NR. 640

April 2012

"Traarer Blättchen"

mit freundlicher Unterstützung der Druckerei HERMANN PANICZEK, Krefeld-Traar, Bärenstr.34 ( 02151/560672; FAX: 564247)
 


Farbenfroher Frühling



Christ ist erstanden

Christ ist erstanden
Von der Marter alle.
Des soll wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.

Wär er nicht erstanden,
so wär die Welt vergangen.
Seit daß er erstanden ist,
des freu sich alles, was da ist
Kyrieleis.

Halleluja. Halleluja. Halleluja.
Des soll wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.

Salzburg 1160


Wohlfühlwelten?

Immer wieder stören mich im Alltag Ausdrücke, die aus fremden Sprachen, meist aus dem Englischen, übernommen sind. Allzu oft treffe ich in letzter Zeit auf den Begriff „Convenience“ - Bequemlichkeit, Annehmlichkeit, Erleichterung- insbesondere im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme. Der Pizza - Dienst bringt „Convenience Food“, in Amerika gibt es „TV Dinners“ – in Plastikmulden eingeschweißte Vorsuppe, Hauptgang und Dessert -, die in der Mikrowelle in fünf Minuten erhitzt und beim obligatorische Fernsehen verzehrt werden. All das zur Steigerung der Bequemlichkeit für den Menschen.
Gestern nun las ich in der Rheinischen Post einen großen Artikel über die in den Niederlanden seit 2002 legalisierte Sterbehilfe. Dort soll es mittlerweile sechs mobile Teams geben, die nach Kontaktaufnahme mit ihren sterbewilligen „Kunden“ von Ort zu Ort fahren, um den lebensmüden Mitbürgern bei der Beendigung ihrer Leben behilflich zu sein. Ich habe beim Lesen dieses Berichtes eine Gänsehaut bekommen! Ist das „Convenience“ - Bequemlichkeit, Annehmlichkeit-, auf die hin sich alles entwickelt? Es gelingt mir unter Aufbietung all meiner rationalen Kräfte vielleicht gerade noch, den Wunsch nach Beendigung eines Lebens, welches sich unter unvorstellbaren Leiden und Scherzen vollzieht, zu verstehen.
Dass dieser Sterbewunsch dann von Menschen mit einem „Euthanasie- Service–Taxi“ erfüllt werden soll, lässt mich frösteln.
Emotional ist und bleibt für mich die Tötung eines Menschen, auch auf Verlangen, Mord, selbst wenn die klassischen Motive wie Habgier und Heimtücke, sowie jegliche Art von niedrigen Beweggründen fehlen.
Wir, die wir in ein christliches Umfeld hineingeboren sind und in ihm leben, haben den Glauben an den - nach Leiden und Tod am Kreuz - auferstandenen Christus als Leitfaden für die Bewältigung unseres Lebens auch in scheinbar ausweglosen Situationen. Wenn wir daran glauben, dass uns unser Leben aus der Hand Gottes gegeben wurde, müssen wir auch akzeptieren, dass Er der einzige ist, der es uns wieder nehmen kann.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von Herzen ein Osterfest, das von der Freude über die Auferstehung Christi erfüllt ist.

Rainer Maria Quack



die Traarer Schreinerei !

Abfall

Gelbe Tonne
Bezirk 10; Bezirk 13
Mi, 11.04.; Fr, 13.04.
Mi, 25.04.; Fr, 27.04.

Blaue Tonne
Bezirk 10; Bezirk 13
Mi, 18.04.; Mo, 23.04.

Braune Tonne
Bezirk „D“ / Traar
Mi, 04.04.
Do, 19.04.

Bitte beachten: In der Karwoche erfolgt die Müllabfuhr einen Tag früher! Wegen des Feiertags am Ostermontag, den 09.04., erfolgt die Müllabfuhr einen Tag später bis einschließlich 14.04.!


Folgende Gottesdienste finden in der Thomaskirche statt:

Gründonnerstag, 05.04.12 19 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
Karfreitag, 06.04.12 9.45 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
Ostersonntag, 08.04.12 9.45 Uhr Familiengottesdienst mit Taufe und Abendmahl

Gottesdienste in St. Josef vom Palmsonntag bis Ostern

01.04. 09.30 Palmweihe und Prozession von Haus Traar mit der Orchestervereinigung Traar, anschl. Hl. Messe mit dem Kirchenchor St. Christophorus und der OVT
05.04. 19.00 Abendmahlsfeier
06.04. 11.00 Kinderkreuzweg
............15.00 Feier vom Leiden und Sterben Christi
07.04. 20.30 Vigel zur Osternacht, anschl. traditionelles Osterfeuer
08.04. 10.00 Hl. Messe
09.04. 10.00 Hl. Messe, anschl. Ostereiersuchen
............17.00 Ostervesper mit dem Grateful Gospelchor Krefeld

Gospel am Ostermontag

Der neue Krefelder Gospelchor „Grateful“ (dankbar), unter der Leitung von Angelika Rehaag, gestaltet an Ostermontag,
9. April um 17:00 Uhr
einen ökumenischen Vespergottesdienst in der Kirche St. Josef-Traar.

Der Gospelchor probt sonntags von 18:00 Uhr – 20:00 Uhr im Traarer Pfarrheim. Haben Sie Interesse bei uns Mitzusingen?
Bitte sprechen Sie uns an.

