NR. 636

Dezember 2011

"Traarer Blättchen"

mit freundlicher Unterstützung der Druckerei HERMANN PANICZEK, Krefeld-Traar, Bärenstr.34 ( 02151/560672; FAX: 564247)
 


Frohe und gesegnete Weihnachten



Zeit der Stille

Wir sind so sehr verraten
von jedem Trost entblößt.
In allen schrillen Taten
ist nichts, das uns erlöst.

Wir sind des Fingerzeigens,
der plumpen Worte satt,
wir woll’n den Klang
des Schweigens,
das uns erschaffen hat.

Gewalt und Gier und Wille
der Lärmenden zerschellt,
o komm Gewalt der Stille,
und wandle du die Welt.

Werner Bergengruen


Stille

Es ist lange her, dass die Tage des Advents und der Weihnacht Tage der Stille waren. Zur Stille und Ruhe, Sammlung und innerer Einkehr bei sich haben viele heute ein gestörtes Verhältnis oder wissen damit nichts mehr anzufangen, weil die Welt um uns ständig anderes von uns fordert. Pflichten, Geschäftigkeit, Hilfsprogramme, Versorgung, Besuche, Abrechnungen, Zuwendung, Veranstaltungen und das alles braucht seine Zeit. So kann auch Gutes, Notwendiges uns im Wege stehen zur Stille. Es kann einfach zu viel werden, uns überfordern, uns nicht zur Ruhe kommen lassen. Die Klagen sind bekannt: Viel Hetze in der Adventszeit, wenig Zeit für Stille und Besinnung.

Vor einigen Sonntagen benutzte ich die Rampe für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte an der Herz-Jesu-Kirche. An der gläsernen Windfangtür machte mich ein Schild stutzig: „Treten Sie ein,.......hier dürfen Sie schweigen.“ Ich machte mir meine Gedanken über das Wort „schweigen“. In diesem Raum herrscht Ruhe, hier kann ich zu mir finden. Ich kann nur da sitzen, sehen und hören, schauen und horchen. Ich muss mich nicht verteidigen, nicht bemerkbar machen. Ich darf meinen Gedanken nachhängen, mich erinnern, freuen, zufrieden sein. Stille genießen.

Die Einladung: „Treten Sie ein, hier dürfen Sie schweigen...“ finden Sie auch im nördlichen Torhaus des Brandenburger Tores in Berlin zum „Raum der Stille“, den Christen, Juden, Muslime, Hindus und Buddhisten gemeinsam geplant haben. Als Gegenpol zur Betriebsamkeit der Großstadt können Menschen hier über Friede und Gewalt, über Gott und die Welt nachdenken. Auch wer nur einige Momente dort ausruht, tut sich etwas Gutes.

Sehr wenig ist oft von der Stille im Advent und zur Weihnacht zu spüren. Wir sind laut geworden. Unser Reden und mehr noch unser Tun dreht sich vielfach um Äußerlichkeiten. Sicherlich, ein Fest kann nur feiern, wer die nötigen Vorbereitungen getroffen hat: Grüße verschicken, Geschenke und Baum kaufen, Wohnung und Essen richten, Besuche planen... und anderes mehr.

Aber neben allen äußeren Vorbereitungen gehört das innere darauf Eingestimmtsein dazu.
Die meisten Menschen könnten Stille wohldosiert einplanen. Das ist zu Hause machbar: eine Adventskerze anzünden, ein Buch lesen, den Fernseher nach der Tagesschau abschalten, besinnliche Musik hören oder selber musizieren. Viele Möglichkeiten bieten sich an.

Seit einigen Jahren steht von Beginn des Advents bis über Weihnachten hinaus ein stattlicher Tannenbaum auf der Terrasse des Nachbarn, geschmückt mit elektrischen Kerzen. Manchen Abend blicke ich über den Gartenzaun. Zuerst tat ich es nur, um diesen Lichterbaum einmal kurz anzuschauen. Dann jedoch merkte ich, wie mich diese hell leuchtenden Punkte faszinierten. Auf eine seltsam schöne Art fühlte ich, wie ich ganz still und ruhig wurde. Ich schaute immerzu auf den schwarzen Hintergrund mit den hell leuchtenden Punkten. Es gelang mir, abzuschalten von den Ereignissen, vielleicht auch vom Stress des Tages. Ein fruchtbarer Augenblick der Stille für mich.

Im Laufe der letzten Jahre ist die Zahl der beleuchteten Tannenbäume, die im Freien stehen, enorm gestiegen. Vielleicht kann mein kleines Erlebnis mit dem Lichterbaum für den einen oder anderen ein Anstoß sein für ein ähnliches Abschalten. Eine kleine Stille, eine wohltuende Ruhe, ein sich Lösen vom Stress tut jedem gut.

Stille und Ruhe bringen uns zum Wesen des Weihnachtsfestes.

Ursula Versteegen



Bitte beachten:

Aufgrund der Weihnachtsferien wird der Redaktionsschluss für die Januar-Ausgabe des "Rund um den Egelsberg" auf den 10. Dezember vorgezogen.

Abfall

Gelbe Tonne
Bezirk 10; Bezirk 13
Do, 01.12.; Mo, 05.12.
Do, 15.12.; Mo, 19.12.
Fr, 30.12.

Blaue Tonne
Bezirk 10; Bezirk 13
Do, 22.12.; Mi, 28.12.

Braune Tonne
Bezirk „D“ / Traar
Do, 01.12.
Do, 15.12.
Fr, 30.12.

Bitte beachten! Aufgrund des Zweiten Weihnachtstages am Montag, den 26. Dezember wird der Restmüll einen Tag später bis einschl. 31.12. abgeholt.



die Traarer Schreinerei !

