann kann ich mit viel Zufriedenheit feststellen, dass unser Heimatort Traar und seine Menschen in dieser Rangfolge ganz weit vorne liegen.
Die Kraft und die Qualität der Gemeinschaft in Traar dürfen wir als vorbildhaft bezeich-nen und genießen. Dies ist nicht allein das Verdienst einzelner unter uns. Diese Gemein-schaft ist über Generationen gewachsen und wird es weiterhin tun, wenn wir längst nicht mehr da sind. Wer sich mit uns messen will, muss wissen, worauf er sich einlässt. In Traar sollte niemand und ich betone: niemand allein stehen, ob arm oder reich, ob 8 oder 80. Wir alle sind Traarer und ich glaube: Sie alle wollen es auch weiterhin sein.
Ich darf Ihnen für das Jahr 2012 im Namen des Bürgervereins Traar alles erdenklich Gute, Gesundheit, Glück und Gottes Segen wünschen!
Marc Blondin, 1. Vorsitzender Bürgerverein Traar
Jahreshauptversammlungdes Bürgervereins Krefeld-Traar e.V. EinladungHiermit laden wir alle Mitglieder zur Tagesordnung 1 Begrüßung; Ehrung der verstorbenen Mitglieder Antragsfrist für die Hauptversammlung: 6.März.2012 Der Vorstand |

Die Brücke über die Große Kull ist nun bereits seit einigen Monaten gesperrt. Der Bürgerverein hat gegenüber der Stadtverwaltung deutlich gemacht, dass aufgrund der örtlichen und überregionalen Bedeutung eine Erneuerung der Querung über die Niepkuhlen absolut erforderlich ist.
Nicht nur für die Traarer - vor allem für Schulkinder - muss die Haltestelle der 060 bei Lus Bell wieder ohne große Umwege zu erreichen sein. Die Brücke ist auch Bestandteil niederrheinischer Radwegerouten und hat einen hohen Naherholungswert.
Im Haushaltsansatz für 2012 sind erhebliche Mittel für eine neue Brücke eingestellt, die aber aller Voraussicht nach nicht ausreichen werden. Die Politik hat in einer Sitzung des Bauausschusses der Stadtverwaltung mit Mehrheit den Auftrag erteilt, Pläne für die Errichtung einer Konstruktion aus Holz und Stahl zu prüfen und voranzutreiben. Es soll versucht werden, mit Hilfe der in Krefeld angesiedelten Industrie eine kostendeckende Lösung zu finden.
Die Gespräche hierzu laufen und werden hoffentlich erfolgreich sein.
Wir halten Sie in Rund um den Egelsberg über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.
Im Dezember 2011 endete kurz vor Weihnachten unsere Spendenaktion Milchgeld für Kinshasa Kinder. Mit dieser Aktion sollte die Pausenversorgung der 165 Kinder der Mama-Elisabeth-Schule in Kinshasa finanziell unterstützt werden.
Auch dieses Mal haben wieder viele Traarerinnen und Traarer ihr Herz und ihre Geldbörse geöffnet. Und so kann ich mit großer Freude an dieser Stelle mitteilen, dass ein Milchgeld in Höhe von 2400 Euro zusammen gekommen ist! Dieser Betrag ist sozusagen als Traarer Weihnachtsgeschenk auf das Konto von Erzbichof Dr.Leon Kalenga, dem Gründer der Schule, überwiesen wurden.
Im Namen des Bürgervereins Traar sowie im Namen der Kinder möchte ich mich bei allen Spendern ganz herzlich bedanken. Ich hoffe, dass ich schon bald noch ein persönliches Dankeschön aus Afrika hier veröffentlichen kann.
Ulla Bienert
In letzter Zeit erreichen die Redaktion immer wieder Meldungen aufmerksamer Mitbürger über die Missachtung des Hunde und Radfahrverbots auf dem Traarer Friedhof.
Was vor Jahren noch selbstverständlich war, wird offensichtlich zunehmend ignoriert: Hunde gehören nicht auf den Friedhof und Fahrräder müssen geschoben werden! Es geht auch um Rücksichtnahme denjenigen gegenüber, die sich dadurch beim Besuch ihrer verstorbenen Angehörigen gestört fühlen. Wir können nur darum bitten, dass die Regeln beim Betreten des Friedhofsareals beachtet werden. Diejenigen unter Ihnen, die dies auch tun, dürfen sich bitte nicht angesprochen fühlen. Manchmal hilft auch ein Hinweis Ihrerseits an Personen, die Hunde mit sich führen oder mit dem Fahrrad auf den Friedhof fahren. Dabei sollte immer höflich und fair miteinander umgegangen werden.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
32. Krippenfahrt des Mundartkreises
Ongerweäjes
Passender hätte das Motto nicht sein können. Der Mundartkreis war unterwegs. Am 8. Januar veranstaltete er seine 32. Krippenfahrt. Es nahmen ca. 100 Personen teil. Man traf sich am Traarer Festplatz. Mit zwei Reisebussen ging es in den Raum Essen/Bochum. Dort wurden drei völlig unterschiedliche Kirchen mit ihren weihnachtlichen Krippendarstellungen besucht.