Tobias Forstreuter



Erweiterung des Nahversorgungsangebotes für Traar gefährdet

Seit der Mitgliederbefragung hat die Suche nach einem Standort für einen weiteren Nahversorger Fahrt aufgenommen. Eigentlich war es das Ziel des Bürgervereins, eben dieses im Hinblick auf eine Bebauung am Festplatz zu vermeiden. Bedingt durch unsere Umfrage, die ergab, dass auch ein möglicher Standort zwischen Traar und Elfrath auch zur besseren Versorgung unseres Nachbarorts Verberg in Frage kommt, wurden erste Vorgespräche zwischen der Stadt Krefeld als Eigentümerin der Fläche gegenüber dem Elfrather Friedhof an der Werner-Voß-Straße und potenziellen Interessenten bereits geführt. Zusätzliche Brisanz erhielt das Verfahren durch die angekündigte Schließung einer Filiale einer sich im Insolvenzverfahren befindlichen Drogeriemarkt – Kette am Honschaft-Rath-Platz in Elfrath. Walter Kienen, stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins Traar, beteiligte sich darauf hin an einer Bürgerbefragung der Westdeutschen Zeitung vor Ort und bekundete die Solidarität der Traarer mit den Wohngebieten Elfrath, Bruchhöfe und Zur Eibe, deren Nahversorgungssituation sich weiter verschlechtern wird. Auch dort wird mittlerweile über die Ansiedlung eines Vollsortimenters nachgedacht. Nur einen Tag darauf verschlechterte sich die Ausgangslage, als bekannt wurde, dass im nahen Bockum ein Discounter einen Filialneubau plant, den man sich ebenso gut an besagter Stelle zwischen Traar und Elfrath vorstellen könnte. Natürlich versuchte Vorsitzender Marc Blondin umgehend, bei den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung nähere Auskunft zu erhalten. Daraufhin wurde ihm völlig überraschend mitgeteilt, dass die Stadt die Absicht hat, den Bereich gegenüber der Endhaltestelle der 042 in Krefeld an eine bekannte Schnellimbisskette mit Autoschalter zu veräußern und dass die Einleitung eines diesbezüglichen Verfahrens problemlos möglich sei, ohne im Vorfeld die Politik damit zu befassen. Eine Bauvoranfrage sei positiv beschieden worden. Vorgestellt werden soll das Projekt in der Mai-Sitzung der Bezirksvertretung Ost.
Auf Nachfrage wurde uns dieser Sachstand durch das betreffende Hamburger-Unternehmen bestätigt. Eine Nahversorgungslösung ist somit zumindest akut gefährdet! Ein großes Problem wird die ebenfalls beantragte überdimensional hohe Leuchtreklame mit dem Firmenlogo des Schnellrestaurants mit sich bringen, die dem Zweck dient, Benutzer der Autobahn A 57 auf den Standort aufmerksam zu machen. Damit nicht genug, wird das Unternehmen bereits am ersten Sonntag im April ab 12 Uhr eine Informationsstelle einrichten, die dann ab Montag, 2. April ständig besetzt sein wird. Abgesehen von einer gewissen Pietätlosigkeit den Besuchern des Elfrather Friedhofs gegenüber, haben wir in Erfahrung bringen können, dass die Schnellimbisskette aggressive Eigenwerbung betreiben wird („Mc Grufti“ und ähnliches!). Die Vergabe der Fläche durch die Stadt steht unseren Vorstellungen konträr gegenüber! Wir fordern daher die Traarer Bürgerinnen und Bürger, die sich mit dieser neuen Situation nicht abfinden wollen auf, ihren Protest bereits am Sonntag, 1.April 2012 ab 12 Uhr gemeinsam mit dem Vorstand des Bürgervereins zum Ausdruck zu bringen. Auch in den Wochen danach sollte der Widerstand nicht enden und sich immer mal wieder ein Traarer am Info-Wagen der Schnellimbiss-Kette auf dem Parkplatz am Elfrather Friedhof einfinden.

Übergangslösung für Niepkuhlenbrücke gefunden

In einer der vergangenen Ausgaben von „Rund um den Egelsberg“ berichteten wir kurz, dass Mittel in Höhe von 342.000 Euro für den Neubau einer Brücke über die Niepkuhlen in den Haushalt 2012 eingestellt wurden. Dieser Betrag reicht aber wohl nicht ganz aus, um die Maßnahme abschließend umsetzen zu können, so dass hier eine Verzögerung droht. Gespräche mit der heimischen Wirtschaft zwecks eines Sponsorings sollen in den kommenden Monaten geführt werden. So wollte es zumindest der Bauausschuss der Stadt Krefeld und beauftragte in einer Sitzung die Verwaltung, diese Möglichkeit zu prüfen. Die Niepkuhlenbrücke hat, bedingt dadurch, dass sie Bestandteil einer überregionalen Radwegeverbindung ist, nicht nur in der örtlichen Presse Einzug gehalten, sondern auch in anderen Regionen des Niederrheins, unter anderem in Mönchengladbach Beachtung gefunden. Durch einen, wie sich dann später herausstellte, glücklichen Zufall, hat der 1. Vorsitzende bei einem traditionellen Fischessen einer großen demokratischen Partei, bei dem ein Bundestagsabgeordneter aus Mönchengladbach als Gastredner sprach, Brigade-General John Ashburner, Kommandeur des Joint Hedquarters (JHQ) Mönchengladbach/Rheindalen ( früher British Army of the Rhine) kennen gelernt. Bei einem Folgetermin mit Oberbürgermeister Kathstede stellte sich heraus, dass im Zuge der Umstrukturierungen bei der British Army, der Auflösung eines Stützpunktes in Elmpt und der dadurch notwendig gewordenen Zusammenführung von Panzerbeständen nach Mönchengladbach, Armeematerial von dort ausgelagert werden muss. Auch darüber hat kürzlich die überregionale Presse ausführlich berichtet. Unter diesen Ausrüstungsgegenständen befinden sich auch mehrere Pontonbrücken, von denen eine nun – das war das Ergebnis des Gedankenaustausches – nach Krefeld kommt. Dem Bürgerverein ist es in einer konzertierten Aktion gelungen, Verbindungen zwischen dem Fachbereich Grünflächen und der British Army herzustellen und eine schnelle Einigung über die Bedingungen für eine Leihgabe einer solchen Brücke herbei zu führen. Die Pontonbrücke wird nun unmittelbar als Behelfsbrücke über die Niepkuhlen geschlagen werden, so lange bis die Finanzierung der dauerhaften Brücke gesichert und direkt neben der alten Brücke. Die notwendigen Vorarbeiten und die endgültige Ausführung werden noch in der letzten Märzwoche, rechtzeitig vor Beginn der Osterferien ausgeführt. Die nur in einem geringen Maße erforderlichen Rodungen und Rückschnitte nimmt der Fachbereich Grünflächen vor, die Brücke wird von britischen Soldaten errichtet. Die Stadt Krefeld als auch die British Army sind über diese unkonventionelle Art der Kooperation äußerst erfreut, profitieren doch beide davon. Deshalb haben sich Oberbürgermeister Gregor Kathstede und Brigade-General John Ashburner bereit erklärt, die Pontonbrücke am kommenden ersten Sonntag in den Osterferien um 11 Uhr mit einer kleinen Zeremonie zu eröffnen. Die beiden werden gemeinsam mit dem Bürgervereinsvorsitzenden Marc Blondin als erste die Pontons betreten.

Da der Traarer an sich ja gerne feiert, hat der Bürgerverein die Schützengruppen der Freien Bauern und der Preußischen Infanterie überzeigen können, mit einer Abordnung zu erscheinen, um den feierlichen Rahmen zu unterstreichen. Mit dem Besitzer von Lus Bell, der zu Beginn der Ausflugszeit im Besonderen von dieser Zwischenlösung profitiert, wurde über unser Vorstandsmitglied Karl-Heinz Schulte Bockholt, der auch aktiv in der Schützengruppe der Freien Bauern ist, folgendes vereinbart: Die ersten 100 Personen, die sich nach der Brückeneröffnung mit dem Stichwort „Pontonbrücke“ bei ihm melden, erhalten ein Freigetränk. Wenn das kein Grund ist! So freut sich der Vorstand des Bürgervereins, Sie , liebe Traarerinnen und Traarer, möglichst zahlreich und hoffentlich bei strahlendem Frühlingswetter zur Eröffnung der Behelfsbrücke begrüßen zu dürfen!