Außerordentliche Bürgerversammlung

„Bürgerverein Traar gegen Supermarkt am Festplatz“ und „Geschlossen gegen Supermarkt“ – so titelten die beiden großen Krefelder Tageszeitungen im Anschluss an die Bürgerversammlung zum Thema Bebauungsplan Am Festplatz Traar. Die Resonanz an diesem Abend war mehr als beeindruckend. Weit über 200 Traarerinnen und Traarer folgten der Einladung des Bürgervereins und pilgerten ins vollbesetzte Pfarrheim, um ihrer Meinung zum bereits gefassten Einleitenden Beschluss zur Errichtung eines Vollsortimenters auf der nördlichen Ackerfläche neben dem Festplatz Luft zu verschaffen. Das Ergebnis war eindeutig: Niemand außer den anwesenden politischen Vertretern der Parteien, die den Beschluss gefasst hatten sprach sich für den Supermarkt im Norden Traars aus. Was man allerdings auch konstatieren muss: Auf ebenso wenig Begeisterung stieß der Alternativvorschlag, den Lebensmittelmarkt auf der Fläche Buscher Holzweg/Moerser Landstraße zu errichten. Das ist ein wichtiges Ergebnis, dass der Vorstand des Bürgervereins in seine weiteren Beratungen zum Thema einfließen lassen wird. Ein Dank geht zunächst einmal an die anwesenden Bürgerinnen und Bürger: Sie haben intensiv und sachlich miteinander diskutiert und so wesentlich zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen! Ein Erfolg war es sicherlich, denn die anwesenden Vertreter von SPD, Grünen und FDP dürften ob des deutlichen Widerstands gegen eine Bebauung der ortsprägenden und unter Landschaftsschutz stehenden Ackerfläche nördlich des Festplatzes nachdenklich geworden sein. Ihr Beschluss, das Bebauungsplanverfahren einzuleiten, ist offensichtlich nicht im Sinne der anwesenden Traarerinnen und Traarer gefasst worden. Eine deutliche Mehrheit gab an diesem Abend zu verstehen, dass sie keinen Neubau eines Supermarktes in Traar wünscht und mit dem Standort und Angebot des vorhandenen Edeka-Marktes zufrieden ist. Der Widerstand gegen die Bebauung der Ackerfläche hat sich insoweit jetzt schon gelohnt. Der Bürgervereinsvorsitzende Marc Blondin konnte zwei kleine, aber wichtige Etappenziele verkünden: Alle im Rat der Stadt Krefeld vertretenen Fraktionen sprechen sich für die Absicherung des Festplatzes aus und sind gegen eine Wohnbebauung auf dem nördlich angrenzenden Areal. Da den Bürgerverein Traar aber immer wieder Stimmen erreichten, die davon sprachen, dass ein Beschluss einer Bürgerversammlung nicht representativ genug sei, kündigte Blondin den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern eine flächendeckende Befragung der Mitgliederbefragung in den kommenden Wochen an. Da der Bürgerverein gut 1400 der etwa 2100 Traarer Haushalte erreicht, dürfte das Ergebnis bei hoffentlich hoher Beteiligung sehr aussagekräftig und als Handlungsauftrag an die Politik zu verstehen sein. Die Mitglieder erhalten einen persönlich adressierten Fragebogen. Pro Haushalt darf ein Mal abgestimmt werden. Die Auszählung erfolgt nach Ablauf einer noch festzulegenden Frist unter Beaufsichtigung eines unabhängigen Begutachters. Hierzu hat sich auf der Versammlung dankenswerterweise unser Traarer Schiedsmann Heinrich Mörtter bereiterklärt. Dieses Votum ist für den Vorstand des Bürgervereins der entscheidende Handlungsauftrag. Wir hoffen aber, dass das Ergebnis zwei in den letzten Wochen immer wieder deutlich gemachte Ziele des Bürgervereins unterstützt: Das Verfahren zur Absicherung des Festplatzes muss zügig zum Abschluss gebracht werden und die Fläche daneben soll im neu aufzustellenden Flächennutzungsplan der Stadt Krefeld das bleiben, was sie jetzt ist: Fläche für die Landwirtschaft. Nur so ist eine Bebauung verschiedenster Art zu verhindern.
Abschließend seien noch zwei Zitate aus der Versammlung aufgeführt, die auch mal zur Erheiterung beitrugen. Eine Traarer Bürgerin sagte Folgendes.“ Mir reicht mein Edeka voll und ganz. Ich brauche keine zwanzig Deos zur Auswahl, mir reichen fünf völlig.“ Marc Blondin verlas die Aussage eines hochrangigen Krefelder Verwaltungsmitarbeiters, der einer der Parteien angehört, die –und das ist wohl klar – gegen den auf der außerordentlichen Bürgerversammlung mit deutlicher Mehrheit artikulierten Willen der Traarerinnen und Traarer den Supermarkt neben dem Festplatz errichten möchte. Dieser lies verlauten: „Die Ansiedlung eines Verbrauchermarktes im Norden des Festplatzes wäre eine städtebauliche Sünde erster Ordnung. Der ländliche Charakter des Dorfes im Umfeld von Haus Traar, Egelsberg und Golfplatz wiche einem architektonischen Einerleiklotz mit Leuchtreklame und viel automobilem Blech. So hässlich wie Kapellen soll Traar möglichst nicht werden.“ Dem ist nichts hinzuzufügen!

Marc Blondin

Geothermie und Fracking unkonventioneller Erdgasvorkommen

Es war nach der intensiven Diskussion um das Für und Wider einer an den Festplatz angrenzenden Bebauung bereits nach 22:15 Uhr als die Erörterung des zweiten wesentlichen Punktes der Bürgerversammlung – des Themas Geothermie - begonnen werden konnte. So war es auch nicht verwunderlich, dass einige Zuhörer ihren Heimweg bereits angetreten hatten und dem nicht nur für Traar wichtigen Thema nicht mehr folgen konnten.
Walter Kienen gab eine kurze Einführung in das Thema Geothermie und machte deutlich, dass der Bürgerverein keineswegs gegen regenerative Energienutzung eingestellt sei. Er stellte aber auch heraus, dass der Bürgerverein die Aktivitäten rund um das Thema Geothermie und das Fracking unkonventioneller Erdgasvorkommen – Herr Dr. Rauch hat in der letzten Ausgabe hierzu bereits intensiv berichtet - sehr aufmerksam beobachte.
Insbesondere die mangelnde Kenntnis über mögliche Wechselwirkungen zwischen den Formen der Energiegewinnung , nämlich im Falle des Krefelder Nordens des eingestellten Steinkohlebergbaus, der eventuellen Förderung von Geothermie in Krefeld und der möglicherweise ebenfalls beabsichtigten Förderung unkonventioneller Gasvorkommen, haben den Bürgerverein dazu veranlasst, das Thema aufzugreifen und nach umfangreicher Einarbeitung mit den Entscheidungsträgern in einen intensiven Dialog einzutreten. So hat der Bürgerverein u. a. mit dem Regierungspräsidenten in Arnsberg als zuständige Genehmigungsbehörde für alle Fragen des Bergrechts Kontakt aufgenommen und dort mit Unterstützung von Herrn Dr. Rauch die aufkeimenden Sorgen um die Umweltverträglichkeit der in Rede stehenden Energiegewinnungsformen vorgetragen und in einem Hearing mit Bürgerinitiativen und Umweltverbänden diskutiert. Dabei hat die Bezirksregierung deutlich gemacht, dass sie die vorgetragenen Argumente sehr genau prüfen und gewichten wird.
Herr Dr. Rauch ergänzt die Ausführungen von Walter Kienen und macht noch einmal deutlich, dass es insbesondere darauf ankomme, die Umweltverträglichkeit jedweder unterirdischer Gewinnungsaktivitäten intensiv zu beleuchten und damit einhergehend die Chancen und Risiken genauestens abzuwägen.
Herr Visser als zuständiger Dezernent unterstreicht im Anschluss, dass die Stadt Krefeld im laufenden Verfahren eine sehr genaue Prüfung vornehmen und sich entsprechend dem Regierungspräsidenten in Arnsberg gegenüber positionieren werde.
Die sich anschließende Diskussion mit den Traarer Bürgern macht deutlich, dass bereits eines hohes Potential an Sorge im Hinblick auf die Entwicklungen festzustellen ist.
Der Bürgerverein wird dies zum Anlass nehmen, das Thema mit Unterstützung von Herrn Dr. Rauch, dessen Artikel in unserem Bürgerblatt bereits im politischen Raum für Aufmerksamkeit gesorgt hat, im Sinne der Traarer Bürger weiter zu verfolgen. Herr Visser bot hier als Vertreter der Stadt Krefeld seine Hilfe an, um die Thematik im Sinne einer umweltverträglichen Lösung weiter zu verfolgen.