An jeder Station gab es ein kleines Programm mit Liedern, Orgelbegleitung, Flötenspiel und mundartlichen Beiträgen. Ganz besonders erwähnt seien hier auch die Informationen und fachkundigen Erläuterungen der in den einzelnen Gemeinden verantwortlichen Personen (Krippenbauer/Küster usw.).
In Essen Steele wurde die Pax-Christi-Kirche besucht. Eine Doppelkirche (Unter- u. Oberkirche), die im unteren Bereich gleichzeitig eine Gedenkstätte für Opfer von Kriegen, Gewalt, Terror und Ausgrenzung ist. Beeindruckend auch die Oberkirche mit zahlreichen Werken namhafter Künstler.
Zur Mittagspause war für die Teilnehmer im Festsaal der Borbecker Dampfbrauerei ein schmackhaftes Buffet angerichtet, bevor es weiter nach Katernberg, in die Kirche St. Josef, ging. Neben der herrlichen Krippenlandschaft mit Wüste, Palmen und Wasserlauf gab es auch eine Lichtbildpräsentation über die verschiedenen Stationen des während der Adventszeit im Altarraum dargestellten vorweihnachtlichen Geschehens. Auch wusste der Küster der Gemeinde vom dort noch lebendigen Brauch einer Osterkrippe zu berichten.
Zu guter Letzt besuchte die Traarer Gruppe dann noch die Stiepeler Dorfkirche im Bochumer Süden. Ein romanisches Gotteshaus aus dem Jahre 1008. Hervorragend erhaltene Originalwandmalereien, ein beeindruckender Kirchenraum und eine provenzalische Krippenlandschaft zogen die Besucher in ihren Bann.
Ursula und Josef Schmitz hatten die Tour gemeinsam mit Marlies und Werner Chargé vorbereitet und organisiert. Dabei wurden sie von Ursula und Theo Versteegen, die in diesem Zusammenhang über einen großen Erfahrungsschatz verfügen, hilfreich unterstützt. Theo Versteegen und Werner Chargé trugen mit eigenen Texten in Krieewelsch Platt zum Programm bei. Hans-Walter Slembeck an den jeweiligen Kirchenorgeln und Wolfgang Martin als Dirigent begleiteten die gesungenen Mundartlieder. Ein Flötenensemble unter Leitung von Ruth Schritt spielte gekonnt alte und neue Weisen.
Der Mundartkreis bedankt sich bei allen, die mitgefahren sind. Dank auch an die Organisatoren und die aktiv am Programm Beteiligten. Sie alle haben erfolgreich zum Gelingen der 32. Krippenfahrt beigetragen.
-wCh-

Zum 3. Adventsonntag lud die KAB wieder Mitglieder und Freunde zu einer vorweihnachtlihen Feier ins Pfarrheim ein.
Für den gelungenen Nachmittag gilt es an dieser Stelle noch allen, die mitgemacht habenherzlich zu danken; ein besonderes Dankeschön gilt dem tollen Kinderchor mit seinen Solisten unter der Leitung von Frau Ketelaer und Frau Mäder. Es war einfach toll.
In diesem Jahr wurde zugunsten der Krefelder Kindertafel gesammelt. Ein Betrag von 125,- € wurde noch vor Weihnachten überweisen und wir freuen uns, den Kindern damit eine Freude bereitet zu haben.
G.M.


Hallo liebe Traarer Kinder und Jugendliche, hallo liebe Eltern,
die Gemeinde St. Josef Traar freut sich, Euch für das Jahr 2012 wieder eine Ferienfahrt für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren präsentieren zu können. Alle interessierten Traarer sind zur Teilnahme an dieser Ferienfahrt herzlich eingeladen. Wir hoffen, dass wieder möglichst viele aus unserer Dorfjugend mitfahren.
Wir waren in den vergangenen Jahren stets ca. 45 Personen im Alter von 10 bis 18 Jahre und hoffen auch dieses Jahr, eine solche Fahrt auf die Beine stellen zu können.
Wann / Wohin
Die Fahrt findet statt vom
20.07.2012 - 03.08.2012
(3.+4. Ferienwoche)
und führt uns nach Italien .