Kein Aprilscherz – Baubeginn am Sportplatz Buscher Holzweg

Lange wurde für die Sanierung der Umkleidekabinen auf der Bezirkssportanlage Buscher Holzweg gekämpft, immer wieder gab es vor allem zeitliche Verzögerungen, nun wird die Baumaßnahme in die Tat umgesetzt. Sie befindet sich in der abschließenden Vorbereitungsphase. Sehr zur Freude der Sportvereine TV und FC Traar, die die Anlage nutzen und natürlich der Schulkinder der benachbarten Grundschule. Schon sehr lange mussten Kinder und Erwachsene mit der völlig unbefriedigenden Situation maroder Duschen und Toilettenanlagen sowie den muffigen Umkleideräumen zurecht kommen. In einem Gespräch zwischen Bürgerverein, Fußball – und Turnverein und Vertretern der Sportverwaltung wurden Anfang März letzte Details besprochen. Der Abriss erfolgt ab dem 2. April und wird ungefähr die gesamten Osterferien über andauern. Im Anschluss erfolgt der Neubau des Sanitär – und Umkleidetraktes. Die Heizungsanlage wird aus energetischen Gesichtspunkten ebenfalls erneuert. Die Turnhalle wird bis auf die Woche vor den Ferien nutzbar sein. In dieser Woche werden Wasser- und Heizungsanschlüsse abgeklemmt. Der Sportbetrieb auf der gesamten Anlage soll ab dem 16. April wieder aufgenommen werden. In Absprache mit der Schulleitung der Grundschule werden sich die Kinder, die sich in den kommenden Monaten auf den Weg zum Sportunterricht machen, möglichst bereits in der Schule umziehen und bei Hallennutzung nur ihre Turnschuhe mitnehmen. Für sie, aber auch für die Mitglieder der Sportvereine, die die Anlage nachmittags nutzen, werden in der Bauphase Toilettencontainer aufgestellt. Vor allem für Fußballer kommen noch Umkleidecontainer hinzu. Sie werden am Zugang der Außenanlage platziert. Der bisherige Verkaufsraum des FC Traar, das sogenannte „Büdchen“, fungiert in den kommenden Monaten als Haupteingang zur Turnhalle und als „Hilfsumkleide“. Im vorderen Bereich an der Bushaltestelle entsteht im Zuge des Neubaus ein neuer Eingang für die Hallennutzer. Der Komplex beinhaltet sechs neue Umkleidekabinen und dazu gehörende sanitäre Anlagen. Der bisher vorhandene, aber nutzlose Innenraum zwischen den alten Umkleiden und der Turnhalle wird überbaut. Geplant ist auch ein neuer Veranstaltungsraum, den FC und TV Traar gemeinsam nutzen, einrichten und bewirtschaften wollen. Er dient auch als Versammlungsort für Vorstandssitzungen. Alle Anschlüsse sowie der gesamte neue Trakt werden so ausgerichtet, dass gegebenenfalls nochmals angebaut werden kann, um die in den ursprünglichen Planungen enthaltenen acht Umkleidekabinen zu erreichen. Die sechs Kabinen sind unter Einhaltung des Kostenrahmens realistisch und machbar. Die Bauzeit wird etwa sechs Monate betragen, so dass davon ausgegangen werden kann, dass ab November der neue Umkleidetrakt seiner Bestimmung übergeben werden kann. Die Sportverwaltung weist aber ausdrücklich darauf hin, dass die eigentliche Baustelle zuvor nicht betreten werden darf.
Der Bürgerverein möchte das Voranschreiten der Baumaßnahme ständig begleiten. Schließlich haben viele Traarer den Baubeginn herbei gesehnt. Wir werden in der Mai-Ausgabe Bilder vom Abriss veröffentlichen.
Abschließend geht ein ganz persönlicher Dank an die Vorsitzenden von FC Traar und TV Traar , Christian Kley und Matthias Forstreuter und deren Vorstände. Wir haben über Jahre gemeinsam für die Sanierung gekämpft, dabei viele Gespräche mit der Stadt führen und auch so manchen Rückschlag einstecken müssen. Am Anfang waren wir aufgrund der schnellen Fortschritte vielleicht ein bisschen zu euphorisch und optimistisch bezüglich einer Realisierung. Man möge es uns nachsehen. Allerdings stützte sich dieser Optimismus auf Zusagen seitens der Stadt, die zum guten Schluss auch eingehalten wurden. Dafür ein herzlicher Dank an die Sportverwaltung und auch an die Politik, die die erforderlichen Mittel bereitgestellt hat. Über vier Jahre haben Christian Kley, Matthias Forstreuter und meine Wenigkeit in Funktion des Vorsitzenden des TV Traar immer zusammen gehalten und miteinander kommuniziert. Es hat etwas bewirkt. Vielen Dank an alle, die uns in dieser Zeit unterstützt haben. Ein Sommerfest „Traar in Bewegung“ auf einer sanierten Sportanlage ist durch euren Einsatz ein ganzes Stück näher gerückt!

Marc Blondin

Sanierung Hermann-Kresse-Weg gefordert

Im Einvernehmen mit dem Vorstand des Bürgervereins Verberg wird der Bürgerverein Traar einen Antrag zur Sanierung des Hermann-Kresse-Weges einbringen und Gespräche mit dem zuständigen Fachbereich Grünflächen führen. Der Fuß – und Radweg auf der ehemaligen Trasse der Straßenbahnverbindung zwischen Krefeld und Moers führt, ausgehend von der Moerser Landstraße, entlang des Naturschutzgebietes „Riethbenden“ bis zur Brücke über den Europaring, die in den Stadtwald mündet. Das letzte Stück am Spielplatz Holtmoers in Verberg ist asphaltiert, der Rest bei anhaltendem Regenwetter aufgrund vieler Pfützen kaum passierbar. Der Hermann-Kresse-Weg hat aus Sicht des Bürgervereins Traar eine überörtliche und damit gesamtstädtische Bedeutung für Erholungssuchende und ist stark frequentiert. Er wird auch als Schulweg genutzt und sollte daher in einen besseren Zustand gesetzt werden.