Walter Kienen

Kinderweihnachtsrätsel für Kinder von 7 bis 14 Jahren

Sortiere die Buchstaben der grauen Kästchen zum Lösungswort.

Schicke es bis zum 31. Dezember 2011 an den Bürgerverein; Ursula Versteegen, Bergstiege 31, 47802 Krefeld.

Vergiss nicht, deinen Namen, dein Alter und deine Anschrift anzugeben.

Es sind Gutscheine für einen Einkauf bei der Pappschachtel zu gewinnen.



mit dieser Bitte möchten wir die 3. und letzte Runde der diesjährigen Spendenaktion des Bürgervereins

Milchgeld für Kinshasa-Kinder

einläuten:

Seit nun einem Jahr läuft der Unterricht an der Mama-Elisabeth-Schule in Kinshasa. Die 100 Schulbänke, die allesamt von Traarer Paten gespendet wurden, werden von inzwischen 165 Kindern, die in zwei Schichten unterrichtet werden, genutzt.
Die Schule umfasst sechs Jahrgangsstufen. Im 1.Schuljahr, in dem den Kindern die Grundfertigkeiten Rechnen, Schreiben und Lesen vermittelt werden, sind mit 50 Kindern die meisten Schüler. Sie sind im Alter von 5-9 Jahren. Die Zuordnung in die jeweiligen Klassenstufen ist vom Entwicklungsstand der Kinder abhängig. So beträgt die Altersspanne in den einzelnen Jahrgängen manchmal drei bis vier Jahre. In den höheren Jahrgangsstufen werden die Grundfertigkeiten vertieft (Grammatik, Rechtschreibung, Ausdruck) und der Unterricht durch weitere Fächer ergänzt (Musik, Sport, Handarbeit, Religion). Für den Unterricht stehen neben den drei für die Schule verantwortlichen Ordensschwestern noch weitere Lehrer zur Verfügung. Wie bereits zu Beginn erwähnt werden die Kinder in zwei Schichten unterrichtet. Dazwischen liegen jeweils Pausen, in denen die Kinder Frühstück bzw. ein Mittagessen bekommen.

Days: Breakfast; Lunch
Monday: Coco and bread; Watsi and stew
Tuesday: Rice and stew; Yam and garden egg stew
Wednesday: Tom Brown and bread; Jollof rice and chicken
Thursday: Coco and bread; Plantain/Yam and kontomere
Friday: Rice and stew

Zur Erklärung: stew(Eintopf), yam(Süßkartoffel), kontomere(Ragout), rice(Reis), Jollof rice(Reiseintopf), chicken(Hühnchen), garden egg(Tomate), plantain (Kochbanane)
In einem kürzlich geführten Gespräch mit Erzbischof Dr. Leon Kalenga, dem Gründer der in seiner Heimatstadt entstandenen Schule, war zu erfahren, dass es immer wieder zu Engpässen bei der Finanzierung der Pausenversorgung kommt.
Und genau diese finanziellen Engpässe möchte der Bürgerverein Traar zum Anlass nehmen, um auch in diesem Jahr eine Spendenaktion zugunsten der von ihm unterstützten Schule durchzuführen. In Anlehnung an vergangene Zeiten, in denen noch an den Schulen klassen- und wochenweise für die Flasche Milch oder Kakao, die es als Pausengetränk gab, Geld eingesammelt wurde, möchten wir unsere neuerliche Spendenaktion mit folgendem Motto überschreiben:
„Milchgeld für Kinshasa-Kinder“
Für eine Spende in Höhe von 40 Euro wäre die Versorgung für ein Kind für einen Monat gesichert. Bis kurz vor Weihnachten möchten wir nun „Milchgeld“ sammeln und uns freuen, wenn Sie mit einer Spende in beliebiger Höhe diese Aktion mittragen.
Der zusammengekommene Betrag wird dann sozusagen als „Traarer Weihnachtsgeschenk“ kurz vor dem Fest an die Mama-Elisabeth-Schule weitergeleitet.
Allen Spendern, die bereits mit Ihrem „Milchgeld“ die Aktion unterstützt haben, sagen wir ein erstes herzliches Dankeschön!
Für Ihre Spende benutzen Sie bitte das Spendenkonto des Bürgervereins, Stichwort „Milchgeld“:
Bürgerverein Traar, Sparkasse Krefeld, Kto.Nr. 49011117, BLZ 320500

UBie

Mundartkreis im BürgervereinWärm Weär bee dä Mundartkreis

Wiewahl dat Motto „..kühl Weär es Küehlweär..“ jehiete hat, woer et am 4. November 2011 bee oser Küehleäte ärg wärm. Öm de Meddestieet han ech buute en Temperatur van üever 20 Jrad jemeäte. On dat em November. Äver avjehalde hät os dat net. Em Jeäjedieel: Dä Küehl woer lecker on dat krieewelsche Plattprojramm drömeröm prima.
160 Lü woere jekuome. Die kreije net mar leckere Küehl on dreiter en Schnäpske für lau. Neä, et es och vüel jesounge on reichlich vüerjedraare woerde. Dä Fabian Rduch hät op et Klavier jespellt on die Elisabeth Kluth dirijiert, wenn jesounge wuord.
Die Akteure (Uschi Heynen, Annelie Voetter, Hilde Schmitz, Patrick Rive, Clara Schmitz, Theo Versteegen, Hanna Schmitz und Werner Chargé) kuoße de Lü met ihr Stöckskes bejeistere. Et woer ene schüene Oevend, dä os Freud jemeit hät.
Dä Baas bedankt sech an die Stell noch ens bee alle, die doe woere. On bee die Mädsches on Böersch, die os suo düchtig jeholpe hant. Net teletz bee Metzgerei Wefers für dä leckere Küehl on dat Team van Radio Tümp für die perfekte Beschallung.
Werner Chargé

Unsere nächste Veranstaltung:

Herzliche Einladung zum Kloesoevend
Am Dienstag, dem 6.12.2011, veranstaltet der Mundartkreis um 19:30 Uhr im Cafe Ewalds seinen „Kloesoevend bee Oma Liz“. Alle Mundartfreundinnen und -freunde sind ganz herzlich eingeladen, mit uns einen gemütlichen Nikolausabend in „Krieewelsch Platt“ (gesprochen und gesungen) zu verbringen. Höhepunkt wird sicherlich das gemeinsame „Weckpoppeäte“ sein. Und vielleicht besucht uns ja auch der Heilige Mann wieder persönlich?
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist übrigens frei.