Unterbringung:
Wir schlagen unser Lager auf einem wunderschönen Campingplatz in unmittelbarer Nähe zum Badegewässer auf. Hier werden wir in sieben Gruppenzelten untergebracht und können 14 Tage lang tollen Strand- und Badeurlaub machen.
Kosten:
Die Teilnehmerkosten belaufen sich, wie im vorigen Jahr, auf 350 Euro pro Kind. Geschwisterkinder zahlen 320 Euro.
Anmeldung:
Die Anmeldungen werden ab sofort im Gemeindebüro angenommen. Außerdem liegt dort ein Informationsblatt mit näheren Infos für Interessierte aus.
Anmeldeschluss ist der 24.02.2012
Wir berücksichtigen die Reihenfolge der Anmeldungen.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Lenz, im Gemeindebüro Tel.: 560556
Wir freuen uns über Deine Teilnahme !
Im Namen des Betreuer Teams
Fabian Rduch
Jahreshauptversammlung
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TC TraarIch hoffe, Sie haben alle die Weihnachtstage gut überstanden und freuen sich auf das Jahr 2012. Der Vorstand des TCT wird sich bemühen, Sie zumindet "tennistechnisch" und "feiermäßig" kräftig zu unterstützen.
Am 0702.2012 findet erstmalig unsere Jahreshauptversammlung in der Gaststätte "Lindenallee" statt, an der hoffentlich viele Mitglieder teilnehmen.
Am 18.02.2012 feiert der TC Traar wieder seine Kostümparty in der Scheune "Marcelli". Das Motto lautet: "Reeperbahn", und ich denke, dazu findet wohl jeder das passende Kostüm. Warten Sie nicht zu lange mit Ihrer Kartenbestellung, denn die Teilnehmerzahl ist leider begrenzt.
Freuen können sich die Mitglieder und Freunde des TC Traar auf unseren Tennisball am 10.03.2012 im "Stadtwaldhaus", denn es finden wieder Auftritte aus eigenen Reihen statt, unter anderem treten dieses Mal wieder die jetzigen Damen 30 auf, und wer die Mädels kennt, weiß, dass sie einen stimmungsvollen Auftritt auf die Bühne bringen.
Sie sehen, im TCT ist immer etwas los, und wir bemühen uns sehr, für alle Altersklassen das passende auf die Beine zu stellen.
Aber auch im Winter wird kräftig in der Halle Tennis gespielt, damit man für die kommende Sommersaison fit ist, vielleicht aber auch, um das eine oder andere "Pfündchen", was sich seit den Weihnachtstagen hartnäckig auf den Hüften breit gemacht hat, wieder zu verlieren ........
Marita von Royen
TV Traar 1910 e. V.Bewegung für Kids
Spiel Turnen - Karate Tanzen Tischtennis
Sporthalle Buscher Holzweg
Eltern-Kind-Turnen
Montags und dienstags 16.00 bis 17.00 Uhr
Kinderturnen
Dienstags 17.00 bis 18.00 Uhr 4 bis 6 Jahre
Dienstags 18.00 bis 19.00 Uhr ab 6 Jahre
Tischtennis
Freitags 16.20 bis 18.00 Uhr ab 10 Jahre
Montags 18.20 bis 20.00 Uhr ab 12 Jahre
Kinderkarate
Montags 17.00 bis 18.30 Uhr ab 7 Jahre
Gymnastikhalle im Badezentrum Bockum
Streetdance
Dienstags 14.30 bis 15.30 Uhr ab 7 Jahre
Dienstags 15.30 bis 16.30 Uhr ab 11 Jahre
Das gemeinsame Haus
Bruchhöfe/Elfrath, Alte Rather Str. 105
Kindertanz / Hip-Hop
Mittwochs 15.30 bis 17.00 Uhr 3 bis 6 Jahre
Mittwochs 17.00 bis 18.30 Uhr Hip-Hop ab 7 Jahre
Monatsbeitrag für Kinder und Jugendliche 5.00 EUR
Kostenloses Probetraining erwünscht. Info: Tel. 560482
Im Monat Februar werden 80 Jahre und älter:
Kienen Lindegret; Am Eichenkamp; 05. 02. 1930; 82
Paßmann Maria; Mohrendyk; 15. 02. 1928; 84
Hubrach Paul; Bruchhöfe; 16. 02. 1930; 82
Neunkirchen Ida; Traarer Rathausmarkt; 16. 02. 1930; 82
Lehnhoff Heinz; Vennikelstraße; 17. 02. 1927; 85
Neuhausen Rudolf; Moerser Landstraße; 19. 02. 1922; 90
Biefang Friedrich; Brüggerfeldweg; 26. 02. 1927; 85
Herzlichen Glückwunsch!