Aktion „Sauberes Traar“

Bei bedecktem Himmel trafen sich am Samstag, dem 17.03.12, motivierte Helfer vor dem Rathaus, um aktiv mitzuhelfen, dass unser Traar schön bleibt.
Bewaffnet mit Pickern und Müllsäcken zog eine kleine Schar um 10.00 Uhr los, um an verschiedenen Orten ihr Bestes zu geben, Grünflächen, Wege, Büsche und Sträucher von alten Reifen, verrosteten Grills, Radkappen, unzähligen Wein-, Schnaps- und Sektflaschen und sonstigem Unrat zu befreien.
Unrat fand sich also reichlich, sodass nach dreistündiger Arbeit viele gefüllte Müllsäcke an den Sammelpunkten zur Abholung durch die GSAK bereitstanden.
Die Helfer trafen sich dann um 13.00 Uhr wieder vor dem Rathaus, um dort gemeinsam eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen.
Leider hatten sich nur wenige Traarer von dem Aufruf in der letzten Ausgabe von „Rund um den Egelsberg“ angesprochen gefühlt. Dadurch konnten bei weitem nicht alle Bereiche gereinigt werden, die es nötig gehabt hätten. Unsere nächste Sammelaktion werden wir daher schon wesentlich frühzeitiger terminieren und über unseren Jahreskalender veröffentlichen.
Unser großer Dank an die Helfer, die sich für den aktiven Umweltschutz eingesetzt haben und denen das Allgemeinwohl und unser schönes Traar am Herzen liegen.
Vielleicht dienen sie ja anderen als Vorbild, so dass sich bei der nächsten Aktion mehr Menschen zur Mithilfe entschließen können. Ein Dankeschön geht auch an die GSAK, die uns Picker, Arbeitshandschuhe und Müllsäcke zur Verfügung stellte.

Susanne Kruse

Aufnahmeantrag


Nachruf Dr. mont. Fritz Mechthold

Am 8 März 2012 verstarb, nach langer Krankheit, unser langjähriges Mitglied Dr. mont. Fritz Mechthold. Viele Jahre war er aktiv im Vorstand des Bürgerverein Traar tätig. Anfang der 1970er Jahre wurde auf
Initiative von Fritz Mechthold die Interessengemeinschaft der berg- baugeschädigten Haus- und Grundbesitzer gegründet. Hierzu
schlossen sich insgesamt 224 Traarer Hausbesitzer, durch Zahlung von
100 DM, solidarisch zusammen um den finanziellen Rückhalt für einen
ggf. notwendigen Musterprozess zu ermöglichen. Vielleicht haben die
Zechengesellschaften diesen Umstand zu würdigen gewusst, denn bis
dato ist es zu keiner ernsthaften Auseinandersetzung gekommen.
Durch seine Ausbildung zum Dr. mont. war Fritz Mechthold ein Fach-
mann auf diesem Gebiet und stand hier dem Bürgerverein mit Rat und
Tat zur Seite.
Nach Auflösung der Interessengemeinschaft blieb Fritz Mechthold dem
Bürgerverein noch lange als Schriftführer, Organisator der Senioren-
betreuung und verantwortlicher Ausrichter des Seniorenfestes an der Seite von Dieter Kuchta dem Bürgerverein erhalten.
Aufgrund seiner vielseitigen Verdienste im Ehrenamt wurde Dr. Fritz
Mechthold mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Der Bürgerverein Traar wird das Andenken an Dr. Fritz Mechthold in
Ehren halten.

Josef Mosch


Mundartkreis im BürgervereinMerci an Dr. Fritz Mechtold

Wä en Traar dä Mundartkreis kennt, hät och Mechtolds Fritz jekennt. Suo lang wie Fritz noch juot op de Bieen woer, koem Fritz noe oser Mundartveranstaltunge.
Eijentlich sproek hä Ennertsch Platt, denn an et Ennert es Fritz opjewaaße on Mechtolds Mamm, en bekennde Wirtsfrau uut Krieewel, jehürde en sin Verwandschaff.
En Traar hät Dr. Mechtold jeär jeleävt on richtig met aanjepackt, wo Hölp nöddig woer. Op Fritz koss man tälle.
Suo männig Kiehr hant wir tesaamejeseäte on Mäuzkes uutjeklogt, doebee woerd selde an Weinbrand jespart. Döx jenug breit dä Dokter nöie Vertällekes met, die hä dann op sin drüje Art monter op Mundartoevende vüerdroug.
Alltied hat Fritz juoe Sinn on jing jeär op de Lü aan. Weil hä mirschdendiels versout, die beäste Siee van allem te sieehn, koss hä de Lü och wier op de Bieen heälpe, on dat miek öm Freud.
Dr. Fritz Mechtold woer jömmes, dä de Monk on et Hert op de reite Fleck hat. Wir wolle noch ärg lang an öm denke on versöcke, en sin Klompe te luope, wiewahl se ärg jruot für os sind.

Für dä Mundartkreis Theo Versteegen

Aprel

Dat es dä Mond, dä Theater spelt;
Ens schint de Sonn, de Loff ji’eht meld.
Voll Kettebloume sti’eht de We’i,
On all de Obsböim voller Blöi.
Die Drossel schli’et, dä Merling flött,
On Bu’esch on Bend stohnt jröin jekledt.
Dän Hi‘emel su’e klor, su’e blau…
Mar Stell, dat ängert sech döcks jau!
Ne Wenk kömmt op on jagt den Dreck,
Dä blaue Hi’emel sech betreck.
Die Sonn, die mäck sech jau dodur,
Et juscht erav en Reäjeschur!
Nou bliev ne’it bute! Plog dech, mak
Dat du bald wahl kömms onger Dak!
… Do lurt de Sonn, dat Weär verji’et,
Dä Reäjembo’egel ühr teäjesti’eht.

Johanna Overdick aus Sie nannte sich: Hannche van‘ Ennert




Letzte Ruhestätte von Seiner Eminenz Erzbischof Kyr Petro auf dem Traarer Friedhof

Wie uns bekannt wurde, verstarb S.Em. Kyr Petro, Erzbischof der Ukrainischen Autokephalen Orthodoxen Kirche und Exarch von Westeuropa, am 9. Juni 2011 und wurde auf dem Traarer Friedhof beigesetzt. Die Beerdigungsfeierlichkeiten fanden unter großer Beteiligung von in- und ausländischen Würdenträgern statt.
S. Em. Erzbischof Kyr Petro erhielt 1995 durch Seine Heiligkeit Patriarch Volodymyr von der Ukraine die Segnung zum Archimandriten.
Am 16. Juni 1996 empfing er in Ternopil die Bischofsweihe durch den heutigen Primaten der UAOK Seine Eminenz Metropolit Mefodij, Metropolit Vassili und Erzbischof Roman.
Die Erzbischöfliche Würde und das Amt des Exarchen von Westeuropa wurden ihm im selben Jahr verliehen. Seit einigen Jahren fungierte er zusätzlich als Leiter des Kirchlichen Außenamtes.
Der Erzbischof betreute u.a. auch die in Krefeld ansässige orthodoxe Kirchengemeinde und zelebrierte oft die Göttliche Liturgie in der Byzantinischen Kirche Maria Schutz in Taar. Geschätzt wurde er in Krefeld auch insbesondere durch sein langjähriges und engagiertes Wirken im Arbeitskreis für Zuwanderung und Integration der Stadt Krefeld.