Damals in Traar – ein Erlebnisbericht aus dem Jahre 1946

Es ist Dienstag, der 12. Februar 1946. Ich stehe vor dem Traarer Rathaus, steige über die Stufen in das Foyer und suche die Tür mit der Aufschrift „Polizei“. Am linken Ärmel meiner umgefärbten Wehrmachtsjacke trage ich eine weiße Armbinde mit dem Aufdruck „Deutsche Polizei“. Ich bin gestern erst von der britischen Polizeischule in Düsseldorf gekommen und bekam die Order zum Einsatz in Traar. Nach Traar deshalb, weil ich seit meiner Entlassung aus der Wehrmacht bei meiner Mutter untergekommen war. Sie hatte eine Wohnung im Haus Moerser Straße 1151 ( heute Moerser Landstraße 293 ). Meine Eltern hatten ein Haus in Krefeld, in der 
Lohstraße 241a. Das Haus wurde 1943 durch Fliegerbomben total zerstört. So bekamen meine Eltern die Wohnung in Traar zugewiesen. Vor meiner Rückkehr vom Militär war mein Vater verstorben und in Traar beerdigt worden. So stand ich nun vor der Tür des Dienstzimmers der Nebenstelle Traar. Ich klopfte an und trat ein. Hinter einem Schreibtisch saß mein zukünftiger Vorgesetzter. Gehorsam meldete ich mich zum Dienst, aber er wusste schon Bescheid. Zum Mobiliar des Dienstzimmers gehörten noch ein Tisch und zwei Stühle, ein Kleiderspind und der obligatorische Rollschrank. Bewaffnet war die Dienststelle mit einem Gewehr 98 und fünf Schuss Munition. Wir unterstanden damals der Besatzungsmacht und somit den Bestimmungen der Militärregierung. Deutsche Gesetze waren außer Kraft. Zu unserem Team gehörten noch zwei weitere Kollegen. Im Tag- und Nachtdienst war es unsere Aufgabe, für die Sicherheit der Bürger zu sorgen. Straßenverkehr gab es wenig, da waren Gespanne oder einige Kraftfahrzeuge mit „Holzgasantrieb“ und natürlich Fahrräder – falls man sie besaß. Die Straßenbahnlinie 12 war außer Betrieb, da Wagen und Gleiskörper sowie Oberleitungen beschädigt waren. Wer also nach Krefeld oder sonst wohin wollte, musste sich auf „Schusters Rappen“ begeben. 
Es war eine unruhige Zeit. Fast in jeder Nacht wurden Hühner, Kaninchen, Garten- und Feldfrüchte gestohlen. Leider konnten nur wenige Täter gefasst werden. Lebensmittel waren eben knapp und selbst mit Lebensmittelkarten war es nicht besser. Damals sprach man von „Mundraub“ und die Anzeigen stiegen täglich. In den Weiden der Landwirte wurden über Nacht durch umherschwärmende Banden Rinder abgeschlachtet. Auf Anordnung der Militärregierung wurden nächtliche Streifgänge befohlen, wobei ein Landwirt den jeweiligen Polizeibeamten begleitete. So hatte ich manchen Nachtgang im Wechsel mit den Landwirten Vennemann, von Holtum, Schmitz, Wefers und anderen. Mein Begleiter hatte einen Stock und ich das Gewehr. Ich erinnere mich gern an diese Zusammenarbeit und wir konnten so manches Weidetier vor einem brutalen Tod bewahren. Nach kurzer Zeit verzogen sich die Banden und wir konnten zum normalen Dienst übergehen.
Traar hatte damals eine Fläche von 1988,66 ha, etwa 2700 Einwohner und 300 Häuser. An der Moerser Straße (die heutige Moerser Landstraße) standen zwischen Buscher Holzweg und Kemmerhofstraße 32 Häuser, davon 13 mit ungerader und 19 mit gerader Hausnummer. Zwischen den Häusern lagen Wiesen und Felder sowie große Hausgärten. Bautätigkeiten gab es nicht, denn die „Reichsmark“ hatte keinen Wert mehr. Der Schwarzmarkt war an der Tagesordnung und hier galt es, „mehrere“ Augen zuzudrücken. Am 31. Dezember 1946 endete mein Jahr bei der Schutzpolizei. Mit Wirkung vom 1. Januar 1947 wurde ich zur Kriminalpolizei versetzt und trat meinen Dienst bei der Fahndung im Hansahaus in Krefeld an. In Traar wohnte ich noch bis Ende 1949 und zog dann nach Krefeld. Zwischendurch war ich Mitglied im „Männer-Gesang-Verein Traar 1850“ und habe unter Dirigent Müller schöne Probestunden erlebt. Die Auftritte des Vereins bei anderen Chören waren immer spannend und manchmal auch abenteuerlich. Mein richtiges Hobby ist der Karneval. In meiner Gesellschaft, der Großen-Karnevals-Gesellschaft Uzvögel 1900 e.V., wurde ich 1947 zum Präsidenten gewählt. Zusammen mit dem Männer-Gesang-Verein Traar führten wir am 15. Februar 1947 im oberen Saal bei Antons die erste Karnevalsveranstaltung nach dem Zweiten Weltkrieg durch. Als Getränk gab es das „Fliegerbier“, eine Flüssigkeit, die wie Bier schmeckte, aber keinen Alkohol enthielt. Dafür brachten die Besucher in Taschen selbstgebraute Spezialitäten mit, die enorme Wirkung hatten. Jedenfalls war für Jubel und Trubel gesorgt. Durch meine Tätigkeiten in der Stadt lösten sich allmählich die engen Bindungen nach Traar. Jahre vergingen und unsere Tochter heiratete einen Sohn der am Mohrendyk wohnenden Familie Baumeister. Nach ein paar Jahren hatte die junge Familie dort auch ihren Wohnsitz. Nach 62 Ehejahren verstarb im Jahre 2007 meine Frau Margarete. Auf Wunsch meiner Tochter fand die Beerdigung in Traar statt. Unerwartet wurde das Haus in Krefeld, in dem ich seit über 13 Jahren meine Wohnung hatte, verkauft und ich musste mir eine neue Bleibe suchen. Beim Einkaufen stieß meine Tochter in Traar auf einen Aushang, der eine Wohnung anpries. Schnell waren Kontakte hergestellt und ich zog 2009 in die Wohnung an der Moerser Landstraße 398. Poetisch würde man sagen: „So schließ sich der Kreis“. In Traar habe ich 1946 meine Berufstätigkeit begonnen und verbringe meinen Lebensabend seit 2009 wieder hier. Wenn ich heute von meiner Wohnung aus den ansteigenden Verkehr und die Hektik auf der Moerser Landstraße beobachte, dann gehen meine Erinnerungen zurück an damals, in Traar …

Rudolf Neuhausen

Lieber Herr Neuhausen,
für die Zusendung Ihres Erlebnisberichtes aus dem Jahre 1946 bin ich Ihnen – und ich denke, ich schreibe dies im Namen aller Leserinnen und Leser – ausdrücklich dankbar. In dieser schnelllebigen Zeit geht oft so manches an Erinnerungen an vergangene, oft mühsame aber nichts desto trotz auch schöne Zeiten verloren. Sie haben uns mit Ihrem Bericht ein Stück Traarer Heimatgeschichte in Erinnerung gerufen. 
Vieles darin lädt gerade in der besinnlichen Advents- und Weihnachtszeit zum Nachdenken ein. Ich darf Ihnen einen geruhsamen Lebensabend in Traar wünschen, Sie jedoch gleichzeitig bitten, ihre Erinnerungen auch weiterhin an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. Nur so lebt Geschichte, nur so können wir aus der Geschichte lernen. Ich darf bei dieser Gelegenheit gerade unsere älteren Leserinnen und Leser dazu ermuntern, uns ebenfalls Erinnerungen an unser Traar, wie es sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat, niederzuschreiben. 
Vielleicht gibt es die ein oder andere Anekdote aus der Nachbarschaft, die uns alle erheitert oder zur Besinnlichkeit anregt. Nur frisch ans Werk. 
Dafür wird in „Rund um den Egelsberg“ immer ein Plätzchen frei sein!