Byzantinische Kirche Maria Schutz in Krefeld-Traar

Seine Eminenz Erzbischof Kyr Petro (+2011) erhielt vom Bistum Aachen die Genehmigung zur Nutzung der Kirche. Seit 2007 wird die Byzantinische Kirche Maria Schutz von der orthodoxen Kirchengemeinde Maria Schutz der Ukrainischen Autokephalen Orthodoxen Kirche genutzt. Die Kirche liegt hinter dem Seniorenheim Landhaus Maria Schutz der Caritas in der Maria-Sohmann-Straße.

Die Patrozinium- und Osterfeste werden seitdem mit vielen orthodoxen Gläubigen aus verschiedenen Nationen groß gefeiert. Seit dem Tod des Erzbischofs wird die Gemeinde vom Erzpriester Volodymyr Soroka aus der Ukraine geführt. Jeden Sonntag ist in der Kirche um 10:30 Uhr Göttliche Liturgie (in deutscher / ukrainischer Sprache).

Das Osterfest Christi Auferstehung ist in diesem Jahr am Samstagabend, 14. April 2012, ab 21 Uhr. Anschließend wird zur Oster-Agape (Ostermahl) eingeladen, wozu alle herzlich eingeladen sind.

Nachruf

In stillem Gedenken an unseren
Kameraden und Gründungsmitglied

Manfred Kelschebach

* 10. 11. 1943 † 02.03. 2012

Für seine Treue zur Feuerwehr in
37 Jahren danken wir und ehren ihn
über den Tod hinaus.


Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Marlies und
seinen hinterbliebenen Familienangehörigen.

Im Namen aller Kameradinnen und Kameraden
der Freiwilligen Feuerwehr Traar

Klaus Bolze


14. Tanz in den Mai lockt auf den Traarer Festplatz

40 Musiker und über 50 Helfer fiebern gemeinsam mit den Einwohnern Traars dem Monatsende entgegen. High Fidelity und John Duke live on stage.

Die lange Tradition, mit einer großen Party in den Wonnemonat Mai zu feiern, nähert sich ihrer 14. Auflage. Ehemals eine Veranstaltung unter vielen, konnte sich das Maifest schnell seinen festen Platz im Veranstaltungskalender Traars und darüber hinaus sichern. Jährlich strömen viele Fans zum Fest und lassen sich dort bei Live-Musik, kalten Getränken und deftigen Speisen wahlweise im Festzelt oder unter der riesigen Zeltkuppel regensicher an der frischen Luft von den Traarer Füsilieren und deren Helfern aus der Landwehr verwöhnen. Mit der Verpflichtung des 35 Künstler umfassenden Rockorchesters High Fidelity ist der Schützengruppe Füsiliere Traar dieses Jahr ein ganz besonderer Coup gelungen. Der Auftritt dieses Ensembles setzt ein musikalisches Ausrufezeichen hinter die bisherige Geschichte des Maifestes.

Seit 2003 spielt High Fidelity Rock- und Popklassiker in eigenen Arrangements aus den letzten 40 Jahren der Rock- und Popgeschichte nach. Das besondere: Alles was Sie von Ihren Tonträgern oder aus dem Fernsehen kennen, steht bei ihren Konzerten wirklich auf der Bühne: Neben der Standardbesetzung (Bass, Drums, Gitarre, Keyboards, Vocals) kommen Bläser, Streicher, Percussion und Chor ins Spiel – und das auf hohem Niveau. Anders als bei anderen Coverbands kommen High Fidelity mit 10 verschiedenen Frontsängerinnen und Sängern, so dass sie eine möglichst große Nähe zum Original auch bei der Stimmenauswahl gewährleisten können. Abwechslung statt Einheitsbrei. So entsteht ein Konzerterlebnis der besonderen Art.

Authentizität zeichnet auch John Duke, unsere zweite Band für den Tanz in den Mai, aus. John Duke legt keinen Wert darauf eine Coverband unter vielen zu sein, das aktuelle Radioprogramm desinteressiert zur eigenen Setlist zu machen und sauber gebügelt unbeachtet zu bleiben. Die Krefelder spielen, was sie lieben. Ihr Repertoire umfasst dabei neben Klassikern der 70 und 80er Jahre aber auch neuere Songs. Bestehend aus einer klassischen git-key-bs-dr-Combo samt Sänger weiß das Ensemble mit seinem verführerischen Charme und der Liebe zur Musik das Publikum zu verzücken. Ihr Anspruch, jedem Coverstück den typischen John Duke Sound zu verpassen, garantiert ein audiophiles Vergnügen.
Für das leibliche Wohl und ein ansprechendes Ambiente in und außerhalb des Festzeltes sorgt neben den Füsilieren die Schützengruppe Landwehr Traar. Die in den letzten Jahren seitens des Publikums gut angenommene Lounge wird optisch umgestaltet und um neue Getränkespezialitäten zu zivilen Preisen erweitert werden. Außerdem bieten die von der Landfleischerei Hinterding im Außenbereich feilgebotenen, frisch zubereiteten Gaumenfreuden die beste Grundlage für einen langen und lustigen Abend.

Eintrittskarten zu einem Preis von 12 Euro für die Veranstaltung am 30.04.12 ab 19.00 Uhr, sind bei der Sparkasse Krefeld in der Geschäftsstelle Traar, der hiesigen Filiale der Volksbank Niederrhein, im Kampetershof, Hellings Reisecenter, sowie bei allen Füsilieren und Mitgliedern der Landwehr zu bekommen. Es ist empfehlenswert, sich rechtzeitig um den Bezug der Eintrittskarten zu bemühen. Eine Abendkasse ist nach derzeitigem Stand des Vorverkaufs nicht geplant.

Bald ist „Klettern auf dem Egelsberg“ angesagt

Ex-Königin Marion I. Figulla freut sich auf eine baldige Gipfeltour auf Traars höchsten Berg.