Marc Blondin
1. Vorsitzender Bürgerverein Traar

Geschenktipps des Bürgervereins Traar zum Weihnachtsfest:

Traarer Fahnen
1. Bannerfahne 120 Euro inkl. MWSt.
2. Hissfahne 98 Euro inkl. MWSt.
Krawattennadel mit Traarer Wappen 10 Euro inkl. MWSt.
erhältlich bei Stefan Mosch, Schürmesweg 1, Telefon 562174

Informationen zur Altersvorsorge

Früh anfangen und als Dauerthema betrachten

Seitdem klar ist, dass die Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung kein auskömmliches Leben im Ruhestand garantiert, ist die private Altersvorsorge für jeden Einzelnen ein Muss. Je früher man sich damit befasst, desto leichter fällt es, sich für das Alter ein finanzielles Polster aufzubauen. Wir sprachen mit Ulrich Küsters, Leiter der Sparkasse in Traar, über das Dauerthema Altersvorsorge.

Für wen ist Altersvorsorge eigentlich ein Thema?
Für jeden. Die gesetzliche Rente, selbst ein eigenes Haus oder kleinere Ersparnisse reichen vermutlich nicht als Vorsorge für ein langes Leben. Heute ist jeder mehr auf sich gestellt. Am besten beginnt man schon für die eigenen Kinder mit dem Sparen, denn der Faktor Zeit hilft dabei enorm. Schon mit kleinen monatlichen Beiträgen wächst mit Zins und Zinseszins auf Dauer ein großes Vermögen. So gibt man seinen Kindern ein Stück Zukunft mit auf den Weg.

Worauf muss man bei der Altersvorsorge achten?
Veränderungen sind im Leben völlig normal. In allen Phasen, ob durch Elternschaft, durch Veränderungen im Beruf, bei Krankheit oder bei anderen unvorhersehbaren Ereignissen im privaten Umfeld. Dann sollten Sie Ihre Vorsorge der neuen Situation anpassen können. Deswegen reicht es nicht, sich nur einmal kurz mit dem Thema zu befassen und sich für ein Vorsorgeprodukt zu entscheiden. Altersvorsorge ist ein Dauerthema. Deshalb ist ein zuverlässiger Ansprechpartner wichtig, der sich wie Ihr Kundenberater in der Sparkasse auskennt. Gemeinsam sollten Sie sich in regelmäßigen Abständen die Zeit nehmen zu prüfen, ob die gewählte Vorsorgestrategie noch passt.

Wie wird Altersvorsorge gefördert?
Die betriebliche Altersvorsorge steht jedem Arbeitnehmer offen: Der Staat fördert hier mit Erleichterungen bei Steuern und Sozialversicherungs-Abgaben. Bei der privaten Altersvorsorge gibt es über die so genannte Riester-Förderung direkt Zuschüsse auf den Sparvertrag.

Wer wird besonders gefördert?
Berufseinsteiger unter 25 Jahre bekommen bei einem Riester-Sparvertrag einmalig 200 Euro extra. Dieses „Geschenk“ sollte man unbedingt mitnehmen.

Welchen aktuellen Tipp gibt es?
Aus zwei Gründen sehen wir Handlungsbedarf noch in diesem Jahr. Erstens sinkt ab 1. Januar 2012 die gesetzliche Garantie-Verzinsung bei Kapital-Lebensversicherungen und Rentenversicherungen. Zweitens ist die Leistung bei geförderten Altersvorsorge-Produkten jetzt noch mit 60 Jahren abrufbar; ab 1. Januar erst mit 62 Jahren.

Anmerkung der Redaktion:
Betrachten Sie diesen Beitrag bitte als reine Information und nicht als Bevorzugung eines ortsansässigen Geldinstitutes.

Neues aus dem Förderverein Bruckhausen

Auf dem Fördertreff am 15 Juli 2011 wurde das 10-jährige Bestehen des Fördervereins gefeiert. Die Gäste konnten bei guter Laune den Reitkünsten der Kinder und Jugendlichen zuschauen. Diese Reitvorführungen sind ja für die Kinder und Jugendlichen immer wieder eine Herausforderung, der sie sich gerne stellen. Sie geben ihnen doch die Möglichkeit ihr Können unter Beweis zu stellen. Gleichzeitig erleben die Kinder dabei eine Stärkung ihres Selbstwertgefühls. Die Zuschauer staunten über die Künste der Kinder und Jugendlichen und sparten nicht mit Beifall.
Der letzte Vorstandsbeschluss stellte der „Reitabteilung“ wieder finanzielle Unterstützung in Aussicht. Die dafür notwendigen Unterhaltskosten müssen nämlich ganz aus Spenden gedeckt werden.
Die Pferde des Kinderheims laufen auch bei anderen Gelegenheiten in Traar, so z.B beim Schulfest der Schule am Buscher Holzweg und auf dem Bauernmarkt im Oktober auf dem Festplatz.
Auch andere Aktivitäten werden dabei nicht vergessen. So finanzierte der Förderverein einige Kurse eines Malers, der einer Gruppe von Kindern Maltechniken nahe brachte. Diese Bilder wurden dann zum Teil beim diesjährigen Maifest des Kinderheimes verkauft.
Seit über einem Jahr unterstützt der Förderverein ein Haus in Friesland, nahe der Nordseeküste. Kinder nutzen dieses Haus als Quartier in ihren Ferien.
Es gibt also viele Notwendigkeiten, die Kinder in der Kinder – und Familienhilfe Bruckhausen zu unterstützen. Wir werden dies von Seiten des Fördervereins wieder im Dezember auf dem traditionellen Weihnachtsmarkt in Traar tun, indem wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, unsere leckeren Crepes anbieten.
Wir freuen uns Sie dann wieder an unserem Stand zu sehen!