Lange ist es her – das Schützenfest 2003, und doch wird zu guter letzt alles gut. Viele werden sich gern an das Schützenfest und an das freundliche Königspaar Wilfried I. und Marion I. Figulla erinnern, die sich in ihrer Regentschaft insbesondere den Kindern und Jugendlichen unseres Ortes verschrieben hatten und anstelle von Präsenten und Geschenken um Spenden für ein Jugendsportprojekt sammelten. Einen sehr stattlichen Betrag von über 10.000 Euro übergaben sie gemeinsam unter dem Schutz ihrer Königstruppe, den Traarer Altschützen unter Leitung von Alois Poen dem Bürgerverein zu treuen Händen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass ein großes Sportfeld für Inline-Hockey und Basketball realisiert werden sollte. Der damalige 1. Vorsitzende des Bürgervereins, Andreas Heinrich suchte mit König Wilfried I. bis zu dessen plötzlichen und viel zu frühen Tod im Alter von nur 49 Jahren am 28. August 2004 und dem Vorstand des Bürgervereins über eine lange Zeit nach einer geeigneten Fläche, die auch eine gewisse soziale Kontrolle sicherstellen sollte. Trinkgelage und Störungen in der Abend- und Nachtzeit sollten von vornherein vermieden werden. Die Suche verlief, wie Sie sich erinnern können, ohne Erfolg. Selbst in der Bezirkssportanlage war ein zusätzliches und neues Sportfeld nicht zu realisieren, da diese nachträgliche Erweiterung rechtlich nicht möglich war. Und so ging die Zeit dahin – leider ohne Resultate.
In der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins im letzten Jahr teilte Andreas Heinrich in seiner Abschlussansprache anlässlich seines Verzichts auf eine weitere Kandidatur als 1. Vorsitzender mit, dass ihm die Nichtrealisierung des Kinderprojektes nach wie vor im Magen liege und er dieses Thema noch zu einem guten Ende führen wollte. Der Ex-Vorsitzende setzte sich dann intensiv mit Marion Figulla und Alois Poen zusammen, und es wurde eine neue Idee geboren. Dieses Mal sollte der Weg anders herum verlaufen. Zuerst eine Fläche suchen, dann überlegen, was dort realisiert werden kann. Und so kam das Team auf die Idee ein Integrationsprojekt auf den Weg zu bringen, d.h. sie nahmen mit Karl Pickartz, dem Leiter der Kinder- und Familienhilfe Bruckhausen Kontakt auf und fanden in ihm einen Unterstützer ihrer Absicht. Es sollte ein Projekt entwickelt werden, dass auf dem Gelände von Bruckhausen liegt, wo ebenso, wie bei dem Inline- und Basketballprojekt der Schutz der Anlage gegeben ist. Wichtig hierbei sollte sein, dass diese Anlage für alle frei zugänglich bleibt, d.h. von allen Kindern aus Traar (einzeln, mit der Grundschulklasse oder mit der Kindergartengruppe) genutzt werden kann.
Da die damaligen Trendsportarten heute nicht mehr den gleichen hohen Stellenwert haben, überlegte das Team, was im Jahre 2011/12 aktuell und beliebt ist. Hierbei integrierten sie die Erzieher und auch den Kinderrat von Bruckhausen. Es wurde festgestellt, dass „Klettern“ heute Trend liegt. Eine Kletterwand in Traar – die gibt es noch nicht. Ex-Königin Marion Figulla, Alois Poen und Andreas Heinrich waren ebenso so begeistert von der Idee, wie Karl Pickartz, der sich bereit erklärte die praktische Abwicklung in die Hand zu nehmen.

Schon bald beginnen die konkreten Arbeiten. In diesem Zusammenhang bedanken sich alle Beteiligten herzlich bei Jan Koskowski, der mit seinem Garten- und Landschaftsbaubetrieb die erforderlichen Erdarbeiten zu „Traarer Preisen“ ausführt.
Und so wird es bald ein zünftiges und offizielles Bergfest zur Einweihung der Kletterwand geben, zu dem über „Rund um den Egelsberg“ eingeladen wird. Alle großen und kleinen Traarer Alpinisten haben dann die Möglichkeit, ihr Können an der neuen Wand unter Beweis zu stellen.
Marion Figulla erklärte, auch selbst das Klettern ausprobieren zu wollen. Alois Poen und Andreas Heinrich sicherten spontan zu, mit ihrer Ex-Königin eine „Seilschaft“ zu bilden und sie zu sichern.

hei.

Männer-Gesang-Verein Traar 1850

Liebe Traarer Mitbürgerinnen und Mitbürger,
mit Freude können wir Ihnen heute mitteilen, dass wir weiter machen. Eine so alte Tradition des Männer-Chor-Gesanges, die aus der Traarer Bevölkerung heraus vor mehr als 160 Jahren entstanden ist, muss weiter leben, und wir wollen und müssen versuchen diese wunderbare Kultur in unserem Heimatort so lange wie möglich zu erhalten. Unser Chor besteht inzwischen nur noch aus acht aktiven Sängern, aber die Stimmlagen sind glücklicherweise so verteilt, dass wir den vierstimmigen Gesang weiterhin pflegen können. Und unsere wöchentlichen Probenabende bringen uns immer wieder gute Laune, denn Singen ist eine der schönsten Nebensachen der Welt und fördert außerdem noch die Gesundheit.
Es stellt sich aber immer wieder die Frage: „Wie lange können wir diesen Zustand noch aufrecht erhalten?“ Deshalb appellieren wir an die Traarer Männer und fordern sie auf doch einmal den Versuch zu wagen an einer Probe bei uns teilzunehmen. Geben Sie sich einen Ruck. Wir werden Sie freudig empfangen und Sie gemeinsam mit dem Dirigenten in den Chor und in das Liedgut einführen.
Wir proben jeden Mittwoch von 20 bis 21:30 Uhr in der Gaststätte „Tennisklause“ am Liesentorweg.
Auf der diesjährigen Generalversammlung, am 22.Februar, wurde Heinz Ackermann zum neuen Vorsitzenden gewählt. Wir hatten vor einiger Zeit berichtet, dass Rolf Eisenmann, der diese Position in unserem Verein mehrere Jahrzehnte innehatte, im letzten Jahr leider verstorben ist. Wir denken oft an ihn.
Weitere Veränderungen im Vorstand gab es nicht. Wieder gewählt wurden: Harald Schaufuß (Schriftführer), Heinz Hueser (Kassierer) und Heinz Kaul (Notenwart).
Wir waren uns auf der Versammlung einig, dass wir auch künftig noch einigen Verpflichtungen nachkommen wollen, die wir vor vielen Jahren eingegangen sind. Zum Beispiel sollen unsere Weihnachtsauftritte in den Altenheimen weiterhin stattfinden, und die Gedenkfeier zu Ehren der Opfer von Kriegen und Gewalt am Volkstrauertag auf dem Traarer Friedhof wollen wir auch künftig musikalisch begleiten. Unsere Verberger Sangesfreunde haben versprochen uns dabei zu unterstützen.
Aber wir haben die Hoffnung auf neue Sänger immer noch nicht aufgegeben. Wir rechnen nach wie vor damit, dass sich einige Traarer Männer zur Verstärkung des Chores bei uns melden. Es würden sich ganz neue Perspektiven öffnen, die dann in eine gedeihliche Zukunft führen könnten. Also, auf die Zukunft!!