Hubert Fortmeier

St. Martinskomitee – St. Martin 2011 in Traar

Am Sonntag, den 13.11.2011 war es wieder mal so weit! Von allen Seiten strömten die Freunde des St. Martin zum Kirchplatz, die kleinen ausgerüstet mit bunten, leuchtenden Laternen.
Nachdem einige Schulkinder das Gedicht „ Das bunte Licht nehmt in die Hand …“ vorgetragen hatten, setzte sich der Zug unter Glockengeläut und Orchesterbegleitung in Bewegung. Nach den Kindergartenkindern und den Schulklassen schlossen sich wieder viele Eltern mit ihren Kindern an. Auch einige ältere Kinder waren - zum Teil mit schönen selbst gebastelten Laternen - dabei.
Die Anwohner des Zugwegs hatten sich auch diesmal wieder viel Mühe beim Schmücken des Weges gegeben und trafen sich zum Teil in kleinen und großen Gruppen, mit und ohne Laternen um die Vorüberziehenden gebührend zu bestaunen. Gleichzeitig hatten die Kinder Spaß dabei, die Dekorationen anzuschauen.
Zum Höhepunkt versammelten sich wieder alle auf dem Dorfplatz um das große Martinsfeuer herum, das seit etlichen Jahren pünktlich von Willi Schroers entzündet und bewacht wird. Nun konnten alle die Szene der Mantelteilung miterleben.
Nachdem die Geschichte von St. Martin erzählt und vorgespielt worden war und sich der arme Mann in den halben Mantel des St. Martin gehüllt hatte, sangen die Kinder zum Abschluss das „St. Martinslied“. Viele der Anwesenden staunten nicht schlecht, als sie hörten, dass die Stimme, die sie alle mit dieser Szene verbinden, bereits seit 50 Jahren diese Aufgabe übernimmt. Aus diesem Grund ehrte der Vorsitzende des Martinskomitees, Stefan Mosch, den Träger der Stimme, Werner Charge, und dieser durfte sich dann über eine eigene Martinstüte freuen.
Danach konnten die Kinder mit ihren Eltern im Pfarrheim die Tüten entgegen nehmen und St. Martin, den Herolden und dem armen Mann persönlich begegnen. Wen es noch nicht nach Hause zog, der konnte im Anschluss entweder Glühwein auf dem Kirchplatz genießen oder sich in der Martinsklause, mit Speisen und Getränken stärken.
Viele fühlten sich eingeladen, dort ihr Abendessen einzunehmen, natürlich in Gesellschaft unserer drei Reiter und einige Zeit begleitet von musikalischen Darbietungen der Orchestervereinigung Traar.
Allen, die am Gelingen des Martinszuges beteiligt waren, den Sammlerinnen und Sammlern, den Packerinnen und Packern, den Helfern vom TV Traar, den beteiligten Schützengruppen, der Polizei, dem DRK, der Freiwilligen Feuerwehr Traar, den Eltern und Lehrern, die die Kinder vor und während des Zuges unterstützt haben, sowie allen nicht ausdrücklich genannten Spendern und Helfern dankt St. Martin für ihre große Unterstützung. Auch in diesem Jahr fand wieder eine Fackelprämierung in der Schule und beim Zug statt. Sie brachte folgendes Ergebnis:
Während des Zuges haben folgende Kinder gewonnen:
1. Liska Wonneberg
2. Annabell Huppertz
3. Lisa Froese

Fackelprämierung 2011 GGS Buscher-Holzweg

Alle Laternen, die in der Schule und am Zugweg zu sehen waren, wurden von den Kindern liebevoll und fleißig gebastelt, so dass es wieder sehr schwer war, einzelne Laternen bei der Prämierung hervorzuheben. Es braucht daher wirklich keiner enttäuscht zu sein, wenn er nicht dabei war, denn es wurde wirklich jede Laterne bestaunt und wir freuen uns und danken euch für die große Mühe.
Allen Kindern sagen wir deshalb herzlichen Dank für das Basteln und den Gewinnern herzlichen Glückwunsch!
Wie auch in den vergangenen Jahren konnte aus den großzügigen Spenden der Traarer Bürger ein Teil der Grundschule Buscher Holzweg zur Verfügung gestellt werden. Hiervon werden einige Anschaffungen für die Schule selbst getätigt, Spiele für die Kinderklinik besorgt und auch ein kleines Unterhaltungsprogramm in der Kinderklinik organisiert. Diese wird dann von Kindern der Schule begleitet. Dieses sog. „Martinsteilen“ ist inzwischen eine liebe Tradition geworden und macht den Kindern viel Freude.
Die Abschlussversammlung fand in gewohnter Form am 24.11.11 statt. Der Vorstand bedankte sich auch hier bei allen Helfern und insbesondere bei einigen, die für viele Jahre als Helfer zur Verfügung standen und nun an zahlreiche Nachfolger übergeben haben.
Nach dem offiziellen Teil ließen alle den Abend gemütlich ausklingen.
Das St.-Martinskomitee wünscht allen Traarer Bürgerinnen und Bürgern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2012 und wir freuen uns bereits auf den Martinszug im nächsten Jahr.

Ulrike Martin, Schriftführerin

Helau, Helau in Traar….5 Jahre Jecke Juppis…..Terminankündigung

Helau, helau in Traar, hier steht für Euch die jecke Schar! Karneval 2012 mit den Jecken Juppis!
Am Sonntag, den 12. Februar 2012, findet der 5. Karnevalistische Frühschoppen der jecken Jupp-Jemeinde im Pfarrheim statt. Beginn 12.11 Uhr.
Dieses Mal steht der Frühschoppen unter dem Motto:
Jecke Juppis – 5.Jahr !!! - „Wir sind dabei!“ ruft man in Traar.
Der Erlös der Sitzung soll dieses Mal Projekte unterstützen, in denen - genau wie im Karneval - Gesang und Tanz im Mittelpunkt stehen. So geht ein Teil an das integrative Tanzprojekt der LVR-Gerd-Jansen-Schule am Luiter Weg. Der andere Teil geht an die Evangelische Kinder- und Familienhilfe Bruckhausen und fließt in das musikalische Förderprogramm im Rahmen der Heilpädagogik.
Ab dem 9.Januar 2012 beginnt der Kartenvorverkauf. Eintrittskarten sind dann in der Pappschachtel erhältlich.