Ihr Männer-Gesang-Verein Traar 1850



Die Kirchenchöre haben eine neue Zukunft

Nach 110 Jahren! gibt es seit Januar 2012 den im Jahre 1902 gegründeten&Mac226;alten Kirchenchor St. Josef Traar’ nicht mehr in seiner ursprünglichen
Form.
Was war geschehen? Nach der Fusion der 5 eigenständigen Gemeinden Herz-Jesu, Bockum, Gertrudis, Bockum, Christus-König, Verberg, Hubertus, Kliedbruch sowie St. Josef, Traar zu einer großen Christophorus-Pfarre, sollten auch die Kirchenchöre der bisherigen Gemeinden zu zwei großen gemeinsamen Chören zusammengeführt werden. Grund dafür war die Tatsache, dass die fusionierte Pfarre St. Christophorus sich finanziell nur noch einen Vollzeit-Kirchenmusiker leisten kann. Und so traf sich eine, im Grunde genommen sangeswillige, aber alleine nicht mehr singfähige Gruppe von 20 übriggebliebenen Sängerinnen und Sängern, schweren Herzens im Traarer Krug, um das Ende einer langjährigen Traarer Tradition zu besiegeln. Auch den anderen Chören erging es ähnlich. Zeitgleich beendete unser allseits beliebter Chorleiter, Rudi Boos, seine Tätigkeit in Traar und Herz-Jesu und trat in den wohlverdienten Ruhestand, kurz darauf gefolgt von Stefan Welters, der in St. Gertrudis als Kirchenmusiker tätig war.
Wollten alle Sangeswilligen weiterhin ihrem liebgewonnenen Hobby nachgehen, musste man kompromissbereit sein sowie Kooperationsbereitschaft zeigen, denn sowohl Proben, als auch Aufführungen in den Kirchen finden künftig nach einem festgelegten Plan nach einer Art Roll-System statt, bei dem die Gemeinden Gertrudis, Herz-Jesu und St. Josef, Traar, gleichermaßen zum Zuge kommen sollen. Das fordert selbstverständlich auch von jedem Chormitglied ein hohes Maß an Flexibilität, denn die Wohnorte der Chormitglieder liegen unterschiedlich weit vom Proben-, bzw. Aufführungsort entfernt und können vielfach nur mit Hilfe von KFZ und teilweise Fahrgemeinschaften aus den einzelnen Krefelder Vororten erreicht werden.

Ein neuer Chorleiter, Herr Heinz-Peter Kortmann - vielen Krefeldern bereits als hervorragender Kirchenmusiker aus St. Josef, Krefeld und Maria-Waldrast, Forstwald, bekannt - war bald gefunden. Am 01.02.2012 traf mansich im Traarer Pfarrheim zur Gründungsversammlung des 100-Mitlieder starken St. Christophorus-Chores, bunt gemischt aus Bockumern, Traarern, Verbergern, aber auch vielen aus der ehemaligen Chorgemeinschaft St. Josef, Krefeld und Maria-Waldrast, Forstwald, die ihrem bisherigen Chorleiter weiterhin die Treue halten wollen.
An dieser Stelle sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass sich weitere Chormitglieder aus Christus-König, Verberg sowie St. Hubertus, Kliedbruch, zu einem zweiten Kirchenchor unter der Leitung von Uli Stuers zusammengefunden haben.
Der Anfang ist gemacht. Ein gemeinsamer Weg ist gefunden und wird beschritten. Die große Schar der Sängerinnen und Sänger blickt zusammen mit ihrem Chorleiter, Heinz-Peter Kortmann, der es versteht, seine Leidenschaft für die Kirchenmusik auf seine Chormitglieder zu übertragen, voller Zuversicht und Sanges-Tatendrang in eine neue, vielversprechende&Mac226;Christophorus-Chor-Zukunft’.

Christiane Schürmanns


Gartenbauvereins Krefeld-Traar 1947 e.V.

Erfreulich gut besucht war die diesjährige Hauptversammlung des Gartenbauvereins Krefeld-Traar 1947 e.V. am 06.März 2012. Zum ersten Mal fand sie im Restaurant »Am Flugplatz« auf dem Egelsberg statt.
Die Jahreshauptversammlung begann mit der Begrüßung und der Totenehrung. Es folgten der Jahresbericht der Schriftführerin und der Kassenbericht. Nach dem Bericht des Kassenprüfers wurden sowohl der Kassierer als auch der gesamte Vorstand entlastet.
Die Amtszeit des 1. Kassierers war abgelaufen. Lothar Krieger wurde einstimmig wiedergewählt. Als Nachfolger für den ausscheidenden Kassenprüfer Herrn Peter Klering wurde Herr Johannes Potthast gewählt.
Am 16. Juni 2012 ist ein gemeinsamer Besuch der Floriade in Venlo geplant.
Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung hielt Herr Dr. Bestajovsky von der Firma «Feldsaaten Freudenberger» einen informativen Vortrag zum Thema «Rasenmanagement».

Mit Feuer und Flamme auf dem Egelsberg

Krefeld-Traar. Pünktlich zum Saisonbeginn hielten Experten für Brandschutz und Rettungseinsätze ein Sicherheitstraining am Flugplatz Krefeld-Egelsberg ab.
Wilhelm Huppertz, Brandschutzexperte von der Werkfeuerwehr CHEMPARK Krefeld-Uerdingen und Präsident des Aero Clubs organisierte die Veranstaltung. Besonders erfreute ihn die hohe Teilnehmerzahl. „Es waren mehr als 45 Mitglieder des Aero Clubs anwesend. “, so Huppertz.
Auf dem Unterrichtsplan stand zunächst die Wiederholung von Sofortmaßnahmen am Unfallort. Dabei forderte Lehr-Rettungsassistent Ralf Giertz alle teilnehmenden Piloten zur Mitarbeit auf. Immer wieder mussten sie aktiv die Abläufe als Ersthelfer trainieren.
Von besonderer Bedeutung war die praktische Einweisung in die Benutzung eines automatischen externen Defibrillators (AED). Denn in Kürze soll ein solches lebensrettendes Gerät auch am Flugplatz Egelsberg stationiert werden. Huppertz sieht dort „einen idealen Standort, da am Wochenende viele Ausfluggäste das Flugplatzrestaurant und den Spielplatz aufsuchen. Nur wenige Sekunden können im Notfall entscheidend sein“.
Im Anschluss referierte der 58-jährige Willi Huppertz über vorbeugenden Brandschutz zu Hause und gab viele Erlebnisse aus seiner langjährigen Berufserfahrung wider. „Nicht nur Feuerlöscher, sondern vor allem Rauchmelder retten Leben“ schlussfolgerte er und mahnte die Anwesenden zum baldigen Kauf. Dass ein handelsüblicher Feuerlöscher in 20 Sekunden bereits leer ist, erstaunte die meisten Teilnehmer. „Dann gilt es nur noch sich selbst in Sicherheit zu bringen und die Arbeit echten Profis zu überlassen“ warnt Stefan Lohr vom gleichnamigen Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit in Krefeld. Gemeinsam mit Huppertz leitete er die praktische Feuerlöschübung auf dem Fluggelände. Mit einer 1,5 Meter hohen Flamme wurde die Wirkung unterschiedlicher Feuerlöscher demonstriert. Jeder Teilnehmer hatte Gelegenheit, einmal selbst den simulierten Brand zu löschen. Fast alle gaben zum Ende des Sicherheitstrainings positives Urteil ab, denn gelernt hatte jeder etwas Neues.
Ergänzend findet für die Piloten eine Vortragsreihe zur Flugvorbereitung und Überlandfliegen statt. Somit starten die Mitglieder des Aero Clubs gut vorbereitet in die neue Flugsaison.