Aus der Arbeit der KAB

Bis auf den letzten Platz gefüllt war Café Ewalds, als Wolfgang Martin am 18.10.2011 seine beiden Video-Filme über eine Wohnmobilreise aus dem Frühjahr 2011
zeigte.
Durchs Tal der Loire( dem längsten Fluss Frankreichs ) führte der erste Film. Von Gien zum mächtigen Wasserschloss Sully-sur-Loire, weiter zum KlosterSt. Benoit-
sur-Loire und nach Chambord, dem schönsten und prächtigsten Schloss seiner Zeit in Europa. Nach dem Besuch im Schloss Cheverny im kleinen Chateau du Moulin es in die Königstadt Blois, wo auf dem Schlosshof ein nächtliches Lichtspektakel begeisterte.
Schloss Chenonceauam Cher, einem Nebenfluss der Loire, Schloss Amboise,die Stadt Tours( Stadt des hl.
Martin ) und Schloss Villandry seine Gartenanlagen waren die nächsten Stationen.Das elegante Schloss Azayle Rideauund die riesige Klosteranlage Fontevraud l` Abbaye waren weitere Stationen.Über Saumur den nahen Höhlenwohnungen Rochemeniers sowieAngers und Nantes ( frühere Hauptstadt der Bretagne ) ging es nach St. Nazairean der Mündung der Loire in den Atlantik.
Der zweite Film führte von St. Nazaire nahtlos in die Bretagne an die Südwestküstemit den kleinen Städten Guerande, La Roche-Bernardund zur 2000 Jahre alten Stadt Vanneszu den fast 6000 Jahre alten Steinzeugen ( riesige Menhire, Alignements, Dolmenund Cairne)erster Siedler.Über Quimperle, St. Fiacre, Pont Aven ( bekannt durch Paul Gaugin ) ging es zur Hafenstadt Concarneaumit einer von wehrhaften Mauern umgebenen Altstadt. Quimperund Locronanan der Westküste waren, ebenso wie die meistbesuchte Klippe der Bretagne Pointe du Raz, herausragende Ziele. 70 m hoch sind die Klippen Point de Penhirauf der Halbinsel Crozon. In Plougastel-Daoulas, nahe Brest, begeisterte einer der schönsten Calvaireder Bretagne mit 180 Steinfiguren über die Leidensgeschichte Christi.Traurig berühmt wurde das Hafenstädtchen Portsalldurch ein Tankerunglück vor 40 Jahren.An der Nordküste wech- seltenriesige Felsformationen und weitläufige feinsan- dige Badestrände einander ab. Etwas abseits der Küste 3 der bekanntesten Pfarrbezirke mit Kirche und Kalvarie in Lampaul-Guimiliau, Guimiliaund St.Thegonnec. Weitere Ziele an der Küste waren St. Pol de Leon, Roscoff Treguier. Bootsfahrt zur Ile de Brehat mit dem Totentanz Kemaria.Die letzten Ziele in der Bretagne waren Cap Frehel, das mittelalterlich Dinanund die Stadt der Piraten St-Malo sowie Austerngenuss in Cancaleund die Burganlage von Fougeres.
Am nahen hl. Felsenin der Normandie, dem Mont-St-Michel konnte vor der Heinreise nicht vorbeigefahren werden.
Lang anhaltender Applaus belohnte Wolfgang Martin für diese beide ausgezeichneten Filme.

K.M
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Besichtigung der Bäckerei Hoenen GmbH, Tönisberg

Zu ungewöhnlich früher Stunde trafen sich am 22. September Mitglieder und Freunde der KAB zur Besichtigung der Bäckerei Hoenen in Tönisberg. Hier wurden wir schon im 6.30 Uhr von Herrn Hoenen begrüßt und nach einer kurzen Einführung galt für alle das oberste Gebot: Sauberkeit und Hygiene. So schlüpften wir in weiße Schutzkleidung zum Rundgang durch den Bäckereibetrieb mit 4500 m_ Produktionsfläche, der seit 1971 von den Eheleuten Heinz und Erika Hoenen mit ihren Kindern geführt wird.
1904 übernahm der Großvater Franz Hoenen eine Bäckerei mit Lebensmittelgeschäft. Aus diesem „Tante Emma“ Laden entwickelte sich im Laufe der Jahre durch mehrere Umbauten ein reines Bäckereifachgeschäft, wo 1974 der Slogan entstand „Der kurze Weg zur Frische“ Im gleichen Jahr wurde die erste Filiale in Hüls eröffnet.
Backspezialitäten, Torten, Kuchen, Gebäck und Saisonangebote gehören zum täglichen Angebot, das früh morgens frisch in den Filialen angeliefert wird. Jeder, der den Bäckern und Konditoren mal über die Schulter - und auf die Finger – schauen konnte versteht, wie viel „Handarbeit“ trotz modernster Backautomaten nötig ist.
Nicht so recht verstehen konnten und erstaunt waren die Teilnehmer, dass es sich nicht vermeiden lässt, dass alle nicht verkauften Backwaren vom Vortrag getrennt in Containern wie alle anderen Abfälle entsorgt werden müssen.

Abschluss dieser fast dreistündigen Besichtigung war die
Einladung zu einem fürstlichen Frühstück, bei dem auch der köstliche Kuchen nicht fehlte.

Wir bedankten uns bei Herrn und Frau Hoenen für den freundlichen Empfang und eine lockere und informative Führung.

G.M.

Allen Mitgliedern und Traarern
wünschen wir ein Frohes und gesegnetes Weihnachtsfest
sowie ein Gesundes und gutes Neues Jahr

Vorstand der KAB Traar



Männer-Gesang-Verein Traar 1850

Liebe Traarer Mitbürgerinnen und Mitbürger,
gern hätten wir an dieser Stelle gemeldet, es hätten sich mehrere Männer aus Traar und Umgebung gemeldet um mit uns den Männer-Chor-Gesang in unserem Heimatort aufrecht zu erhalten. Aber leider ist dies nur ein Wunschdenken. Der Tod von Rolf Eisenmann hat in unserem Verein eine riesige, kaum zu schließende  Lücke hinterlassen, denn wir haben mit ihm nicht nur einen äußerst umsichtigen Vorsitzenden und Freund sondern auch einen unverzichtbaren Sandesbruder verloren. Ohne ihn ist unser Chor nur unter großen Schwierigkeiten singfähig.
Vor einigen Tagen, am Volkstrauertag, haben wir anlässlich der Kranzniederlegung auf dem Soldatenfriedhof in Traar, wie es langjährige Tradition ist, unseren gesanglichen Beitrag geleistet. Wir werden auch in der Adventszeit wieder in die Seniorenheime in Traar und am Wilmendyk gehen um den dortigen Bewohnern das Heimleben mit einigen Weihnachtsliedern ein wenig zu verschönern, denn  diese Heimbesuche praktizieren wir bereits regelmäßig seit 30 Jahren. 
Bisher waren wir in der Lage diese Auftritte aus eigener Kraft durchzuführen, doch leider sind wir jetzt immer wieder auf Hilfe angewiesen. Wir haben aber das Glück, dass uns einige Verberger Sänger aus alter Verbundenheit bei unseren Vorhaben unterstützen. Dafür bedanken wir uns bei den Akteuren ganz herzlich. 
Aber es ist immer wieder etwas peinlich bei eigenen Vorhaben andere um Unterstützung bitten zu müssen, deshalb appellieren  wir hiermit noch einmal an die Traarer Männerwelt, und bitten sie in sich zu gehen, sich aufzuraffen und bei uns mitzusingen, um diese schöne Tradition in Traar und für Traar nicht untergehen zu lassen. Das Gegenargument „ich kann nicht singen“ lassen wir nicht gelten, denn singen kann jeder. Nur viele wissen gar nicht wie musikalisch sie sind, und somit geht so manches Talent verloren. Es ist übrigens wissenschaftlich erwiesen, dass das Singen äußerst gesund ist. Atmung, Herz- und Kreislauffunktionen werden verbessert, und diese positive Wirkung des Singens auf das körperliche und seelische Wohlbefinden ist bis ins hohe Alter ein Gesundbrunnen.                                                                                                            
Wir proben übrigens nach wie vor jeden Mittwoch in der Zeit von 20 bis 21.30 Uhr in einem separaten Raum in der Gaststätte der Tennishalle in Traar, 
Liesentorweg 95.
Unser Dirigent ist seit mehr als 30 Jahren Dieter Peukes und den Vorsitz des Vereins hat der 2. Vorsitzende, Heinz Ackermann, kommissarisch übernommen.
Herr Ackermann ist unter der Tel.Nr. 56 34 35 zu erreichen. Wenn jemand bei uns mitmachen möchte kann er sich unter dieser Nummer melden, oder auch direkt zum Probenlokal kommen. Wir freuen uns über jeden Interessenten
Jeder kann zu jeder Probenzeit zur Probe mit uns proben !
Wir wünschen allen Lesern und Verfassern dieses Heimatheftes ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und friedliches neues Jahr.

Ihr Männer-Gesang-Verein Traar 1850

Verein der Freunde und Förderer des katholischen Kindergartens St. Josef Krefeld-Traar

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Förderverein des katholischen Kindergartens St. Josef, Traar möchte sich bei den vielen lieben Traarer und Nicht-Traarer Geschäftsleuten und Bürgern ganz herzlich für die überwältigende Unterstützung in diesem Jahr bedanken. 
Durch Ihre Hilfe konnten wir z.B. während unseres Festes zum 50jährigen Jubiläum eine große Tombola mit über 700 Preisen für Groß und Klein ausrichten. Die gesamten Erlöse kamen unserem Kindergarten zu Gute.
Außerdem bedanken wir uns ganz herzlich für die eingegangenen Geldspenden, mit denen wir u.a. unser Fest gestalten konnten.
Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit und alles Gute für 2012.
Ein herzliches vergelt’s Gott 

Waltraud Prießen Melanie Stockmar
Leiterin Kindergarten Vorsitzende Förderverein

TC Traar

Leider ist im vergangenen Jahr unser beliebtes "special event" ausgefallen. Daher freuten sich die Mitglieder umso mehr, dass diese Veranstaltung am 08.10.2011 wieder statt fand. Obwohl der Wettergott schlecht gelaunt war, hatten sich ca. 80 Miglieder samt Fahrrad auf unserer Anlage eingefunden und starteten zu einer Tour rund um Traar. Zwischendurch mußten Aufgaben gelöst werden, aber auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Nach ca. 50 km, oder waren es gefühlte 80 ....., fanden sich dann alle bei Schulte-Bockholt ein, und nach der Siegerehrung wurde wieder ausgelassen gefeiert. An dieser Stelle ganz, ganz herzlichen Dank an die Mannschaft Damen 40/2, die in diesem Jahr für die Organisation verantwortlich waren. Leider habe ich gehört, dass wir für das nächste Jahr wieder ein neues Orgateam suchen, aber vielleicht haben ja auch andere Mannschaften Lust und Laune unser "special event" zu organisieren, dann bitte gleich beim Vorstand melden.
Der Vorstand bedankt sich bei allen Mitgliedern und ehrenamtlich Tätigen herzlich für die große Unterstützung und wünscht allen eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute und Gesundheit für das Jahr 2012.

Marita von Royen

„Safety first zum Saisonende“

Als einer der ersten Luftsportverein in NRW hat der Verein für Segelflug Krefeld e. V. (VfS Krefeld) am vergangenen Samstag ein völlig neu entwickeltes Sicherheitsseminar durchgeführt. Unter der Leitung und Moderation von Dr. Mario Wichmann war dies die Auftaktveranstaltung für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess
zum Thema Sicherheit in allen Luftsportbereichen des VfS Krefeld.
Auch wenn die Krefelder Piloten schon immer die Sicherheit in den Sparten Segelflug, Ultralight- und Motorflug als oberste Priorität verfolgt haben, sind neue Impulse zu diesem zentralen Thema der Fliegerei immer wichtig. Insbesondere dann, wenn neue Seminarinhalte neue Wege beschreiben und sich nicht mit den stagnierenden Unfallstatistiken im Luftsport zufrieden geben.
Denn „da muss mehr drin sein!“ dachte sich Dr. Mario Wichmann, der seine fliegerische Heimat auf der Dahlemer Binz in der Eifel hat und sich als Vizepräsident im Deutsche Aero Club Landesverband NRW e.V. engagiert. Seine vorrangigen Themen dabei sind die Sicherheit und das Qualitätsmanagement im Luftsport.
Ganz automatisch standen für Wichmann dann auch die neuen Entwicklungen zur Sicherheitsverbesserung im Luftsport auf dem Programm. Vorgemacht haben es die
schwedischen Segelflieger, die in den letzen 20 Jahren ihre Unfallstatistik dramatisch nach unten entwickeln konnten. Im Mittelpunkt von Wichmanns Konzept stehen daher nicht mehr die sich wiederholenden Ergebnisse von Unfallberichten und deren Analysen. Vielmehr sind alle Luftsportler eines Vereins mit ihrer Kommunikation, ihren Gewohnheiten und ihren angewendeten Sicherheitsverfahren in den Blickpunkt gerückt.
Genau diese Punkte waren es dann, die Mario Wichmann auch den Piloten und Flugschülern des VfS Krefeld in einer guten Mischung aus Vortrag, Diskussion und Gruppenarbeit mitgebracht hatte.
Wie schnell und interessant der Seminartag verging, war für alle überraschend – aber wie schon gesagt, es war ja „nur“ der Auftakt zu einem kontinuierlichen Thema.
Und genau dazu eignet sich das Saisonende und die folgende „flugfreie“ Wintersaison sehr gut.
Fest im Blick dabei ist natürlich eine noch sicherere Flugsaison 2012.
Übrigens: Sicheres Segelfliegen kann fast jede/-r lernen. Der VfS Krefeld bietet dazu als familienfreundlicher und kostengünstiger Verein mit den Startarten Winden- und Flugzeugschlepp hervorragende Bedingungen. Außerdem stehen ein leistungsstarkes Sportflugzeug und bald ein neues Ultraleichflugzeug bereit. Schnupperkurse lassen sich individuell verabreden. Weitere Informationen gibt es bei Ansgar Heitkamp (02151/565494) oder Thomas Wiehle (02845/4223 bzw. 0170/2348179) oder per Internet (www.vfs-krefeld.de) bzw. E-Mail (vfs-krefeld@t-online.de).


Familiennachrichten

Im Monat Dezember werden 80 Jahre und älter:

Broska, Dr. Magdalena; Moerser Landstraße ; 06. 12. 1929; 82
Treken, Käthe; Bruchhöfe; 09. 12. 1927; 84
Bovenschen, Maria; Traarer Rathausmarkt; 13. 12. 1927; 84
Icks, Liselotte; Junkersdyk; 18. 12. 1929; 82
Schoch, Albert; Rather Straße; 21. 12. 1919; 92
Icks, Lore; Heinrich-Doergensstr. ; 21. 12. 1927; 84
Gieler, Marianne; Brönkel; 29. 12. 1925; 86
Willems, Johann; Siedlung Egelsberg; 30. 12. 1927; 84
Mechtold, Dr. Fritz; Heinrich-Doergensstr.; 30. 12. 1928; 83

Herzlichen Glückwunsch!



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