Am erfolgversprechendsten ist ein Löschvorgang mit mehreren Feuerlöschern gleichzeitig.
Andre Tervoort und Fabian Hirtz haben sichtlich Spaß an der Brandschutzübung
Alle Bilder von Frank Werthebach.

Flugschülerin Katharina Lettmann demonstriert den überwiegend männlichen
Vereinskameraden wie man ein Feuer richtig löscht

Info 1:
Die Flugplatzgemeinschaft Krefeld-Egelsberg e.V. betreibt den Flugplatz Egelsberg. Wer die Anschaffung eines Defibrillators unterstützen möchte, kann sich gerne per E-Mail an Fpg-Krefeld@t-online.de oder unter www.edlk.de melden.
Info 2:
Der Aero Club Bayer Uerdingen e.V. ist mit mehr als 230 Mitgliedern einer der aktivsten Luftsportvereine in Nordrhein-Westfalen. Die Segelflugsaison beginnt am 31. März 2012.
Nähere Informationen zur Flugausbildung bei Frank Werthebach, Tel. 02151/3293780 oder im Internet: www.acbayer.de.

„Saisonstart bei den Fliegern - und gleich etwas zu feiern“

Traditionell eröffnet der Verein für Segelflug Krefeld e. V. (VfS Krefeld) Mitte März seine Flugsaison mit der amtlichen vorgeschriebenen Überprüfung aller Fluggeräte – so auch in diesem Jahr. Und natürlich bestanden alle Flugzeuge und Geräte diese mittlerweile nach EU-Richtlinien durchzuführende Prüfung ohne Beanstandung. Also nichts besonderes könnte man meinen. Aber weit gefehlt, denn in diesem Jahr, in dem der VfS Krefeld zudem sein 60 jähriges Bestehen begehen wird, gab es gleich zum Saisonauftakt noch ein besonderes Highlight: Denn seit heute bereichert ein werksneues Ultraleichtflugzeug den Flugzeugpark des Vereins und wurde von vielen Vereinsmitgliedern gebührend in Empfang genommen.

Bei diesem neuen Flugzeug vom Typ „FK 9 Mark IV“ der Firma „FK-Lightplanes“ aus Speyer, handelt es sich um eine zweisitzige Ausbildungs- und Reisemaschine, welche mit einem wirtschaftlichen 80PS-Vierzylindermotor ausgestattet ist. Dieser verhilft dem sportlichen Ultraleichtflugzeug mit dem treffenden Kenneichen „D-MVFS“ zu einer beachtlichen Reisegeschwindigkeit von bis zu 180 km/h bei gleichzeitig sehr guten Flugeigenschaften. Ultraleichtflugzeug bedeutet im übrigen lediglich, dass die maximale Abflugmasse 475 kg beträgt. Einschränkungen z. B. in der Flugsicherheit oder in der Langlebigkeit sind dadurch nicht gegeben – vielmehr handelt es sich um modernste Technik im Flugzeugbau.

Neben seinen fünf Segelflugzeugen und seinem viersitzigen Schlepp- und Sportflugzeug (180 PS) verfügt der VfS Krefeld damit als einziger Verein auf dem Krefelder Egelsberg über ein solches Luftsportgerät. Neu ist auch, dass der VfS Krefeld ab sofort den direkten Einstieg ins Fliegen über die Ultraleichtausbildung ermöglichen möchte. Interessenten sind dabei herzlich willkommen!

Natürlich bleibt es aber auch bei der Möglichkeit, das Fliegen ganz klassisch im Segelflug zu erlernen. Der VfS Krefeld bietet hierzu als der familienfreundliche und kostengünstige Verein am Krefelder Egelsberg mit den Startarten Winden- und Flugzeugschlepp hervorragende Bedingungen. Individuell abgestimmte Schnupperkurse sind dabei gerne und immer möglich. Weitere Informationen gibt Ansgar Heitkamp (02151/565494) oder Thomas Wiehle (02845/4223 bzw. 0170/2348179). Internet: www.vfs-krefeld.de bzw. E-Mail: vfs-krefeld@t-online.de

TC Traar

Auch wenn der TCT in diesem Jahr nicht im Verberger Karnevalszug vertreten war, gefeiert wurde trotzdem. Wie schon in den zwei vergangenen Jahren wurde nach dem Umzug ausgelassen in der super dekorierten Scheune Marcelli gefeiert. Das Motto "Reeperbahn" wurde sehr gut angenommen, und das eine oder andere Kostüm sah schon ziemlich echt aus. Die Organisation war wieder hervorragend, und man ist gespannt, was sie sich für das nächste Jahr einfallen läßt.
Ganz anders dann unser Tennisball am 10. März im Stadtwaldhaus. Es erwartete uns wieder ein schönes und festliches Ambiente und eine sehr gute Stimmung. Die Musik war leider an diesem Abend nicht so ganz überzeugend, aber ich als Organisatorin des Abends verspreche Ihnen, dass wir uns große Mühe geben werden, um eine passende Band für den nächsten Tennisball zu finden. Bedanken möchte sich der Vorstand bei allen Mitgliedern und Freunden, die jedes Jahr zum Tennisball erscheinen, denn ohne Sie wäre es nicht möglich, diese Tradition fortzuführen. Wie immer können Sie sich von beiden Veranstaltungen die Photos auf unserer Homepage unter www.tctraar.de ansehen.
Endlich, am 06. April werden, wenn es das Wetter zuläßt, die Plätze bespielbar sein, und einen Tag später findet dann die Saisoneröffnung ab 14.00 Uhr mit einem "Mittagsschoppen" auf unserer Anlage statt.
Der Vorstand wünscht allen Mitgliedern eine schöne und verletzungsfreie Saison 2012.

Marita von Royen



Familiennachrichten April 2012

Im April werden 80 Jahre und älter:
Janz Willi; Bärenstraße 44a; 02. 04. 1927; 85
Bohnen Helmi; Im Heggelsfeld 16; 04. 04. 1929; 83
Buschen Karoline; Maria-Sohmann-Straße 45; 09. 04. 1920; 92
Küsters Maragrete; Waldesheimer Weg 82; 11. 04. 1931; 81
Derath Mechthilde; Maria-Sohmann-Straße 45; 13. 04. 1928; 84
Schlobben Heinrich; Nieper Straße 273; 15. 04. 1926; 86
Thevißen Mathilde; Josef-Deutsch-Weg 25; 20. 04. 1923; 89
Pester Irma; Maria-Sohmann-Straße 45; 22. 04. 1925; 87
Schäfer Heinz; Flünnertzdyk 278; 24. 04. 1930; 82
Nolte Helena; Heinrich-Doergensstr. 24; 28. 04. 1928; 84

Herzlichen Glückwunsch!



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